Ratgeber

900 Sozialbegräbnisse in Stein gemeißelt

Rund 900 Sozialbegräbnisse gibt es Jahr für Jahr in Wien. Bisher wurden diese von der Bestattung Wien durchgeführt. Anfang dieses Jahres wurde dafür gesorgt, dass auch in Zukunft alles so bleibt, wie es immer schon war. Denn die EU-weite Ausschreibung schloss private Bestatter von vornherein aus. Mehr als 3 Mio. Euro an Steuergeld fließen jedes …

Wien ist anders – sogar für Tote

Wer in Wien seinen letzten Atemzug tut, hat nicht gut lachen. Sobald der Tod amtlich bescheinigt ist, greifen die behördlichen Zahnräder ineinander und setzen eine kostspielige Maschinerie in Gange, aus der es kein Entkommen gibt. Besonders problematisch: Die Hinterbliebenen bekommen keine Chance, sich gebührend zu verabschieden. Dass Tote de facto keine Persönlichkeitsrechte haben, stößt ohnehin …

Die Asche als Bestattungstrend der mobilen Gesellschaft

Die mobile Gesellschaft des frühen 21. Jahrhunderts hat viele Traditionen aufgelöst, die früher für unverrückbar gehalten wurden. Dies gilt auch für die Bestattungs- und Trauerkultur.

Zurück aus dem Jenseits

250 Gäste erlebten einen Abend ohne Eitelkeiten

Am Samstag fand die Eröffnung der Ausstellung „Ein Koffer für die letzte Reise – Einmal Jenseits und zurück“ statt. Unter der Moderation von Chris Lohner und mit einer Eröffnungsrede von Waltraud Klasnic wurde die Ausstellung für 250 geladene Gäste eröffnet.

Die geformte Trauer – Sind unsere Gefühle echt?

Wer sich bei einer Trauerfeier schon mal das Lachen verkneifen hat müssen, kennt das Problem mit den unpassenden Gefühlen, Gedanken und Verhaltensweisen im Ansatz. Im Rahmen eines Forschungsprojektes der Universität Zürich führten Nina Jakoby, Julia Haslinger und Christina Gross im Frühjahr 2013 eine Online-Befragung in Österreich, Deutschland und der Schweiz durch.

QR-Codes auf Grabsteinen – neuer Trend auf Friedhöfen?

Im öffentlichen Leben sind sie alltäglich geworden – die schwarzweißen Muster der QR-Codes (QR = Quick Response). Sie bringen uns via Smartphone auf dem Weg des Scannens zu speziellen Links im Internet.

Auferstehung 2.0: Verstorbene kommen als Avatare zurück

US-Wissenschaftler vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben ein pikantes Projekt auf die Beine gestellt. Eterni.me soll es möglich machen, dass Tote als Avatare virtuell wiederaufstehen. „Werden Sie einfach unsterblich“, versprechen die Forscher auf der Website. Mithilfe komplexer Algorithmen sollen schon bald alle digitalen Spuren, die ein Verstorbener im Laufe seines Lebens im Internet hinterlassen …

Miese Masche: Polizei warnt vor falschen Bestattern

Die wohl verwerflichsten Fälle von Trickbetrügereien sind da zu finden, wo die Betrüger versuchen, bei alten und verletzlichen Menschen abzukassieren. Besonders dreist und rücksichtslos wird es dann, wenn es die Verbrecher auf Trauernde abgesehen haben. So geschehen in Bayern und Hessen, wo sich die Betrüger als Vertreter von Bestattungsunternehmen ausgegeben haben, um Angehörige um ihr Geld zu bringen.

Hells Angels und Besäufnis: Spektakuläres Begräbnis für Kult-Posträuber Biggs

An Ronald Arthur „Ronnie“ Biggs schieden sich Zeit seines Lebens die Geister. Während einer der berühmtesten Räuber unserer Zeit für die einen eine Art Popstar war, haben ihm die anderen sein Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei und der Öffentlichkeit lange nicht verziehen. Am Ende regierte wohl aber bei den meisten das Mitleid für einen von Krankheit gezeichneten alten Mann, der als Mitglied einer 15-köpfigen Räuberbande am Großen Zugraub beteiligt war und erst nach 35 Jahren Flucht seine verdiente Strafe antrat.

Armenbegräbnis: Zwischen Sparzwang und Pietät

  Es ist ein Widerspruch in sich: In einigen der reichsten Länder der Welt müssen immer mehr Verstorbene auf Staatskosten beerdigt werden. Einige Zehntausend Sozialbestattungen werden allein in Deutschland jährlich vom Staat bezahlt – das macht rund 56 Millionen Euro aus. Eine stetig steigende Zahl von Armenbegräbnissen verbucht auch Österreich. In der Hauptstadt Wien werden …