Gesundheit

Trauer und Depression

Der Tod eines nahestehenden Menschen setzt einen Trauerprozess in Gange. Trauer ist eine natürliche, angeborene und gesunde Reaktion auf einen Verlust. Sehr häufig werden aber Depression und Trauer miteinander verwechselt. Trauernde werden als depressiv bezeichnet und bei tatsächlich depressiven Menschen wird die Depression als Krankheit oft jahrelang nicht erkannt. Natürlich kann aus Trauer Depression werden. …

Knallgrün wirkt gegen belastenden Gefühle

Schon seit einigen Jahren gibt es gute Kontakte der TrauerHilfe Funeralitas – Fortbildungen für Bestattungspersonal in die Schweiz. 2007 schulten Markus Ploner und Christine Pernlochner-Kügler insgesamt 90 Einsatzkräfte der Kantonspolizei Basel in der Begleitung von Angehörigen beim Abschied von Verstorbenen. 2009 waren beide Referenten beim Kongress „Sterben und Tod“ in Flims, der von der Rechtsmedizin …

Auf der Suche nach der Unsterblichkeit – 4000 Jahre Anti-Aging

Nächstes Jahr werde ich 40, das ist mit etwas Glück die Lebensmitte. Das ist mit Sicherheit ein Grund zum Feiern, aber es ist eben auch ein endgültiger Abgesang an die Jugend. Dass es mit der bergab geht und zwar steil, bemerke ich ja schon seit Jahren: Das Dekolleté liegt morgens in Falten, das ganze Gesicht …

Burnout und Mobbing am Arbeitsplatz – Leitfäden für die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz

Zwei neue Leitfäden sollen helfen, die Themen Burnout und Mobbing in Unternehmen anzugehen, um langen Krankenständen, dem Ansteigen von „Notausstiegen“ und Individualitätspensionen entgegenzuwirken. BurnoutFrüher als Managerkrankheit bekannt, kann es heute jeden treffen, vor allem aber sind Menschen betroffen, die im Sozialen Dienstleistungsbereich tätig sind. Der Leitfaden zur betrieblichen Burnout-Prävention unterstützt Betriebe dabei, die Work Life …

Umgang mit Ekel- und Schamgefühlen bei der Arbeit mit Körpern

Wir verwenden Toilettenpapier, um mit unserem Stuhlgang möglichst nicht in Berührung zu kommen. Zwar ekelt uns im Normalfall unser eigener Anal- und Urogenitalbereich nicht, dennoch sind diese Bereiche, weil sie Öffnungen für Ausscheidungen sind, jene Körperzonen, die wir als „schmutzig“ empfinden und deshalb auch tunlichst verbergen. Eigenes Sputum und Nasensekret ekeln uns nicht, wir haben …

Wachkoma: Patienten „kommunizieren“ über Scans

Gedanken ermöglichen Beantwortung von Fragen mit „Ja“ oder „Nein“

London/Cambridge/Liege (pte) – Ein Team aus belgischen und britischen Wissenschaftlern hat es geschafft, den Geist eines gehirngeschädigten Mannes zu erreichen und mit seinen Gedanken zu kommunizieren. Dazu wurde ein neues Verfahren zur Durchführung von Gehirnscans eingesetzt. Bei drei anderen Patienten, die bisher als vegetativ eingestuft worden waren, konnte ebenfalls ein Bewusstsein nachgewiesen werden.

Serie: Wie verstehen Kinder Körper und Krankheit? 3 bis 12 Jahre

3 bis 6 Jahre – Magisches Verständnis von ZusammenhängenIm 3. Lebensjahr beginnen Kinder uns mit „Warum-Fragen“ löchern. Eine Warum-Frage ist eine Frage nach der Ursache von etwas. Die Kinder beginnen die Welt in ihren kausalen Zusammenhängen verstehen zu wollen. Sie sind nun in der Lage in Ursache-Wirkungs-Ketten zu denken.

Serie: Wie verstehen Kinder Körper und Krankheit? 0 bis 3 Jahre

Wenn wir krank sind und nicht verstehen können, was in unserem Körper geschieht und wir weder wissen, wie es dazu gekommen ist, noch was wir dagegen tun können, dann reagieren wir mit Gefühlen von Hilflosigkeit und Angst. Angst führt meist zur Verstärkung der Symptome und zu einem größeren Schmerzempfinden. Das gilt für Erwachsene, besonders aber auch für Kinder. Im Umgang mit Kindern ist es daher sehr wichtig, zu wissen, wie sie in welchem Alter Krankheit und Schmerz-Zustände wahrnehmen und was sie verstehen können, um Ängste und Schmerzen möglichst gering zu halten.

Trauer kann zu Herzerkrankungen führen

Tod eines Angehörigen stürzt Trauernde in tiefe Gesundheitskrisen

Sydney/Wien – Eine australische Untersuchung ist der Frage nachgegangen, warum Trauernde, die einen Nahestehenden verloren haben, häufiger an Herzkrankheiten erkranken. Durchgeführt wurde die Untersuchung von Klinikern der Sydney Medical School und der Faculty of Nursery and Midwifery der Universität Sydney. Bisher wurden die Gründe für das erhöhte Erkrankungsrisiko im akuten Stress der Betroffenen gesehen, die weiteren Zusammenhänge blieben jedoch weitgehend unklar. Die Ergebnisse der Studie „Cardiovascular Risk in Bereavement“ (CARBER) wurden bei der Konferenz der Australisch-Neuseeländischen Herzgesellschaft vorgestellt.

Altern ist geil!

Aspetos im Interview mit Markus Moosbrugger, stv. Schuldirektor der Krankenpflegeschule am Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe in Innsbruck. Er lehrt und hält Vorträge zum Thema „Aktiv alt werden“ und erstellt Konzepte zum Thema „Aktivitäten setzen im Altersheim“.Die Themen Altern, Sterben, Tod und Trauer begleiten ihn seit seinem 16. Lebensjahr. „Es sind aus beruflichen und privaten Gründen meine Themen“, sagt er und hat seine ganz eigene Sicht vom Altern, die sich wesentlich vom Bild des alten Menschen unserer Anti-Aging-Gesellschaft unterscheidet.