Friedhof/Krematorium

EWIG NAH – Grabsystem mit Zukunft

Was halten Sie davon, wenn sich das Grab Ihrer Hinterbliebenen selbst bewässert? Und Ihnen eine SMS schickt, sobald das Wasser im Tank zur Neige geht? Und Sie informiert, wenn Vandalen wüten oder Diebe den Grabschmuck entwenden? Und dazu noch schön, individuell und erschwinglich ist? Die aktuellen Herausforderungen an Hinterbliebene sind deutlich größer als früher: Lebten …

Ein Grab, das ist ein Loch im Boden: Alexander Legniti im Portrait

Wos?

„Auf’n Friedhof kemmen?”A jeda schweigt betroffen.Jo isch da Alex gstorbnoda gor dasoffn?Na, na! Der isch dort lei zum buggln.Der tuat no ollweil ummanondazuggln!

Der richtige Grabschmuck für Allerheiligen und Allerseelen

 Der Brauch, Blumenschmuck in die Gräber verstorbener Menschen zu legen und ihrer so zu gedenken, ist schon mehrere Tausend Jahre alt (ASPETOS berichtete: ). In Europa nehmen insbesondere Allerheiligen (1. November) und Allerseelen (2. November) eine wichtige Rolle beim Gedenken an die Toten ein.

Tabu, aber weitverbreitet: Handylärm bei der Beerdigung

Was für das Konzert, den Kinobesuch, die Autofahrt oder die Unterrichtsstunde gilt, sollte eigentlich noch viel mehr für Beerdigungen gelten: Handy aus! Aber so selbstverständlich, wie man glauben möchte, ist das Ausschalten bzw. die Nichtbenutzung von Smartphone und Co offenbar gar nicht.Dabei rangiert die Handynutzung bei der Verabschiedung eines geliebten verstorbenen Menschen ganz oben auf der Liste der Dinge, die man einfach nicht tun sollte.

Grabpflege im Frühjahr

Nach dem langen Winter beginnt im Frühling wieder die Zeit der Grabpflege. Wer Bepflanzung und Pflege nicht in die Hände von Friedhofgärtnern legen, sondern selbst dafür sorgen möchte, dass das Grab der geliebten Verstorbenen ein schönes Bild abgibt und zum stillen Gedenken einlädt, der kann schon im Frühjahr beginnen.Lockern und düngen

Bevor die Gräber frisch bepflanzt werden, sollte die vom Winter mitgenommene Erde zunächst einmal gelockert und umgegraben werden, alte Wurzelballen und heruntergefallene Zweige werden entfernt. Anschließend kann mit frischer Pflanzenerde aufgefüllt werden – insbesondere in alten Pflanzenlöchern. Darüber hinaus kann auch Dünger – wie Kompost – in den Boden eingearbeitet werden.

Vor dem erneuten Bepflanzen sollte die Überlegung stehen, wie viel Zeit man hat bzw. sich nehmen will, um die Pflanzen am Grab zu pflegen. Denn ein ungepflegtes Grab ist nicht nur nicht besonders einladend, sondern kann auch den Unmut der Friedhofsbetreiber auf sich ziehen.

Urnenforst: Oberösterreichs erste Letzte Ruhestätte im Wald

Kostengünstige und umweltfreundliche Beisetzungsform im Trend

Im Herbst 2012 eröffnet mit dem Urnenforst „Thanruh“ in Pfarrkirchen im Mühlviertel der erste Urnenforst Oberösterreichs . Die Bestattung in friedlicher und weitgehend unberührter Natur liegt im Trend. Mit ihrem Angebot einer Letzten Ruhestätte im Wald trägt die Bestattung Pietät Braunau  zudem dem Wunsch vieler Menschen nach einer kostengünstigen und umweltfreundlichen Alternative zur herkömmlichen Beisetzung Rechnung.

