Traueranzeige von
Freddie Mercury

05.09.1946 - † 24.11.1991
Traueranzeige von Freddie Mercury
Foto: Von Freddie_Mercury_performing_in_New_Haven,_CT, _November_1978.jpg: *FreddieMercurySinging21978.jpg: Carl Lenderderivative work: Lošmiderivative work: Morn (talk) - Freddie_Mercury_performing_in_New_Haven,_CT, _November_1978.jpg, CC BY-SA 3.0, ht

Freddie Mercury war in den 1970er und 1980er Jahren einer der bedeutendsten Rocksänger weltweit mit einer unverwechselbaren und sehr voluminösen Stimme. Als Frontmann und Songwriter der Band Queen komponierte er Welthits wie „Bohemian Rhapsody“ oder „We are the champions“. Weitere bekannte Hits aus seiner Feder sind „Crazy little thing called love“, „Don‘t stop me now“ oder „Somebody to love“. Dank Mercurys großer Bühnenpräsenz zählte Queen zu den erfolgreichsten Livebands aller Zeiten.

Mercury wurde am 5. September 1946 unter seinem bürgerlichen Namen Farrokh Bulsara auf der Insel Sansibar geboren. Seine Familie hat indische Wurzeln, daher besuchte er auch das englischsprachige Jungen-Internat St. Peter’s School in der Nähe von Mumbai. Dort bekam er auch schon seinen Spitznamen Freddie, den er sein ganzes Leben behielt. Als Teenager wurde er Mitglied der Band The Hectics, deren Auftritte vor allem im Rahmen von Schulveranstaltungen stattfanden. Mercury kehrte 1963 ohne Schulabschluss nach Sansibar zurück, das Ende des Jahres von Großbritannien unabhängig wurde. Im Januar 1964 kam es zu einer gewaltsamen Revolution gegen den Sultan von Sansibar, weswegen die Familie nach London flüchtete.

In London studierte Mercury ab 1966 Kunst am Ealing College of Art. Sein Studienkollege Tim Staffell sang damals in der Band Smile an der Seite von Brian May und Roger Taylor. Mercury begleitete die Band schon bald als Roadie bei ihren Live-Konzerten und brachte auch eigene Ideen ein, wie die Jungs ihr Erscheinungsbild und ihre Bühnenauftritte gestalten sollten. Im Frühjahr 1970 löste sich die Band Smile auf, da Tim Staffell die Gruppe verließ. Daraufhin gründeten im April 1970 Brian May, Roger Taylor und Freddie Mercury eine gemeinsame Band, der Mercury den Namen Queen gab.

Den Durchbruch schaffte Queen im Oktober 1975 mit der Single „Bohemian Rhapsody“, die neun Wochen lang Platz eins der britischen Charts belegte und sich weltweit über fünf Millionen Mal verkaufte. Der nicht ganz leicht zu interpretierende Songtext wird meist als die persönliche Verarbeitung von Mercurys Coming-out als Schwuler angesehen. Mercury, der seine Beziehungen zu Männern und besonders seine männlichen Sexualpartner privat hielt, bekannte sich zeitlebens nie offiziell zu seiner Homosexualität. Um die Jahreswende 1975/76 trennte sich Mercury mit einem privaten Outing von seiner langjährigen Freundin Mary Austin. Die Freundschaft zu ihr hielt jedoch bis zu seinem Tod 1991.

Von etwa 1979 bis 1985 wohnte Mercury zeitweise auch in New York und München, um dort Alben („The Game“, „Hot Space“, „The Works“ und „A Kind of Magic“) aufzunehmen und gleichzeitig von der Medienöffentlichkeit unbehelligt sein Privatleben in der Homosexuellenszene ausleben zu können. 1983 lernte Mercury die österreichische Schauspielerin Barbara Valentin kennen, mit der er zeitweise eine Wohnung teilte und in der Münchner Schwulenszene im Glockenbachviertel unterwegs war. 1985 zog er wieder fest nach London, wo er bis zu seinem Tod mit seinem Lebenspartner Jim Hutton lebte.

Ende der 1980er Jahre verschlechterte sich Mercurys Gesundheitszustand zusehends. Im Mai 1989 erschien das Queen-Album „The Miracle“. Das Wunder im Titel bestand in der Realität darin, dass Freddie Mercury trotz seiner fortgeschrittenen AIDS-Erkrankung bis zuletzt, wenn auch unter immer schwierigeren Umständen, im Studio arbeitete und so Material für zwei weitere Platten produzierte. Im Februar 1991 erschien nämlich auch noch das Queen-Album „Innuendo“. Der Titel („Anspielung, Andeutung“) ist Programm für die Songs des Albums, was aber erst nach Mercurys Tod richtig klar wurde. Vor allem „The Show Must Go On“ wurde eine Art Abgesang des großen Popstars.

Im Sommer 1991 verdichteten sich die Gerüchte, dass Mercury schwer erkrankt sei und an AIDS leide, worüber Boulevardblätter in der ganzen Welt berichteten. Seine unmittelbare Umgebung hatte seinen wahren Gesundheitszustand und die Art seiner Erkrankung für mehrere Jahre geheim gehalten. Am 23. November 1991 unterrichtete Mercury die Öffentlichkeit mit einer vorbereiteten schriftlichen Erklärung, dass er an AIDS erkrankt sei. Am nächsten Morgen fiel er in ein Koma und starb abends in seinem Haus im Londoner Stadtteil Kensington im Alter von 45 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung. Die Trauerfeier fand am 27. November 1991 im privaten Kreis statt. Mercurys Leichnam wurde im West London Crematorium eingeäschert.

Dieses Trauerprofil wurde anlässlich des 25. Todestages von Freddie Mercury erstellt und ist dem Sänger vom gesamten ASPETOS-Team gewidmet.

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