Trauerarbeit

Begleitete Selbsthilfegruppe: Trauernde Eltern, Innsbruck

Am 3. Dezember fand das Gründungstreffen der Selbsthilfegruppe für „Trauernde Eltern, die ihre Kinder durch Unfall, Suizid oder Krankheit“ verloren haben, statt.  13 betroffene Mütter und Väter nahmen daran teil.

Trauer und Katerstimmung – Gedanken zum Silvester-Rausch

Gehe ich gerne zu einer Feier, von der ich weiß, dass es Tee und Orangensaft gibt? Nein, zugegeben, ich bin kein Kind von Traurigkeit. Tee und Saft, das klingt nach fad, nach verklemmt, nach ernsthaft. Und wenn ich feiern will, will ich das ja nicht sein.

Feiertage sind „flüssiger“ als normale Tage. „Silvester“ und „Nüchternheit“ sind Begriffe, die sich hierzulande quasi ausschließen und deshalb kann man in jedem Fall mit gutem Gewissen ein paar Gläschen mehr trinken als sonst: Feiert man in Gesellschaft, dann lockert Alkohol schnell die Zunge und auch die Stimmung.

Neue Selbsthilfegruppe: Trauernde Eltern, die ihre Kinder durch Unfall, Suizid oder Krankheit verloren haben

Der Dachverband der Tiroler Selbsthilfegruppen und -vereine im Gesundheitsbereich und die TrauerHilfe-Bestattungen Tirol rufen eine neue SelbstHilfe-Gruppe für trauernde Eltern, die ihre Kinder durch Unfall, Suizid oder Krankheit verloren haben ins Leben.

„Werden wir von Würmern gefressen?“ – Aufklärungsunterricht der anderen Art

20 Kids einer 4. Klasse Volksschule besuchen unser Krematorium. Sie sind ein bisschen aufgeregt, aber vor allem neugierig. Bei weitem aufgeregter wirken die beiden Lehrerinnen. Sie haben sich entschlossen mit ihrer Klasse den Workshop „Was kommt danach?“ im TrauerHilfe Krematorium Kramsach zu besuchen. Mutig sind die beiden, das muss man ihnen lassen, denn sie wissen nicht genau, was jetzt auf sie zukommt.

Stimme erheben für Schwerkranke und Sterbende

Der Dachverband Hospiz Österreich und der Österreichische Sparkassenverband traten gemeinsam für ein Recht auf Hospiz- und Palliativversorgung ein und fordern konkrete Maßnahmen von Seiten der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Sex und Tod – zwei Tabuthemen und ihr Platz in der Schule

Wann verschlägt es Erwachsenen die Sprache und sie suchen nach Worten oder auch Ausflüchten? Wann fallen ihnen die besten Lügengeschichten ein oder auch die absurdesten Vergleiche? Wenn Kinder wissen wollen, wie die Babys in den Bauch kommen und wenn Kinder danach fragen, was danach kommt – nach dem Leben. Am Anfang ist es wie bei den Bienchen und Blümchen … Tja und dann am Ende … ähm, da kommen wir in den Himmel zu den Engeln (die haben auch Flügel, wie die Bienchen). Und wenn die Kinder dann nicht mehr weiterfragen, weil sie sofort merken, dass der Gesprächspartner nicht wirklich ehrlich und kompetent wirkt (denn Kinder von heute sind sehr schlau und glauben längst nicht mehr alle Ammenmärchen), dann sind Eltern oft recht froh, dass sie nicht konkreter werden müssen und überlassen die Details den Lehrern in der Schule, denn die sind heute schließlich dafür ausgebildet. Zumindest was den Aufklärungsunterricht in Sachen Sexualkunde angeht, sind sie das. Aber wie steht es mit der Todeskunde?

ASPETOS präsentiert ein Lied des Trostes

„Wenn ich einmal geh“ von Hubert Maria Dietrich

Pünktlich zu Allerseelen präsentiert das österreichische Trauerportal ASPETOS ein Lied des Trostes. Der deutsche Musiker, Literat und Dichter, Hubert Maria Dietrich, schrieb das Stück „Wenn ich einmal geh“ für alle Menschen, die sich an diesem Tag erinnern. An verstorbene Verwandte, Freunde oder Kollegen.

Ein Tag des Gedenkens im Zeichen der Musik. Eine rührende Melodie und ein Sänger der berührt.  Die Präsentation erfolgt mit einem Video, das unter die Haut geht.

Das richtige Verhalten bei einem Trauerfall

Benimm-Spezialist Thomas Schäfer-Elmayer und die Bestattung Wien präsentieren einenVerhaltens-Ratgeber im Taschenformat

Wien (30. Oktober 2009) – Wie verhalte ich mich bei einem Trauerfall in meinem Bekanntenkreis richtig? „Diese Frage wird immer wieder an die Berater der Bestattung Wien GmbH herangetragen, und war der Auslöser für die Produktion eines kleinen Ratgebers“, erklärt Mag. Dr. Christian Fertinger, Geschäftsführer der Bestattung Wien. Die 20 Seiten starke Broschüre „Das richtige Verhalten bei einem Trauerfall“ hat das größte Bestattungsunternehmen Österreichs gemeinsam mit dem Benimm-Spezialisten Prof. Dkfm. Thomas Schäfer-Elmayer entworfen und realisiert.

Psychologische Erste Hilfe für Laien

Hilfreich sein, statt hilflos zusehen müssen

Was tun, wenn die Nachbarin vor der Tür steht und stockend hervorbringt, dass ihr Mann mit einem Herzinfarkt in die Klinik gebracht wurde? Ist es lächerlich, wenn der plötzliche Tod eines Kanarienvogels der einsamen alten Dame vom 3. Stock das Herz bricht? Wie sich verhalten, wenn der beste Freund beim Waldspaziergang einen erhängten Mann gefunden hat?