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Ein Kommentar zur wachsenden Einsamkeit in unserer Zeit

Bernd Wagner lag zwei Monate auf der Pathologie, weil niemand den Leichnam heim holen wollte. Eine eigentlich unglaubliche und unsagbar traurige Geschichte. Doch leider ist hier ein Trend zu beobachten. Wir kümmern uns immer weniger um unsere Familien, unsere Mitmenschen oder den Kontakt zu anderen. Wir ziehen uns zurück. Mittlerweile gibt es sogar das Reizwort Cocooning für diesen Trend. Wir verpuppen uns in unseren vier Wänden, und geben unserem ständig wachsenden Individualisierungsdrang freien Lauf.

ASPETOS: Bestattungstermin für die “Einsame Leiche” bestätigt

Gemeinde Techelsberg am Wörther See übernimmt vorläufig die Kosten

Nun ist es bestätigt. Laut ASPETOS vorliegenden Informationen steht nach zwei Monaten des Tauziehens ein Termin für das Begräbnis der “einsamen Leiche” aus Deutschland fest. Bernd Wagner erlag am 26. November 2009 auf einer Autobahnraststätte einem Herzinfarkt. Seitdem liegt der Leichnam in der Pathologie Klagenfurt. Weder die deutschen Behörden noch die Angehörigen wollten die Kosten der Bestattung, oder gar die Überführung nach Deutschland tragen. Doch durch das Engagement der Gemeinde Techelsberg am Wörther See, allen voran Bürgermeister Johann Koban, konnten Sponsoren gefunden werden und Bernd Wagner kann nun in Techelsberg am Wörther See ordentlich beerdigt werden.

„Einsame Leiche“ wird nun bestattet

Nach wie vor liegt die „einsame Leiche“ aus Schleswig Holstein in der Pathologie in Klagenfurt. Der Mann selbst war hochverschuldet, was sicherlich begründet, warum niemand der Angehörigen, die zwischenzeitlich ausgeforscht wurden, die Erbschaft antreten will. Unverständlich hingegen scheint die Tatsache, dass auch den Leichnam niemand haben möchte. Die Angehörigen haben kein Interesse an „einer teuren Bestattung“.

Mit einem Fuß im Grab: Die Generation 80plus und ihr Umgang mit dem Tod

Sie trinkt  am liebsten Kaffee und Wein, hin und wieder auch einen Orangensaft oder einen Tee mit Rum, denn „vom Wasser bekommt man Läuse im Bauch“, meint Loni. Und sie  ist 88 Jahre alt. Fad wird der lebenslustigen Bad Ischlerin nicht, denn sie ist dauernd unterwegs, – entweder mit ihrem Senioren-Verein oder privat, da ist sie Mitglied in mehreren „ Karten-Runden“: Schnapsen, Watten aber auch Pokern, das ist ihr liebster Zeitvertreib.

Chinesische Regierung stört Bestattung von Untergrundbischof

Der chinesische Untergrundbischof Leo Yao Liang verstarb 87-Jährig am vergangenen Mittwoch in einer Klinik. Yao war Weihbischof von Xiwanzi in der östlichen Provinz Hebei. Laut Nachrichtenagentur wurde es von den Behörden untersagt einen Nachruf zu veröffentlichen.  Der Verstorbene war erst im vergangenen Februar nach zweieinhalbjähriger Haft freigelassen worden. Allerdings wurde er dann in seiner Pfarrei unter Hausarrest gestellt.

Begleitete Selbsthilfegruppe: Trauernde Eltern, Innsbruck

Am 3. Dezember fand das Gründungstreffen der Selbsthilfegruppe für “Trauernde Eltern, die ihre Kinder durch Unfall, Suizid oder Krankheit” verloren haben, statt.  13 betroffene Mütter und Väter nahmen daran teil.

Trauer und Katerstimmung – Gedanken zum Silvester-Rausch

Gehe ich gerne zu einer Feier, von der ich weiß, dass es Tee und Orangensaft gibt? Nein, zugegeben, ich bin kein Kind von Traurigkeit. Tee und Saft, das klingt nach fad, nach verklemmt, nach ernsthaft. Und wenn ich feiern will, will ich das ja nicht sein.

Feiertage sind „flüssiger“ als normale Tage. „Silvester“ und „Nüchternheit“ sind Begriffe, die sich hierzulande quasi ausschließen und deshalb kann man in jedem Fall mit gutem Gewissen ein paar Gläschen mehr trinken als sonst: Feiert man in Gesellschaft, dann lockert Alkohol schnell die Zunge und auch die Stimmung.

Begräbnis Alfred Hrdlickas am 19. Dezember auf dem Wiener Zentralfriedhof

Aufbahrung in Halle 2, Beisetzung in ehrenhalber gewidmetem Grab Die Bestattung Wien gibt im Einvernehmen mit der Familie des am 5. Dezember 2009 verstorbenen Prof. Alfred Hrdlicka bekannt: Alfred Hrdlicka wird am Samstag, dem 19. Dezember 2009, ab 10 Uhr, in der Halle 2 des Wiener Zentralfriedhofs (nächst gelegener Eingang des Friedhofs: 2. Tor) aufgebahrt. …

Dr.-Karl-Kummer-Ehrenpreis für Waltraud Klasnic

Für ihr lebenslanges großes soziales Engagement wurde Waltraud Klasnic Montagabend in Graz mit dem neu geschaffenen Dr.-Karl-Kummer-Ehrenpreis ausgezeichnet. ÖGB-Vizepräsident Dr. Norbert Schnedl verwies auf die vielfältigen Aktivitäten Klasnics von der Katastrophenhilfe Österreichischer Frauen über das SOS-Kinderdorf Stübing, die Leitung eines Pflegeheims bis insbesondere zum Dachverband Hospiz Österreichs. Als Präsidentin des Dachverbandes kämpfe sie “auf ihre …

Richtschnur in der Verlorenheit – Drei Tage im Leben eines Bestattergehilfen – 3. Tag

Enge Kurven, senkrechter Transport. Am späten Nachmittag erreicht die Meldung eines weiteren Sterbefalls das Büro. Der Gemeindearzt des kleinen Nachbarortes müsse noch die Totenbeschau machen, man gebe uns Nachricht. Wir warten. Nach zwei Stunden heißt es, man wolle den Verstorbenen nun doch über Nacht im Haus behalten. „Auch das gehört dazu“, sagt Ricco, dessen zwei …