Friedhof/Krematorium

Leichenschmaus und Abschied in aller Stille

Die Kirche drängt auf eine öffentliche Zeremonie und eine Friedhofsbestattung, denn ein Leichnam sei nicht Privateigentum der Familie. Tote sollten an einem öffentlichen Ort für Trauer, Gebete und Andenken erreichbar sein. Das war in „Die Presse“ vom 31.10.2016 zu lesen. Rechtzeitig zu Allerheiligen gingen solche Meldungen in den Medien rauf und runter. Allerheiligen – der …

Ein Bote für den Friedhof

Vor einigen Monaten starb mein Studienfreund. Er lebte in einem anderen Bundesland und ich machte mich auf den Weg zur Beerdigung. Viele unserer Freunde waren dabei. Seine Frau und die Kinder waren berührt, uns zu sehen. Unser gemeinsamer Freundeskreis ist über Österreich, Deutschland, Italien und die Schweiz verstreut. Sogar ein Austauschstudent aus Kanada kam zur …

Warum Allerheiligen und der Trauermonat November so wichtig sind

Wenn der Oktober endet und der November beginnt, bricht jedes Jahr aufs Neue eine ganz besondere Zeit des Gedenkens an, die fast einen ganzen Monat lang andauert. Bereits am 31. Oktober feiern die evangelischen Christen den Reformationstag – im Gedenken an die Reformation der Kirche durch Martin Luther. Der große Theologe hatte am Tag vor …

Allerheiligen: Aspetos-Friedhofsbote übernimmt Grabbesuch

Kleine Hilfestellungen können den Alltag manchmal sehr erleichtern. Das zeigt sich jetzt auch wieder rund um den Feiertag Allerheiligen, wenn für die meisten von uns ein Friedhofsbesuch mit begleitender Grabpflege auf dem persönlichen Programmzettel steht. Für einige ist das kein größeres Problem, wohnen sie doch am Ort, an dem auch die oder der Verstorbene begraben …

Wettbewerb „Neue Wege auf dem Friedhof“

Viele Friedhofsverwaltungen sehen sich momentan mit veränderten gesellschaftlichen Anforderungen konfrontiert. Der Spagat zwischen zurückgehendem Flächenbedarf, vor allem aufgrund zunehmender Konkurrenzangebote außerhalb des Friedhofs, und gleichzeitig sich ändernder Ansprüche der Hinterbliebenen und anderer Friedhofsnutzer, stellt eine enorme Herausforderung dar. Die einen reagieren mit steigenden Gebühren, andere beispielsweise mit punktuellen, trendgerechten Insellösungen in Form von einzelnen Grabanlagen. …

Tag des Friedhofs

2001 wurde der „Tag des Friedhofs“ erstmals ausgerufen, seitdem findet er in Deutschland immer am dritten Wochenende im September statt. Dieses Jahr steht die bundesweite Veranstaltung am 17. und 18. September unter dem Motto „Raum für Erinnerung“. In mehr als 30 Städten und Gemeinden wird der „Tag des Friedhofs“ begangen. Aber was genau steckt hinter …

Friedhofsführung mit Bourbon

Der im Jahr 1563 angelegte Alte Südliche Friedhof ist der älteste Zentralfriedhof Münchens. Nachdem er zwischen 1788 und 1886 die einzige Begräbnisstätte der bayerischen Landeshauptstadt war, geben seine etwa 18.000 Gräber einen guten Überblick über wichtige Personen aus der Münchner Kultur- und Wirtschaftsgeschichte des 19. Jahrhunderts. Diese letzte Ruhestätte vieler Münchner (bis 1944 fanden hier …

Gemeinsames Grab für Mensch und Tier

Tierliebe hält ja meist ein ganzes Leben lang – und jetzt zumindest symbolisch auch über den Tod hinaus, wenn man mag. Haustiere sind heutzutage ja bekanntermaßen häufig mehr Partner als nur Tier. Die Deutsche Friedhofsgesellschaft bietet daher seit Kurzem unter dem Label „Unser Hafen“ in Braubach bei Koblenz inmitten eines stillen Waldgebietes und in einem Landschaftsschutzgebiet …

Besondere Friedhöfe in Europa

Friedhöfe sind einerseits heilige, emotional aufgeladene Orte, gleichzeitig dokumentieren sie aber auch die örtliche Geschichte, die somit nicht in Vergessenheit gerät und für künftige Generationen erhalten bleibt. Sie finden sich vielzählig in allen Städten und größeren Orten unseres Kontinents und haben für die Menschen sowohl kulturelle als auch religiöse Bedeutung. Handwerkliche Kunst, Skulpturen und die …

Sehenswert: Highgate Cemetery (London)

Ein Highlight unter Europas Friedhöfen ist sicherlich der Highgate Cemetery in London. 1839 im heutigen Stadtteil Camden eröffnet, zählt er zu den sogenannten „Magnificent Seven“, einer Reihe von Friedhöfen, die damals innerhalb von zehn Jahren rund um London entstanden, um neue Bestattungsmöglichkeiten zu schaffen. Auf dem in einen Ost- und einen Westteil untergliederten Areal sind …