Traueranzeige von
Sigmund Jähn

13.02.1937 - † 21.09.2019
Traueranzeige von Sigmund Jähn
Bundesarchiv, Bild 183-T0709-148 / Peter Koard / CC-BY-SA, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5818133

Der deutsche Raumfahrt-Pionier wurde dadurch berühmt, dass er als erster Deutscher ins All flog. Sigmund Jähn startete am 26. August 1978 mit der sowjetischen Raumkapsel Sojus 31 zur Raumstation Saljut 6. Der Flug dauerte fast acht Tage. Während dieser Zeit führte der gebürtige Vogtländer zahlreiche Experimente durch. Jähns Weltraumflug wurde damals in den Medien der DDR ausgiebig behandelt und gefeiert, stammte doch der erste Deutsche im All aus dem kleineren deutschen Staat. Nach seiner Rückkehr erhielt Jähn die Auszeichnungen „Held der DDR“ und „Held der Sowjetunion“.

Sigmund Jähn war vor seiner Berufung zum Kosmonauten Jagdflieger bei den Luftstreitkräften der DDR. Nach der erfolgreichen Raumfahrtmission wurde Jähn 1978 zum Oberst befördert und ein Jahr später zum Leiter des Zentrums für Kosmische Ausbildung. Dieses Amt bekleidete er bis 1990. Nach der Wende arbeitete Jähn noch 15 Jahre lang als Berater für die ESA (European Space Agency).

Sigmund Jähn lebte bis zuletzt im brandenburgischen Strausberg, war verheiratet und hatte zwei Töchter. Er starb am 21. September 2019 im Alter von 82 Jahren.

Dieses Trauerprofil wurde anlässlich des Todes von Sigmund Jähn erstellt und ist dem Raumfahrer vom gesamten ASPETOS-Team gewidmet.

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