Traueranzeige von
Klaus Kinkel

17.12.1936 - † 04.03.2019
Traueranzeige von Klaus Kinkel
Von Tohma (talk) - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3428758

Der deutsche Politiker und studierte Jurist war von 1992 bis 1998 Bundesaußenminister und Vizekanzler unter der Regierung Helmut Kohls. Zuvor hatte Klaus Kinkel schon das Amt des Justizministers bekleidet. Von 1993 bis 1995 war er außerdem Vorsitzender der FDP.

Klaus Kinkels politische Laufbahn begann 1979, als er zum Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes ernannt wurde. Dieses Amt bekleidete er drei Jahre, bevor er im Oktober 1982 Staatssekretär im Bundesjustizministerium wurde. Neun Jahre später stand er schließlich an der Spitze dieses Ministeriums. Nach dem Rücktritt des langjährigen deutschen Außenministers Hans-Dietrich Genscher wurde Kinkel im Mai 1992 zum Bundesaußenminister ernannt. Nach der Bundestagswahl im Herbst 1998, bei der es zu einem Regierungswechsel kam, schied Kinkel aus der Bundesregierung aus.

Bis zum Jahr 2002 war er dann noch Abgeordneter im Bundestag. Parallel dazu war er als Rechtsanwalt tätig und engagierte sich in zahlreichen sozialen Projekten für die Belange von Menschen mit Behinderung. Ein paar Jahre lang war Kinkel auch Vorsitzender der Stiftung der Deutschen Telekom. Kinkel war seit 1962 verheiratet mit seiner Frau Ursula, war Vater von vier Kindern und lebte zuletzt in Sankt Augustin in der Nähe von Bonn.

Dieses Trauerprofil wurde anlässlich des Todes von Klaus Kinkel erstellt und ist dem Politiker vom gesamten ASPETOS-Team gewidmet.