Gesundheit

Daheim sterben – dieser Wunsch wird selten wahr

Das Leben lehrt uns immer wieder, dass Wunsch und Realität weit auseinander liegen können. Beim Sterben verhält es sich offenbar ganz ähnlich. Das hat jetzt der neueste Pflegereport der gesetzlichen Krankenversicherung DAK-Gesundheit ergeben. Bei dieser Untersuchung kam heraus, dass zwei von drei Deutschen die letzten Stunden ihres Lebens nicht an dem Ort verbringen, den sie …

Bart und Flagge zeigen für die Movember Foundation

Im November wird der Schnurrbart wieder salonfähig! Der Moustache ist das Markenzeichen der Movember-Bewegung. Männer weltweit sind dazu aufgerufen, ihren „Mo“ (kurz für Moustache) diesen November wachsen zu lassen und damit ein Zeichen zu setzen, um das Spendenaufkommen für die Männergesundheit zu erhöhen. Denn mit der Gesundheit von Männern steht es nicht unbedingt zum Besten. …

Der Trauer-Coach

Thomas Sommerer eröffnete bereits im Jahr 1993 sein erstes Bestattungsinstituts, kann also auf lange Jahre in der Branche zurückblicken und arbeitet inzwischen verstärkt auch als Trauer-Coach im Raum Baden-Württemberg. Seine wertvolle, alltägliche Arbeit brachte ihm dieses Jahr nicht nur eine Nominierung zum „Großen Preis des Mittelstandes“ ein, sondern auch den Status eines Buchautors. Sommerer hat …

Studie: Warum Menschen Amoktaten begehen

Eines natürlichen Todes zu sterben, nach schwerer Krankheit dahinzuscheiden oder den Folgen eines schweren Unfalls zu erliegen – all das ist für sich genommen schon schlimm genug für Familie und Hinterbliebene. Aber urplötzlich einen geliebten Menschen nach einem Amoklauf zu verlieren, das ist noch einmal eine andere Dimension des Leidens. Weil dieser Tod so unerwartet …

Ein Drittel vermeidbare Sterbefälle

Technischer Fortschritt und laufend zunehmende wissenschaftliche Erkenntnisse verlängern bekanntermaßen unser Leben, wenn man sich die durchschnittlichen Zahlen ansieht. Aber hätten Sie gedacht, dass auch in diesem Jahrzehnt im Prinzip jeder dritte Sterbefall in der EU mit dem medizinischen Kenntnisstand und den technischen Möglichkeiten von heute hätte vermieden werden können? Zu genau dieser Erkenntnis gelangte jetzt …

Zeit heilt die Wunden der Trauer – wenn auch spät

Eine Naturkatastrophe, ein Verkehrsunfall oder eine schwere Krankheit – für den Tod eines geliebten Menschen können vielerlei Ursachen verantwortlich sein. Der Schock sitzt auf jeden Fall tief. Doch wie überwinden die Betroffenen ihren Verlust? Und wie lange dauert der Prozess des Trauerns normalerweise? Psychologen der Universität Würzburg haben diese Fragen in einer aktuellen Studie mit …

Trauer bricht das Herz

Erhöhtes Infarktrisiko nach Tod eines Nahestehenden

Boston/Innsbruck  –  Wer ein sensibles Herz hat, sollte im Trauerfall besonders auf seine Gesundheit achten. Das zeigen Harvard-Forscher vom Beth Israel Deaconess Medical Center in der Fachzeitschrift „Circulation“. In der Woche nach dem Tod eines Nahestehenden steigt das Risiko des Herzinfarkts auf das Achtfache, am unmittelbaren Tag nach dem Ereignis sogar auf das 21-fache, so das Ergebnis ihrer Studie.

Körper leidet mit

Die Wissenschaftler befragten 2.000 Patienten, die einen Herzinfarkt überlebt hatten, nach einem möglichen Auslöserereignis im Vorfeld. 270 von ihnen berichteten von einem Todesfall im nahen Umfeld in den sechs Monaten davor, 19 innerhalb eines Zeitraums von bloß 24 Stunden. Am deutlichsten war der Zusammenhang zwischen Todesfall und Herzinfarkt bei jenen, die schon zuvor herzkrank waren. „Trauer ist verbunden mit Depression, Angst und Wut – Gefühle, die Herzschlag und Blutdruck steigen und das Blut leichter verklumpen lassen“, erklärt Studienleiterin Elizabeth Mostofsky das erhöhte Risiko.

Kriseninterventionsteams: Was machen die eigentlich?

