Aktuelles

Chinesische Regierung stört Bestattung von Untergrundbischof

Der chinesische Untergrundbischof Leo Yao Liang verstarb 87-Jährig am vergangenen Mittwoch in einer Klinik. Yao war Weihbischof von Xiwanzi in der östlichen Provinz Hebei. Laut Nachrichtenagentur wurde es von den Behörden untersagt einen Nachruf zu veröffentlichen.  Der Verstorbene war erst im vergangenen Februar nach zweieinhalbjähriger Haft freigelassen worden. Allerdings wurde er dann in seiner Pfarrei unter Hausarrest gestellt.

Trauer und Katerstimmung – Gedanken zum Silvester-Rausch

Gehe ich gerne zu einer Feier, von der ich weiß, dass es Tee und Orangensaft gibt? Nein, zugegeben, ich bin kein Kind von Traurigkeit. Tee und Saft, das klingt nach fad, nach verklemmt, nach ernsthaft. Und wenn ich feiern will, will ich das ja nicht sein.

Feiertage sind „flüssiger“ als normale Tage. „Silvester“ und „Nüchternheit“ sind Begriffe, die sich hierzulande quasi ausschließen und deshalb kann man in jedem Fall mit gutem Gewissen ein paar Gläschen mehr trinken als sonst: Feiert man in Gesellschaft, dann lockert Alkohol schnell die Zunge und auch die Stimmung.

Begräbnis Alfred Hrdlickas am 19. Dezember auf dem Wiener Zentralfriedhof

Aufbahrung in Halle 2, Beisetzung in ehrenhalber gewidmetem Grab Die Bestattung Wien gibt im Einvernehmen mit der Familie des am 5. Dezember 2009 verstorbenen Prof. Alfred Hrdlicka bekannt: Alfred Hrdlicka wird am Samstag, dem 19. Dezember 2009, ab 10 Uhr, in der Halle 2 des Wiener Zentralfriedhofs (nächst gelegener Eingang des Friedhofs: 2. Tor) aufgebahrt. …

Richtschnur in der Verlorenheit – Drei Tage im Leben eines Bestattergehilfen – 3. Tag

Enge Kurven, senkrechter Transport. Am späten Nachmittag erreicht die Meldung eines weiteren Sterbefalls das Büro. Der Gemeindearzt des kleinen Nachbarortes müsse noch die Totenbeschau machen, man gebe uns Nachricht. Wir warten. Nach zwei Stunden heißt es, man wolle den Verstorbenen nun doch über Nacht im Haus behalten. „Auch das gehört dazu“, sagt Ricco, dessen zwei …

Richtschnur in der Verlorenheit – Drei Tage im Leben eines Bestattergehilfen – 2. Tag

Verwandtschaft. 9 Uhr. Das Paar kommt zum vereinbarten Termin ins Büro. Formelles wird geklärt. Die Frau wirkt sehr gefasst, lächelt sogar.Man hat Zeit. Josef erklärt, dass die Papiere zum entsprechenden Zeitpunkt am richtigen Ort liegen müssen. „Sie müssen sich um nichts sorgen“, sagt er. Sie sprechen über den weiteren Ablauf. Josef erinnert an das gestrige Telefonat, resümiert den üblichen Ablauf. Die Angehörigen wünschen sich den kommenden Samstag als Beisetzungstag. „Freitag Abend die Totenwache“, höre ich Josef erklären, „am Samstag Gottesdienst, anschließend Urnenbeisetzung“. Die Angehörigen wünschen sich eine Beisetzung auf dem alten Friedhof. Dort, werde ich später sehen, liegt der Mann der Verstorbenen begraben. „In diesem Fall“, meint Josef, „werden auch die Feierlichkeiten in der alten Kirche sein“. Er telefoniert mit einem Geistlichen. „Samstag“, höre ich ihn sagen, „zehn Uhr dreißig“. Das Telefonat ist kurz, es scheint, dass jeder weiß, was zu tun ist. Im weiteren Gespräch kommt man zur Ausformulierung der Todesanzeige, erläutert die Frage, wo das Bild der Verstorbenen verwendet werden soll. „Dankbar für alle Liebe und Fürsorge“, höre ich kurz darauf Josef einen von den Angehörigen gewünschten Satz zitieren.

Richtschnur in der Verlorenheit ­– Drei Tage im Leben eines Bestattergehilfen – 1.Tag

Morgens um acht treffen sie ein. Im kleinen Hinterzimmer, ausgestattet mit einer Küchenzeile. Sie trinken eine Tasse Kaffee, besprechen den Tag. „Das ist obligat bei uns“, sagt einer der drei Bestatter, die ich an diesem sonnigen Herbsttag kennen lerne. Was sofort auffällt, das sind die freundlichen Gesichter: offen, sympathisch, ja fröhlich. Kenn ich so gar nicht in meinem Alltag. Tone ist neu im Team. Arbeitet gerade eine Woche im Unternehmen. „In den Monaten davor durfte ich einige Tage schnuppern“, erzählt er, „um abzuklären, ob das wirklich etwas für mich ist“. Dieses „das“ bezeichnet einen Beruf am Schnittpunkt zum „Dort“.

Der vergessene Tod

Bayerischer Benediktiner-Pater kämpft gegen Aids – Welt-Aids-Tag am 1. Dezember Es war 5. Juni 1981 als der erste Bericht über das Krankheitsbild AIDS in einem amerikanischen Magazin erschien. Seit 1988 erinnert der Welt-AIDS-Tag alljährlich am 1. Dezember an die lebensbedrohliche und unheilbare Krankheit. Der bayerische Benediktiner-Pater und Missionar Gerhard Lagleder, dessen Mutter eine gebürtige Traunsteinerin …

Pietät ist … Leichen-Ethik für den Alltag

Da wir den Bestattungsbereich transparenter machen wollen, um die Angst der Menschen zu reduzieren, ist es uns wichtig, den Begriff der Pietät genauer unter die Lupe zu nehmen. Transparenz im Bestattungswesen heißt, dass wir Türen öffnen und zeigen, was jahrzehntelang versteckt wurde. Folgende Diskussion ergibt sich immer wieder bei Führungen durch unser Krematorium oder durch unsere Bestattungsinstitute und hat mich zu diesem Artikel angeregt.

Vom Leben mit dem Tod – Belastungen bei BestatterInnen

Ich wurde über den Pager der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle mit der Bitte um Rückruf alarmiert. Beim Rückruf wurde mir erklärt, dass es in Bregenz-Lochau einen Bahnunfall gegeben hat, bei dem vier Personen ums Leben kamen, – darunter auch ein Berufskollege, ein Bestatter. Auf meine Frage, um wen es sich handelt, erhielt ich die Antwort: „Vermutlich ist es Manfred P.“ Definitives und Konkretes konnte man mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Man bat mich als Fachvertreter der Vorarlberger Bestatter an die Unfallstelle zu kommen.

Neue Selbsthilfegruppe: Trauernde Eltern, die ihre Kinder durch Unfall, Suizid oder Krankheit verloren haben

Der Dachverband der Tiroler Selbsthilfegruppen und -vereine im Gesundheitsbereich und die TrauerHilfe-Bestattungen Tirol rufen eine neue SelbstHilfe-Gruppe für trauernde Eltern, die ihre Kinder durch Unfall, Suizid oder Krankheit verloren haben ins Leben.