ASPETOS bietet Friedhöfen Wien Zusammenarbeit an

QR-Codes für Ehrengräber noch in diesem Jahr möglich

Seit einer entsprechenden Pressemeldung von ASPETOS http://www.pressetext.com/news/20120704007 nimmt die Debatte um Virtualität auf den Friedhöfen stark zu. So outete sich der Geschäftsführer der Friedhöfe Wien, Dr. Markus Pinter im Kurier, dass 2013 die Ehrengräber mit informativen QR-Codes ausgestattet werden sollen. Die Macher von ASPETOS http://www.aspetos.at bieten nun den Friedhöfen Wien im Bezug auf Ehrengräber bereits in diesem Jahr die Zusammenarbeit an. Im Oktober wird das Portal den ersten Relaunch durchführen und stellt den Friedhöfen Wien die gesamte Infrastruktur für Ehrengräber kostenfrei zur Verfügung.

Dazu ASPETOS-Sprecher Jörg Bauer: “Es freut uns, dass die Friedhöfe Wien hier einen innovativen Schritt in Richtung Zukunft machen. Als einziges Unternehmen in Österreich, das sich seit drei Jahren auf technisch sehr hohem Niveau mit dem Thema Trauer im Web beschäftigt, möchten wir bei der Aufarbeitung der Ehrengräber gerne unsere Unterstützung anbieten. Denn die Kosten für eine neue voll integrierte und vor allem sichere Softwareinfrastruktur sind sehr hoch und da wir bereits über entsprechende Applikationen verfügen, möchten wir diese der sinnvollen Nutzung durch Friedhöfe zuführen.”

Allerdings orten die Macher von ASPETOS Bedarf in allen Gesellschaftsschichten. Denn die Intention hinter QR-Codes auf Grabsteinen und Gedenkplattformen im Internet ist, den Menschen mit den digitalen Möglichkeiten die Trauerarbeit zu erleichtern und das Andenken eines Menschen langfristig für kommende Generationen aufzubewahren.

Dazu ASPETOS-Chefredakteurin Dr. Christine Pernlochner-Kügler: “In den Jahrzehnten nach den Weltkriegen versuchte man, Trauer durch Vergessen zu bewältigen. Das ist nicht gelungen und kann nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen auch nicht gelingen. Die moderne Trauerpsychologie und Psychotraumatologie hat längst das Gegenteil bewiesen. Trauerbewältigung glückt dann, wenn es gelingt, den Verlust ins Leben zu integrieren. Die Hinterbliebenen geben den Verstorbenen einen neuen Platz in der Erinnerung und hier bleibt der Verstorbene Teil des Lebens, wird zu einem inneren Begleiter, wird nicht vergessen. Vergessen funktioniert nicht. Wer vergisst, verdrängt Erinnerungen im Grunde nur ins Unbewusste und dort entfalten sie unkontrollierbare Energien.”

Deshalb bereitet ASPETOS gerade den für Oktober geplanten Relaunch vor. Danach werden neben einer neuen vereinfachten Struktur und vielen neuen Services sämtliche bereits vorhandenen Trauerprofile mit den QR-Codes ausgestattet. Auch Gespräche mit der Zunft der Steinmetze sind bereits in Vorbereitung und der Bildhauer Timothy Vincent, Partner für den Launch in Deutschland, steht dann zur Verfügung, um das notwendige Know-how beizubringen, die QR-Codes mittels spezieller Techniken zum kreativen Gestaltungselement innerhalb von Grabmalen zu machen.