Traueranzeige von
Mantas Kvedaravičius

28.08.1976 - † 02.04.2022
Traueranzeige von Mantas Kvedaravičius
imdb.com

Der litauische Filmemacher, Anthropologe und Archäologe war für seine Kriegsberichterstattung in feindlichen Gebieten bekannt. Mantas Kvedaravičius begann in diesem Genre 2011 mit dem Film “Barzakh” (auf Deutsch “Limbo”), in dem es um das vom Krieg betroffene Tschetschenien geht. Für diesen Streifen bekam er damals den Amnesty-International-Sonderpreis bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin. 2014 und 2015 drehte er den Dokumentarfilm “Mariupolis”, der 2016 auch auf der Berlinale zu sehen war. In dem Film über die ukrainische Hafenstadt Mariupol geht es um Angriffe pro-russischer Separatisten nach der Besetzung der Krim durch Russland.

Mantas Kvedaravičius hielt sich zuletzt wieder in Mariupol auf, weil er dort eine Fortsetzung drehen wollte. Dazu kam es jedoch nicht mehr. Der Filmemacher wurde am 2. April 2022 während der Belagerung von Mariupol im Zuge der russischen Invasion in der Ukraine getötet. Er hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.

Dieses Trauerprofil wurde anlässlich des Todes von Mantas Kvedaravičius erstellt und ist dem Filmemacher vom gesamten ASPETOS-Team gewidmet.

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