Traueranzeige von
Marlene Dietrich

27.12.1901 - † 06.05.1992, Letzte Ruhestätte: III. Städtischer Friedhof Stubenrauchstraße
Traueranzeige von Marlene Dietrich
George Grantham Bain Collection (Library of Congress), Public domain, via Wikimedia Commons

Marlene Dietrich (bürgerlich: Marie Magdalene Dietrich) wurde am 27.12.1901 in Berlin geboren und war eine der wenigen deutschen Schauspielerinnen und Sängerinnen, die es zu internationalem Ruhm gebracht haben.

Ihr Leben
Marlene Dietrich wuchs als Tochter von Louis Erich Otto Dietrich (Polizeileutnant) und Wilhelmine Elisabeth Josephine in gutbürgerlichen Verhältnissen auf. Schon als Kind erhielt sie musikalischen Unterricht von Bernhard Dessau. 1918 begann Sie bei Robert Reitz an der staatlichen Musikschule Weimar eine Ausbildung zur Konzertgeigerin. Marlene Dietrich’s Karriere startete in Berlin am Theater mit einer Rolle im Stück „Der widerspenstigen Zähmung“ von Shakespeare im Jahre 1922 und spielte in Stummfilmen der goldenen Zwanziger mit. Bekannt wurde Sie unter anderem auch durch Ihre Betreuung der US-Soldaten während des zweiten Weltkrieges. Sie sang zum Beispiel in Lazaretten für verwundete Soldaten.

Karriere
Ihren großen internationalen Durchbruch erlangte Dietrich mit dem Film „Der blaue Engel“ von Regisseur Josef von Sternberg, mit dem sie zu Beginn der 30er Jahre nach Hollywood auswanderte. In Ihren nachfolgenden Schaffensjahren von 1930 bis 1978 wirkte sie bei 17 Stummfilmen, 36 Filmen und 3 Dokumentarfilmen mit. Hauptsächlich wurde Marlene Dietrich für die Hauptrollen eingesetzt und stellte oftmals ein Sexsymbol dar, weswegen Sie extra 30 Pfund abnahm. Zusätzlich zu Ihrer Schauspielerischen Karriere produzierte Sie mehr als 40 Songs / Lieder.

Am 06. Mai 1992 verstarb Marlene Dietrich in Ihrer Wohnung in Paris an Herz- und Nierenversagen. Nach Aussage Ihrer Sekretärin und Freundin nahm Sie sich das Leben mit einer Überdosis Schlaftabletten. Diese Aussage wurde aber nicht offiziell bestätigt. Marlene Dietrich’s Grab gehört seitdem zu den Ehrengräbern Berlins.