Traueranzeige von
Ferdinand Piëch

17.04.1937 - † 25.08.2019
Traueranzeige von Ferdinand Piëch
Von Stuart Mentiply - Eigenes Werk, GFDL 1.2, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3602986

Der österreichische Manager und Großaktionär der Porsche Automobil Holding SE war ein herausragender Kopf der deutschen Automobilbranche. 1999 wurde Ferdinand Piëch von der Global Automotive Elections Foundation zum „Automobilmanager des 20. Jahrhunderts“ gewählt. Der gebürtige Wiener war in den 1980er-Jahren federführend für den Aufbau von Audi als Premium-Marke. Von 1993 bis 2002 war er Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG. Danach wechselte er auf den Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden. Dieses Amt bekleidete er bis zu seinem Rückzug im April 2015.

Ferdinand Piëchs beruflicher Werdegang stand seit jeher im Zeichen der Automobilität. Sein Großvater war Porsche-Firmengründer Ferdinand Porsche. Zielgerichtet begann Ferdinand Piëch zunächst mit einem Maschinenbaustudium an der ETH Zürich. 1963 fing er in der Firma seines Onkels Ferry Porsche in Zuffenhausen an, wo er ab 1965 die Entwicklungsabteilung leitete und 1971 zum Technischen Geschäftsführer aufstieg.

1972 wurde Piëch bei der Ingolstädter VW-Tochtergesellschaft Audi NSU Auto Union AG Hauptabteilungsleiter für Sonderaufgaben in der technischen Entwicklung. Ab 1975 war er auch Vorstandsmitglied für Technik. Am 1. September 1983 wurde er zum stellvertretenden Audi-NSU-Vorstandsvorsitzenden ernannt. Anfang 1988 übernahm Ferdinand Piëch den Posten des Vorstandsvorsitzenden der Audi AG und gestaltete fortan das neue, hochwertigere Marken-Image mit. In seine Ära fielen bedeutende Innovationen bei Audi wie der Quattro-Allradantrieb und der TDI-Motor.

Am 1. Januar 1993 wechselte Ferdinand Piëch als Vorstandsvorsitzender zur Volkswagen AG, die damals hohe Verluste erwirtschaftete. Er war maßgeblich daran beteiligt, den Konzern auf die Erfolgsspur, sprich in die Gewinnzone zurückzuführen. Er legte sein besonderes Augenmerk auf die Produktionsoptimierung und die Beschaffung, achtete sehr auf eine hohe Qualität und weitete das VW-Portfolio auf das Hochpreissegment aus. Bis 2002 war Ferdinand Piëch Vorstandsvorsitzender von Volkswagen, danach bis zu seinem Rücktritt im April 2015 Vorsitzender des Aufsichtsrates.

Privat hatte Ferdinand Piëch nach eigenen Angaben insgesamt zwölf Kinder aus vier Beziehungen. Er starb am 25. August 2019 „plötzlich und unerwartet“, wie seine Ehefrau Ursula Piëch mitteilte, nach einem akuten Schwächeanfall bei einem Restaurantbesuch im bayerischen Rosenheim.

Dieses Trauerprofil wurde anlässlich des Todes von Ferdinand Piëch erstellt und ist dem Automobilmanager vom gesamten ASPETOS-Team gewidmet.

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Danke an einen ganz besonderen Menschen! (J.S.)

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