Leben & Tod

Cartoons und Karikaturen auf Leben und Tod

Solange man über ein todernstes Thema zumindest punktuell lachen kann, verliert es auch Stück für Stück seinen Schrecken. Das ist sogar dann der Fall, wenn es ums Sterben geht, wie in der Ausstellung „Einer geht noch“, die aktuell im Museum für Sepulkralkultur in Kassel zu sehen ist. Hier widmen sich 33 Cartoonisten mittels ihrer Exponate …

Weihnachten in der Trauer erleben

Viele Hinterbliebene fürchten sich regelrecht vor dem Weihnachtsfest: Während überall die Familie im Mittelpunkt steht, fühlen sie die große Lücke in ihren Herzen. Dazu kommt noch der Druck, zumindest nach außen hin „normal“ zu funktionieren, um niemanden zu belasten. Dabei wäre es gerade jetzt so wichtig, auf die eigenen Bedürfnisse zu hören.

Allerheiligen – ein Appell an die Menschlichkeit

Seit Jahrhunderten gedenken wir zu Allerheiligen unserer Verstorbenen, während uns unsere eigene Sterblichkeit aufs Neue bewusst wird. Dabei eignet sich dieser Anlass auch ganz hervorragend, um unseren Umgang mit den Lebenden zu hinterfragen. Denn unabhängig von Hautfarbe, Nationalität und Religion haben wir eins gemeinsam: Wir alle sind sterblich. Wer zu Allerheiligen das Grab seiner Angehörigen …

ASPETOS Partner rettet Menschenleben auf Trauerfeier

Wie wichtig Erste Hilfe Kurse sind, zeigt der jüngste Vorfall, der sich während einer Trauerfeier  in Wien Döbling abgespielt hat. Ein Gast klagte plötzlich über Schmerzen in der Brust und erlitt prompt einen Herzinfarkt, gefolgt von einem Kreislaufstillstand. Sein Leben verdankt der Mann dem beherzten Eingreifen von Adreas Bauer, einem Mitarbeiter der Bestattung Unvergessen. Andreas …

Vom Sterben lernen

Wenn wir die Natur beobachten, sehen wir, wie bunt und vielfältig sie ist. Gleichzeitig sehen wir, wie alles, was die Natur erschafft, eine begrenzte Lebensspanne hat: Wir können eine Blume beobachten, wie sie aus dem Boden wächst, erblüht, ihre Samen ausstreut, mit der Zeit verwelkt und wieder zu Boden fällt. Doch auch ihre Samen fallen …

Facebook: Wann gibt es mehr Profile von Toten als von Lebenden?

Im November, dem Monat des Gedenkens, mit Allerheiligen, Allerseelen und Totensonntag, setzen sich viele Menschen mit dem Leben und dem Sterben auseinander – auch im Internet. Im Blog What If etwa wird durchgespielt, wann es auf dem sozialen Netzwerk Facebook mehr Profile von Toten als von Lebenden geben wird. Die Antwort, die auf die Komplexität des Themas hindeutet: Das kommt darauf an.

Sterbehilfe-Debatte: Steigt der Druck auf Senioren?

Ein aktuelles Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte hat in der Schweiz die Debatte um die Sterbehilfe neu entfacht. Die Straßburger Richter hatten die Eidgenossen wegen unklarer Formulierungen in den Rechtsbestimmungen zur Sterbehilfe gerügt und die Politiker des Alpenlandes aufgefordert, die entsprechenden Regelungen zu überprüfen.

Konkret ging es um eine 82-jährige Frau, der die Behörden den Erwerb einer tödlichen Medikamentendosis nicht erlaubt hatten, weil sie zwar schwach aber nicht schwerkrank gewesen sei. Laut dem Gerichtsurteil – mit vier gegen drei Richterstimmen – ist darin ein Verstoß gegen Artikel 8 der Menschenrechtskonvention zu sehen, dem Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens.

Jennifers Kampf gegen den Krebs

Als Jennifer Merendino im Alter von 36 Jahren erfährt, dass sie Brustkrebs hat, ist sie gerade fünf Monate mit ihrem Mann Angelo verheiratet. Fünf Jahre zuvor hatten sie sich das erste Mal gesehen. Nur knapp vier Jahre nach der ersten Krebsdiagnose, kurz vor Weihnachten 2011, stirbt Jennifer. Sie hat ihren Kampf gegen den Krebs verloren. Aber dank der Möglichkeiten des Internets bleibt sie der Welt auch nach ihrem Ableben erhalten.

Sterbehilfe: Giftcocktail für Bundesliga-Legende

Das Drama um den verunglückten niederländischen Prinzen Friso hat vor wenigen Wochen in Österreich die Debatte um die Sterbehilfe neu entfacht (siehe: http://bit.ly/A4xtuM ). Nun werden die Diskussionen über den freiwilligen Abschied und die (aktive) Sterbebegleitung auch an deutschen Stammtischen aufflammen.

Schließlich war es nicht irgendwer, der sich am Montagabend in der Schweiz einen „Giftcocktail“ verabreichen ließ und damit bewusst aktive Sterbehilfe in Anspruch nahm. Es war der 9-fache deutsche Nationalspieler Friedhelm „Timo“ Konietzka, der sich am 24. August 1963 unsterblich machte, als er im Spiel Dortmund gegen Bremen das erste Tor der neu gegründeten Bundesliga schoss.

Konietzka: „Von Qualen erlöst“

Der Schweizer Boulevard-Zeitung „Blick“ zufolge soll der unheilbar Kranke Konietzka – im Beisein von Vertretern der Schweizer Sterbehilfeorganisation Exit – gegen 19 Uhr „friedlich“ eingeschlafen sein. Zuvor habe der 73-Jährige noch ein Bier getrunken und seine Enkel gesehen. Konietzka hatte Ende 2011 eine Herzattacke überstanden und sich bereits seit langem mit dem Thema Sterbehilfe auseinandergesetzt. Sein Motto: „Wenn einer sterben will, dann möchte er nicht mehr leben. Das muss man akzeptieren“.

Im vergangenen Monat wurde bei Konietzka dann Gallenstein-Krebs diagnostiziert. Nach mehreren Operationen hatte sich Konietzka daraufhin entschieden, nicht mehr gegen die Krankheit ankämpfen zu wollen. In seiner Todesanzeige dankte Konietzka posthum der Sterbehilfeorganisation Exit dafür, dass sie ihn von seinen „Qualen erlöst und auf dem schweren Weg begleitet haben“. Konietzka hatte Exit seit Jahren öffentlich unterstützt und war Botschafter der Organisation.

Drama um Prinz Friso entfacht Debatte um Sterbehilfe in Österreich neu

Die niederländische Königsfamilie ist derzeit nicht zu beneiden. Sie muss nicht nur den schweren Skiunfall des Prinzen Friso im österreichischen Nobelskiort Lech am Arlberg verkraften – der zweite Sohn von Königin Beatrix ist von einer Lawine verschüttet worden und liegt nun seit Tagen mit massiven Hirnschäden im Koma. Die royale Familie steht zudem vor einer der wohl schwersten Entscheidungen, die auf einen Menschen zukommen können: Sie muss über Leben und Tod richten.