Unfälle mit Schwerverletzten oder Toten, plötzliche Todesfälle nach akuter Erkrankung oder Suizid, der Verlust der Lebensgrundlage bei Naturkatastrophen oder Bränden sind traumatische Ereignisse, bei denen das Kriseninterventionsteam – kurz KIT genannt – zum Einsatz kommt.

Was macht das KIT, was ist seine Aufgabe?

Ein traumatisches Ereignis ist ein tiefer Einschnitt im Leben eines Menschen, dabei wird die Psyche der Betroffenen verletzt. Traumatisiert können überlebende Opfer, Angehörige, aber auch Zeugen und die professionellen Einsatzkräfte der Feuerwehr, Polizei, der Rettung oder der Bestatter selbst werden. Niemand ist davor gefeit. Krisenintervention ist psychische „Erste Hilfe“ in der Akutsituation, ein Rettungsdienst für die Seele also.

WELTKREBSTAG: Gewichtsverlust als Anzeichen für Krebserkrankung

Linz (OTS) – Der morgige Weltkrebstag steht international ganz im Zeichen der Vorsorge. In diesem Zusammenhang sollte jedoch nicht nur an die Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen beim Haus- oder Facharzt gedacht werden, sondern auch an die achtsame Wahrnehmung von Veränderungen am eigenen Körper. Denn: Bei bis zu 70 % aller Krebspatienten macht sich die Tumorerkrankung bereits Monate vor der Diagnosestellung durch einen – zum Teil sehr deutlichen – Gewichtsverlust bemerkbar.

Magen- und Bauchspeicheldrüsenkrebs, aber auch der Lungenkrebs, sind typische Beispiele für Tumorerkrankungen, bei denen Betroffene mehrere Kilogramm Körpergewicht verlieren. Bei ca. 1/3 der Patienten beträgt der Verlust sogar mehr als 10 % ihres ursprünglichen Gewichts, noch bevor die Erkrankung überhaupt diagnostiziert wird. Brust-, Prostata- oder Dickdarmkrebs bedingen, dass jeder 5. Patient innerhalb weniger Monate  im Schnitt  5 Kilogramm ungewollt abnimmt.

Dem unerwarteten Gewichtsverlust wird nach wie vor häufig keine besondere Beachtung geschenkt, ganz im Gegenteil: ein paar Kilogramm weniger auf der Waage sind anfänglich für viele Menschen eher Anlass zur Freude als zur Besorgnis. Eine genaue Unterscheidung, ob der Gewichtsverlust bewusst, z.B. durch eine Diät herbeigeführt wurde, ob psychisch belastende Situationen wie eine Trennung bzw. der Tod eines Angehörigen den Appetit hemmen oder ob jemand ohne erkennbaren Grund Gewicht verliert, ist hier besonders wichtig“, sagt OA Dr. Wolfgang Sieber, Leiter des Ernährungsteams am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Linz, und ergänzt: „Nur die unbeabsichtigte Gewichtsabnahme über einen Zeitraum von mehreren Monaten kann ein Warnzeichen für eine bösartige Erkrankung sein.“ In diesem Fall ist es ratsam, rasch den Hausarzt aufzusuchen.

Während der Körper im Zuge einer Diät Fettgewebe abbaut, kommt es bei der Krebsbedingten Abnahme vor allem zum Verlust von Muskelgewebe. „Dies erklärt, warum sich Betroffene trotz Gewichtsabnahme nicht gesünder und vitaler, sondern eher schwächer und zum Teil müde fühlen“, betont Intensivmediziner Dr. Wolfgang Sieber. Der „Substanzverlust“ kostet dem Körper Kraft, sodass Patienten schlechter auf Therapien ansprechen, anfälliger für Nebenwirkungen von Chemo- oder Strahlentherapie werden und sich die Heilungschancen insgesamt verringern.

„Du sollst nicht töten“: Weiße Kreuze erinnern an Verkehrstote

Zwischen 8 und 13 Menschen sterben pro Woche auf Österreichs Straßen.  Jede Woche gibt das Bundesministerium für Inneres per Presseauskunft die traurige Statistik der vergangenen Woche bekannt.

“Jeder Verkehrstote ist einer zu viel.“ Unter diesem Leitsatz finden in der Steiermark seit 2004 regelmäßige Aktionen im Rahmen der allgemeinen Verkehrssicherheit statt. Die Steiermark präsentierte damit als erstes österreichisches Bundesland ein eigenes regionales Verkehrssicherheitsprogramm. Rückläufige Unfallzahlen geben all diesen Maßnahmen recht.