Politik/Recht

ACHTUNG! – Betrügerische Rechnungen für Traueranzeigen

Seit einigen Tagen erhalten Angehörige Rechnungen für die Veröffentlichung von Traueranzeigen. Diese Rechnungen sind betrügerischer Natur. Im Briefkopf befindet sich der angebliche Firmenname „Traueranzeiger“ und es wird auf den dazugehörigen Bestatter verwiesen.

Discount-Bestatter: billig? Ja – günstig? Nein!

Es klingt fast wie eine gefährliche Drohung gegen Österreich: Discount-Bestatter wollen die heimische Bestattungskultur „beleben“. Der passionierte Schnäppchenjäger mag ja vorerst erfreut sein – bis er die Machenschaften solcher Unternehmen am eigenen Leib erfährt.

Sterbehilfe für Kinder in Belgien erlaubt

Egal, ob man das positiv oder negativ betrachtet, in Sachen Sterbehilfe sind die Benelux-Länder Vorreiter. Seit dem Jahr 2002 ist die aktive Sterbehilfe – mit strengen Auflagen – in den Niederlanden erlaubt, in den kommenden Jahren übernahmen auch Belgien und Luxemburg diese Regelungen.

Kein Recht auf letzte Ruhestätte für mutmaßlichen Boston-Attentäter?

Die Suche nach einer letzten Ruhestätte für den verstorbenen mutmaßlichen Boston-Attentäter Tamerlan Zarnajew gestaltet sich offenbar schwierig. US-amerikanischen Medienberichten zufolge haben mehrere Friedhöfe im Raum Boston nach heftigen Protesten aus der Bevölkerung eine Beerdigung Zarnajews abgelehnt.

Urne to go: Friedhofszwang vor dem Aus?

Was in vielen Ländern Europas erlaubt ist, ist in Deutschland sowie zum Teil in Österreich und Italien streng verboten: die Aufbewahrung der Asche eines geliebten Verstorbenen zu Hause oder die Beisetzung auf dem eigenen Grundstück. Friedhofszwang nennt sich diese Regelung. Sie entstammt einem Gesetz aus den Dreißigerjahren.

Was passiert mit den E-Mails von Verstorbenen?

Wer schon einmal für die Organisation eines Begräbnisses oder einer Trauerfeier für einen geliebten Verwandten verantwortlich war, der weiß, wie unschätzbar wichtig es ist, das persönliche Telefonbüchlein mit den Kontakten zu finden. Meist ist es nur auf diesem Weg möglich, Freunde und Bekannte des Verstorbenen ausfindig zu machen, zu informieren und einladen zu können. Schwieriger wird das schon, wenn man versucht, an die Telefonnummern auf dem Handy zu kommen – oft findet sich in den persönlichen Unterlagen aber noch das entsprechende Passwort.

my terminal web-will: Fuer immer offline gehen

Mein Sohn ist 12 Jahre alt. Seit ca. einem Jahr lädt er kaum noch Freunde zu sich nach Hause ein. Früher war die Hütte oft voll: Die Jungs verabredeten sich, kamen spontan vorbei, trafen sich zum Skaten, Yu-Ghi-Oh-Karten-Spielen oder Blödeln. Seit sie Netlog und jetzt Facebook für sich entdeckt haben, sieht es anders aus: Unser Haus ist leer. „Triff dich doch wieder mal mit Vincent oder Eli“, schlage ich vor. Letzterer wohnt auch gar nicht weit weg. Mein Sohn verdreht die Augen und meint: „Die treff ich doch eh auf Facebook, das ist viel lustiger.“

Kaum von der Schule zurück, verdrückt sich Sohnemann nämlich ins Internet und trifft sich dort mit Kollegen, die keinen Steinwurf von uns entfernt ebenso vor ihren Laptops und Pc‘s sitzen. Statusmeldung: „gar nix mach i, was machsch du? facebook????“