Traueranzeige von
Peter Fonda

23.02.1940 - † 16.08.2019
Traueranzeige von Peter Fonda
Von gdcgraphics, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=12516441

Der US-amerikanische Schauspieler und Filmregisseur wurde weltweit durch den Kultfilm „Easy Rider“ bekannt. In dem Roadmovie von 1969 verkörperte Peter Fonda die Hauptrolle des Captain America und wurde somit zu einer Ikone der 68er-Bewegung. Insbesondere die Szene, in der er mit seinen Freunden auf Choppern zum Lied „Born to be wild“ durch den Süden der USA fährt, dürfte den meisten noch in Erinnerung sein. Peter Fonda erhielt in seiner Filmkarriere zwei Golden Globe Awards, 1998 für „Ulee‘s Gold“ und 2000 für „The Passion of Ayn Rand“. Zudem war er auch zweimal für den Oscar nominiert. 2003 ehrte man ihn mit einem Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.

Peter Fondas Laufbahn begann auf der Theaterbühne, wie es auch bei seinem Vater Henry Fonda (zu dem er ein eher distanziertes Verhältnis hatte) der Fall war. Schon nach kurzer Zeit folgten aber immer mehr Auftritte vor der Kamera, zunächst meist eher romantische Liebhaberrollen. Erst 1966 in „Die wilden Engel“, als Peter Fonda den Anführer einer Motorrad-Gang spielte, wurden ungezähmte Figuren zu seiner Spezialität, später z.B. auch im Drama „The Trip“, das den Drogenkonsum thematisierte und zeigte.  

1971 führte Peter Fonda erstmals auch Regie in einem Film – und zwar in „Der weite Ritt“, in dem er auch die Hauptrolle spielte. Auch mit seinen weiteren Regiearbeiten „Expedition in die Zukunft“ und „Wanda Navada“ lieferte er der „New Hollywood“-Bewegung zusätzlichen Stoff. Mit Beginn der 1980er-Jahre konnte Fonda seine eigenen Filmprojekte jedoch nicht mehr finanzieren, und auch als Schauspieler war er weniger gefragt. Er trat in vielen eher zweitklassigen Filmen auf, kümmerte sich zugleich aber auch mehr um seine Ranch in Montana und seine Kinder.


Ende der 90er-Jahre gelang Peter Fonda nochmals ein Comeback als Schauspieler. 1998 konnte er sich über eine Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller für die Rolle eines verwitweten Barkeepers im Filmdrama „Ulee‘s Gold“ freuen. Auch für seinen Auftritt in „The Limey“ (1999) von Regisseur Steven Soderbergh erhielt er viele gute Kritiken. Für Aufsehen sorgte 2007 auch Fondas selbstironischer Auftritt in dem Roadmovie „Born to be wild – saumäßig unterwegs“, angelehnt an seine Rolle in „Easy Rider“.

Peter Fondas letzter Kinofilm war 2018 die Tragikomödie „Boundaries“. Der Schauspieler stand jedoch bis kurz vor seinem Tod noch vor der Kamera. Er starb am 16. August 2019 in Los Angeles an den Folgen einer Lungenkrebs-Erkrankung. Peter Fonda wurde 79 Jahre alt. Er hatte zwei Kinder und war insgesamt dreimal verheiratet. Seine Tochter Bridget Fonda feierte vor allem in den 1990er-Jahren ebenfalls respektable Erfolge als Schauspielerin.  

Dieses Trauerprofil wurde anlässlich des Todes von Peter Fonda erstellt und ist dem Schauspieler vom gesamten ASPETOS-Team gewidmet.

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