Trauerarbeit

Eine ZEIT-Autorin über ihre Zeit der Trauer

Caroline Kraft ist seit zehn Jahren in der Verlagsbranche tätig und Gastautorin der Kolumne „10 nach 8“ der Wochenzeitung „Die Zeit“. Vor einem Dreivierteljahr starb ein sehr enger Freund von ihr. Was dieser unerwartete Todesfall in ihrem Inneren alles ausgelöst hat, wie sie mit dieser Zäsur in ihrem Leben umgegangen ist und was sie daraus …

Buchbesprechung: „Das erste Trauerjahr – Was kommt, was hilft, worauf Sie setzen können“

Es freut mich den neuen Trauerratgeber : „Das erste Trauerjahr – Was kommt, was hilft, worauf Sie setzen können“ von Eva Terhorst vorstellen zu dürfen. Ob plötzlich durch ein körperliches Gebrechen, durch einen Unfall, Suizid oder Gewalt oder aber nach längerer Krankheit erwartet, der Tod eines geliebten Menschen ist immer ein brutaler Einschnitt, der uns …

Udo Jürgens Vermächtnis: Musik und Menschlichkeit

Sein plötzlicher und überraschender Tod traf seine Fans wie ein Schlag: Am 21. Dezember brach Udo Jürgens zu einem Spaziergang auf und sollte nie wieder zurückkehren. Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen starb er wenige Stunden später im Krankenhaus an Herzversagen. Udo Jürgens hinterlässt ein reiches Erbe, auch abseits seiner einzigartigen Musik. Immer wieder versuchten Menschen, Udo …

Der Tod gehört zum Leben dazu!

Stirbt ein geliebter Mensch aus unserer Mitte, sind wir zunächst ratlos. Traurigkeit, Hilflosigkeit machen sich breit, ja manchmal auch Wut und Enttäuschung. Es herrscht Ausnahmezustand; irgendwie ist man mit Allen und Allem überfordert.

Alle Jahre wieder – Trauer zwischen Glanz, Glamour und edler Besinnlichkeit

Es gibt neben dem Todestag wohl keinen Termin im Jahr, der Trauernden so viel Angst macht wie Weihnachten. Es ist nicht nur ein Familienfest, an dem besonders schmerzhaft spürbar wird, wenn einer fehlt oder wenn man gar den Heiligen Abend plötzlich alleine verbringen muss.

Weihnachten – das Fest der Liebe und der Veränderung

Die Weihnachtskugeln glitzern und silberner Schmuck verschönert die Räume. Weihnachten ist ein besonderes Fest. Es ist ein Fest der Stille, weil nach den hektischen Tagen der Vorbereitung Frieden und feierliche Ruhe einkehrt.

Ehrenamtliche Trauergäste für einsam Verstorbene

Ob es die demografische Entwicklung, große räumliche Distanzen von Verwandten und Freunden oder eine allgemeine gesellschaftliche Entfremdung sind, Fakt ist, dass es eine zunehmende Zahl von Verstorbenen gibt, zu deren Beerdigung kein Trauergast erscheint.

Wenn niemand (mehr) da ist, hilft auch die technische Entwicklung nicht weiter, die es mittlerweile möglich macht, aus der Entfernung via Webstream an Trauerfeiern teilzunehmen. Auch Trauerplattformen wie ASPETOS sind machtlos, wenn es keinen einzigen Verwandten oder Freund mehr gibt, der einem Verstorbenen die letzte Ehre erweisen könnte.

Allerheiligen, Allerseelen, Totensonntag: November im Zeichen des Gedenkens

  Wenn der Oktober endet und der November beginnt, bricht in jedem Jahr aufs Neue eine ganz besondere Zeit des Gedenkens an. Bereits am 31. Oktober feiern die evangelischen Christen den Reformationstag – im Gedenken an die Reformation der Kirche durch Martin Luther. Dieser hatte am Tag vor Allerheiligen im Jahr 1517 seine 95 Thesen …

Klein und still geboren – sichtbar in Erinnerung: Unsere Sternenkinder

Kinder, die still geboren werden, werden liebevoll „Sternenkinder“ genannt. Das sind alle Kinder, die unabhängig von der Schwangerschaftswoche vor, während oder kurz nach der Geburt versterben. Auch Kinder, die durch einen Schwangerschaftsabbruch das Licht der Welt nicht erblicken konnten, sind Sternenkinder, selbst wenn nur ein Punkt auf dem Ultraschall erkennbar war.

Aspetos-Spendenkerzen-Aktion brachte 1000 Euro für Rainbows

Seit 2 Jahren unterstützt ASPETOS den Verein Rainbows Tirol mit einer Spenden-Kerzen-Aktion. Gestern übergab Aspetos-Chefredakteurin Dr. Christine Pernlochner-Kügler einen Spenden-Scheck von 1000 Euro an die Rainbows-Landesleiterin MMag. Barbara Baumgartner.

Wenn es in einer Familie zu einem Todesfall kommt, so stellt dies für alle Betroffenen einen großen Einschnitt dar. Vor allem die Kinder leiden unter dieser Situation. Die neue Lebenssituation löst Verunsicherung und Ängste aus, sie fühlen sich hilflos und alleingelassen.