Politik/Recht

Konferenz zum Thema digitaler Nachlass

Diese Woche, genauer gesagt am Donnerstag, den 24. November, findet in Hamburg die erste deutschsprachige Fachkonferenz zu den Themen digitaler Nachlass und Online-Trauerkultur statt. Die Veranstalter der „digina.16“, Sabine Landes und Dennis Schmolk, versuchen dabei, für die Bestatterbranche dringliche Fragen zu klären: Was ist überhaupt der digitale Nachlass und wen geht er etwas an? Ist …

Studie: Warum Menschen Amoktaten begehen

Eines natürlichen Todes zu sterben, nach schwerer Krankheit dahinzuscheiden oder den Folgen eines schweren Unfalls zu erliegen – all das ist für sich genommen schon schlimm genug für Familie und Hinterbliebene. Aber urplötzlich einen geliebten Menschen nach einem Amoklauf zu verlieren, das ist noch einmal eine andere Dimension des Leidens. Weil dieser Tod so unerwartet …

Ein Drittel vermeidbare Sterbefälle

Technischer Fortschritt und laufend zunehmende wissenschaftliche Erkenntnisse verlängern bekanntermaßen unser Leben, wenn man sich die durchschnittlichen Zahlen ansieht. Aber hätten Sie gedacht, dass auch in diesem Jahrzehnt im Prinzip jeder dritte Sterbefall in der EU mit dem medizinischen Kenntnisstand und den technischen Möglichkeiten von heute hätte vermieden werden können? Zu genau dieser Erkenntnis gelangte jetzt …

Den digitalen Nachlass regeln

Seit einigen Jahren haben wir ja fast alle eine Art Zweitexistenz, führen wir gewissermaßen ein paralleles, sekundäres Leben, und zwar im Internet. E-Mail-Adressen, Social-Media-Konten, Online-Banking, E-Commerce – die Profile, die Konten und die dazugehörigen Passwörter sind vielfältig und schon für den Betreffenden oft kaum mehr gänzlich im Kopf zu behalten. Wie sollen dann bitte erst …

Lebenserwartung: Der Süden liegt vorn

Je südlicher man wohnt, desto länger lebt man? Diese zumindest für die Nordhalbkugel gültige Erkenntnis des deutschen Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) legt nahe, dass die geografische Lage einen erkennbaren Einfluss auf die Lebensdauer hat. Aber es sind im Prinzip doch eher sozio-ökonomische Faktoren wie Bildung und Einkommen und die Verbesserung des Gesundheitssystems …

ACHTUNG! – Betrügerische Rechnungen für Traueranzeigen

Seit einigen Tagen erhalten Angehörige Rechnungen für die Veröffentlichung von Traueranzeigen. Diese Rechnungen sind betrügerischer Natur. Im Briefkopf befindet sich der angebliche Firmenname „Traueranzeiger“ und es wird auf den dazugehörigen Bestatter verwiesen.

Discount-Bestatter: billig? Ja – günstig? Nein!

Es klingt fast wie eine gefährliche Drohung gegen Österreich: Discount-Bestatter wollen die heimische Bestattungskultur „beleben“. Der passionierte Schnäppchenjäger mag ja vorerst erfreut sein – bis er die Machenschaften solcher Unternehmen am eigenen Leib erfährt.

Sterbehilfe für Kinder in Belgien erlaubt

Egal, ob man das positiv oder negativ betrachtet, in Sachen Sterbehilfe sind die Benelux-Länder Vorreiter. Seit dem Jahr 2002 ist die aktive Sterbehilfe – mit strengen Auflagen – in den Niederlanden erlaubt, in den kommenden Jahren übernahmen auch Belgien und Luxemburg diese Regelungen.

Kein Recht auf letzte Ruhestätte für mutmaßlichen Boston-Attentäter?

Die Suche nach einer letzten Ruhestätte für den verstorbenen mutmaßlichen Boston-Attentäter Tamerlan Zarnajew gestaltet sich offenbar schwierig. US-amerikanischen Medienberichten zufolge haben mehrere Friedhöfe im Raum Boston nach heftigen Protesten aus der Bevölkerung eine Beerdigung Zarnajews abgelehnt.

Urne to go: Friedhofszwang vor dem Aus?

Was in vielen Ländern Europas erlaubt ist, ist in Deutschland sowie zum Teil in Österreich und Italien streng verboten: die Aufbewahrung der Asche eines geliebten Verstorbenen zu Hause oder die Beisetzung auf dem eigenen Grundstück. Friedhofszwang nennt sich diese Regelung. Sie entstammt einem Gesetz aus den Dreißigerjahren.