Adventskalender für Trauernde

Schöne Idee: der Adventskalender für Trauernde

Es muss nicht immer Schokolade in Adventskalendern sein, obwohl diese durchaus auch als Trostspender angesehen wird. Die professionelle Trauerbegleiterin Eva Terhorst (www.trauerbegleiter.org) aus Berlin hat lieber einen Online-Adventskalender für Trauernde zusammengestellt. Darin gibt es jeden Tag ein Geschenk, das irgendwie mit den Themen Trauer, Verlust, Verarbeitung und Kreativität zu tun hat. Und dieser Adventskalender währt im Gegensatz zum handelsüblichen Verkaufsschlager sogar 31 Tage lang, reicht also den gesamten Dezember hindurch.

Die verlängerte Frist hat Terhorst eingeführt, um Betroffene, die dieses Jahr einen geliebten Menschen verloren haben, speziell an den Feiertagen mit ihrem Kalender zu beglücken. Denn diese Trauernden verbringen das erste Weihnachten ohne diese geliebte Person und fühlen sich daher in den meisten Fällen noch niedergeschlagener und einsamer als sonst. In dieser Lage trägt ein Geschenk aus dem Adventskalender sicher zur Aufmunterung bei.

Jeden Tag morgens um 9 Uhr wird auf dem Blog www.das-erste-trauerjahr.de ein neues Türchen geöffnet oder genauer gesagt ein neuer Artikel veröffentlicht. Dahinter verbergen sich dann tolle Gewinne wie Online-Seminare, Bücher, CDs, Trauertagebücher, Trauerboxen und andere kleine Helferchen. Bis 18 Uhr können Interessenten schließlich eine Mail mit dem betreffenden Stichwort und ihrer Adresse schicken. Die jeweiligen Gewinner werden noch am selben Abend aus allen Zusendungen ermittelt.

Blog zum Buch

Der Blog www.das-erste-trauerjahr.de ist übrigens eine „Begleiterscheinung“ zu Eva Terhorsts Buch „Das erste Trauerjahr – was kommt, was hilft, worauf Sie setzen können“, das im September 2016 auf den Markt kam. Mit diesem Wegweiser hilft die Berlinerin Betroffenen dabei, das erste Trauerjahr zu verstehen und zu überstehen. Sie bringt Trauernden darin nahe, wie sie geduldig und einfühlsam mit sich selbst und dem überforderten Umfeld sein können und wie sie sich klarmachen, dass das, was sie gerade durchmachen, viele erleben. Sie beschreibt in dem Buch viele kleine Schritte, die dazu beitragen können, in den ersten zwölf Monaten nach dem Todesfall wieder etwas mehr Boden unter die Füße zu bekommen.