Traueranzeige von
Heidi Goëss-Horten

13.02.1941 - † 12.06.2022
Traueranzeige von Heidi Goëss-Horten
Foto: hortencollection.com

Die österreichische Kunstsammlerin und Mäzenin war die Ehefrau des 1987 verstorbenen deutschen Warenhaus-Unternehmers Helmut Horten und setzte ihr Erbe u.a. dafür ein, eine bereits zu Lebzeiten Hortens begonnene, bedeutende Kunstsammlung aufzubauen. Ihre Privatsammlung umfasste Werke von Pablo Picasso, Gustav Klimt, Egon Schiele, Edgar Degas und Pierre-Auguste Renoir. Neben ihrem Interesse für Kunst war die gebürtige Wienerin seit 1971 auch Vizepräsidentin des Stiftungsrates der Helmut Horten Stiftung, die medizinische Forschungseinrichtungen und das Gesundheitswesen fördert. Außerdem war sie begeisterter Eishockeyfan und Ehrenpräsidentin des Klagenfurter Vereins KAC.  

Wenige Tage vor Heidi Goëss-Hortens Tod wurde im 1. Wiener Bezirk das nach ihr benannte Privatmuseum “Heidi Horten Collection” mit einer Ausstellungsfläche von insgesamt 1.500 Quadratmetern eröffnet. "Ich sehe mein Museum als Ort des Entdeckens, des sinnlichen Erlebens, des Kunstgenießens. Denn genau das war und ist die Kunst bis heute für mich: ein unverzichtbarer Genuss", erklärte Goëss-Horten vor der Eröffnung. 

Heidi Goëss-Horten war Trägerin des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst, mied ansonsten aber eher die mediale Öffentlichkeit und gab nur selten Interviews. Zuletzt lebte sie in ihrer schlossartigen Villa am Wörthersee in Kärnten, hatte aber auch noch Wohnsitze in Wien und auf den Bahamas. Heidi Goëss-Horten war insgesamt dreimal verheiratet, zuletzt mit Karl Anton Goëss. Sie starb am 12. Juni 2022 im Alter von 81 Jahren in ihrem Anwesen am Wörthersee.

Dieses Trauerprofil wurde anlässlich des Todes von Heidi Goëss-Horten erstellt und ist der Kunstsammlerin vom gesamten ASPETOS-Team gewidmet.