Traueranzeige von
Sabine Oberhauser

30.08.1963 - † 23.02.2017
Traueranzeige von Sabine Oberhauser
Von SPÖ Presse und Kommunikation - Dr.in Sabine Oberhauser, MAS, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=34010652

Die österreichische Politikerin hat sich in ihrer Laufbahn insbesondere in der Gesundheits- und Frauenpolitik einen Namen gemacht. Vom 1. September 2014 bis zu ihrem Tod war sie Gesundheitsministerin der Republik Österreich. 2016 wurde ihr Ressort erweitert, so dass sie seitdem offiziell das Amt der Gesundheits- und Frauenministerin bekleidete. Zu dieser Zeit war schon bekannt, dass Oberhauser an Unterleibskrebs litt und sich mehreren Chemotherapien unterziehen musste. Erst einige Tage vor ihrem Tod übergab sie nochmals ihr politisches Amt an ihren Stellvertreter Alois Stöger, weil sie wegen einer Komplikation neuerlich ins Krankenhaus gehen musste. Am 23. Februar 2017 verstarb die SPÖ-Politikerin dort.

Erste politische Erfahrungen machte Oberhauser ab 2005 im Bezirksvorstand ihrer Partei im 9. Wiener Gemeindebezirk. Nach der Nationalratswahl 2006 zog sie über die SPÖ-Bundeswahlliste erstmals als Abgeordnete ins Parlament ein und war in dieser Legislaturperiode überdies die Gesundheitssprecherin der Sozialdemokratischen Parlamentsfraktion. Nach der Nationalratswahl 2006 verlor sie zunächst wegen der geringeren Mandatsstärke ihrer Partei ihr Abgeordnetenmandat. Durch die Berufung eines SPÖ-Abgeordneten ins Kabinett der Bundesregierung unter Werner Faymann konnte sie auf der Wahlliste nachrücken und wurde am 3. Dezember 2008 doch noch Parlamentsabgeordnete. Zugleich wurde zur Oberhauser zur Sozialsprecherin der Sozialdemokratischen Parlamentsfraktion ernannt. Ihr Mandat konnte sie auch nach der Nationalratswahl 2013 behalten – und zwar exakt bis zum 31. August 2014.

Einen Tag später wurde Oberhauser im Zuge einer Umbildung der Bundesregierung Faymann zur Gesundheitsministerin bestellt. In der Ministerriege blieb sie auch nach dem Rücktritt des österreichischen Bundeskanzlers. Im Zuge der Regierungsumbildung im Mai 2016 wurde sie vom neuen Bundeskanzler Christian Kern als designierte Frauen- und Gesundheitsministerin vorgeschlagen und später nach einem neuen Zuschnitt des Ressorts auch in dieses Amt erhoben.

Dieses Trauerprofil wurde anlässlich des Todes von Sabine Oberhauser erstellt und ist der Politikerin vom gesamten ASPETOS-Team gewidmet.

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