„Die familiären Strukturen ändern sich rasant. Schon jetzt muss die Grabpflege in vielen Familien aus der Hand gegeben werden“, erklärt Mag. Dietmar Krisai. Gerade viele ältere Menschen wollen ihren weit verstreut lebenden Verwandten nicht zur Last fallen und entscheiden sich bewusst für eine kostengünstige Beisetzung, die keiner aufwändigen Pflege bedarf. Im Urnenforst entfallen die Kosten für einen Grabstein und die Grabpflege komplett. Die Grabpflege übernimmt Mutter Natur. Lediglich eine Baum- bzw. Steinmiete fällt an.

Tierbestattung – der neue Trend

Sie sind des Menschen beste Freunde, Kuschelobjekte oder gar Partner- und Kinderersatz – Haustiere. Kein Wunder, dass viele sich für ihre treuen Begleiter nach deren Tod eine angemessene Bestattung wünschen und sie nicht mehr nur einfach auf dem eigenen Grundstück begraben wollen.

Umsatz im zweistelligen Millionenbereich

Die Zahl der Tierbestattungen in Deutschland und Österreich nimmt zu. Allein in Deutschland wurden im Jahr 2010 rund 80.000 Tiere in Krematorien verbrannt, etwa 10.000 auf einem der bundesweit rund 120 Tierfriedhöfe beerdigt. Der Umsatz der Branche soll mittlerweile zwischen 25 und 30 Millionen Euro betragen. In Österreich lassen nach Schätzungen von Experten zwischen fünf und zehn Prozent der Tierbesitzer ihre verstorbenen Lieblinge bestatten. Auch hier: Tendenz steigend.

ASPETOS bietet Friedhöfen Wien Zusammenarbeit an

QR-Codes für Ehrengräber noch in diesem Jahr möglich

Seit einer entsprechenden Pressemeldung von ASPETOS http://www.pressetext.com/news/20120704007 nimmt die Debatte um Virtualität auf den Friedhöfen stark zu. So outete sich der Geschäftsführer der Friedhöfe Wien, Dr. Markus Pinter im Kurier, dass 2013 die Ehrengräber mit informativen QR-Codes ausgestattet werden sollen. Die Macher von ASPETOS http://www.aspetos.at bieten nun den Friedhöfen Wien im Bezug auf Ehrengräber bereits in diesem Jahr die Zusammenarbeit an. Im Oktober wird das Portal den ersten Relaunch durchführen und stellt den Friedhöfen Wien die gesamte Infrastruktur für Ehrengräber kostenfrei zur Verfügung.

QR-Codes oder zurück in die Steinzeit? – Ein Kommentar von Dr. Christine Pernlochner-Kügler

Konkret geht es um eine Diskussion in Deutschland rund um die Befestigung von QR-Codes und damit verbunden, die Möglichkeit, hinterlegte Inhalte via Smartphone am Grab abzurufen. Dieser Kommentar bezieht sich auf folgenden Artikel:

„Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind und immer sind irgendwo Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder, Augenblicke, Gefühle.“ Im Zeitalter von Online-Gedenkseiten, Facebook und neuerdings QR-Codes auf Grabsteinen wird dieser tröstende Trauerspruch noch wahrer als bisher.

Neuer Trend: Urnen-WGs auf Friedhöfen

Ein neuer Trend zeichnet sich ab: Die Urnen-WG. Aus Kostengründen tun sich immer mehr ältere Menschen zusammen, um sich später gemeinsam beerdigen zu lassen. Die sogenannten Urnengemeinschaften haben den Vorteil, dass sich die Nachfahren und Verwandten weniger um die Gräber kümmern müssen. Ein weiterer Vorteil: Es muss nicht anonym bestattet werden, das heißt, ohne Inschrift oder Tafel.

Die Urnen bei einer Gemeinschaft werden in einer Reihe nebeneinander begraben. Ein Schild, eine Tafel oder ein Grabstein (wenn die Hinterbliebenen sich darauf einigen) werden dann mit den Namen der Verstorbenen versehen. Die Hinterbliebenen teilen sich die Kosten der Grabpflege und sind gleichzeitig von der Grabpflege befreit. Der Friedhof kümmert sich zudem um die wechselnde Bepflanzung und die Pflege der Wiese. Und wer sich zu Lebzeiten gut mit seinen Nachbarn oder Freunden verstanden hat – warum sollte der nicht auch bis in den Tod mit ihnen verbunden sein?