Traueranzeige von
Martin Luther King jr.

15.01.1929 - † 04.04.1968
Traueranzeige von Martin Luther King jr.
By Rowland Scherman; restored by Adam Cuerden (U.S. National Archives and Records Administration) [CC0 or Public domain], via Wikimedia Commons
Martin Luther King jr. galt als US-amerikanischer Baptistenpastor und Bürgerrechtler zu den
bedeutendsten Vertretern des Kampfes gegen
soziale Unterdrückung und Rassismus,
er träumte von einer Welt, in der alle Menschen die gleichen Rechte haben, unabhängig
von Herkunft, Hautfarbe oder Religion.

Durch Kings Einsatz und Wirkkraft ist das „Civil Rights Movement“ zu einer Massenbewegung
geworden, die erreicht hat, dass die Rassentrennung gesetzlich aufgehoben
und das uneingeschränkte
Walhrecht für farbige Bürger der US-Südstaaten eingeführt wurde. Wegen seines Engagements für
soziale Gerechtigkeit erhielt Martin Luther
King jr. 1964 den Friedensnobelpreis.

1963 hielt Martin Luther King seine berühmteste Rede. Mehr als 200.000 Menschen kamen zusammen,
um gegen die Benachteiligung
der schwarzen Bürger zu demonstrieren.
Sie forderten das Wahlrecht, gleiche Chancen auf einen guten Job und bessere Schulen.
In den Jahren danach konnte King immer mehr
Menschen überzeugen, sich für Gerechtigkeit einzusetzen.
Seine Rede trug dazu bei, dass 1964 ein Gesetz eingeführt wurde, nachdem alle Menschen gleich sind.

King wurde
am 4. April 1968 von einem weißen Rassisten ermordet, seine Anhänger kämpften aber weiter
für die Verwirklichung seines Traums. Martin Luther King ist bis heute der einzige
Farbige in den USA,
der mit einem Nationalfeiertag geehrt wird.
Die Amerikaner feiern jeden dritten Montag im Januar den „Martin Luther King Day“.