ASPETOS – Erster Anbieter sicherer QR-Codes für Grabmale

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Grabmal-Ausstellung mit QR-Code auf der IGS in Hamburg

Wien/Wetter (Nordrhein-Westfalen) (pts012/06.06.2013/11:20) – 2012 war die Aufregung groß, denn das Internet hielt Einzug auf den deutschen Friedhöfen. Die Gesellschaft reagierte teils positiv überrascht, teils wurde massive Kritik an den QR-Codes an Grabmalen geübt. Nun, ein Jahr später, nachdem viele Debatten geführt wurden und Trauerbegleiter wie die Psychologin Christine Pernlochner-Kügler oder der Hamburger Kulturwissenschaftler Norbert Fischer Stellung bezogen und Licht ins Dunkel gebracht haben, präsentiert das Portal für Trauerbegleitung ASPETOS http://www.aspetos.de ein gangbares Konzept. Dabei wird für Sicherheit und Inhalte garantiert. Beispiele zeigt ASPETOS nun gemeinsam mit dem mehrfach ausgezeichneten Bildhauer Timothy Vincent http://www.steinbildhauerei-vincent.de auf der IGS in Hamburg.

Der QR-Code, ein Code, der sich aus Binärzahlen zusammensetzt und in Industrie und Werbung seit fast drei Jahrzehnten im Einsatz ist, erregte im Vorjahr die Gemüter. Denn sein neuestes Einsatzgebiet sollte der Friedhof sein. Als Link soll er die Möglichkeit bieten, am Grab mehr Informationen abzurufen als Fakten und Daten. Bietet er doch die Möglichkeit, einen Link zu Inhalten im Internet für Smartphones scanbar zu machen. Verständlicherweise sorgte das Vorhaben einiger Unternehmen, die sich anschickten, den QR-Code in Verbindung mit einer Homepage anzubieten, für Aufregung. Hauptkritikpunkt war, dass sich so Inhalte auf den Friedhöfen einschleichen könnten, die dort nichts zu suchen haben. Und das nicht ohne Grund, meint der Internetexperte und Cheftechniker bei ASPETOS, Mag. Ulrich Liener.

“Homepageapplikationen verfügen heute über Datenbanken. Die sogenannten Content Management Systeme sind damit auch anfällig für Hacker, weshalb es sich empfiehlt, diese Systeme zu warten und zu pflegen. Dafür ist entsprechendes Know-how notwendig. Viele Homepages werden aber nach einiger Zeit vergessen. Und so kann es durchaus zu den von Kritikern und Datenschützern angesprochenen Problemen kommen”, so Liener.

ASPETOS präsentiert nun eine Lösung, die Schule machen könnte. In Österreich und Deutschland wurden sämtliche Trauerprofile mit eindeutigen QR-Codes ausgestattet. Die Betreiber möchten damit eine sichere Variante für Inhalte anbieten. Denn ASPETOS bietet neben aktiver Trauerbegleitung auch die Möglichkeit, Inhalte wie Fotos, Videos oder einen Nachruf zu hinterlegen. Allerdings in einem sicheren Softwareumfeld. So kann Missbrauch zu 99 Prozent ausgeschlossen werden.

QR-Code schafft neuen Zugang zu Grabmalen

Aktive Bewältigungsstrategien begünstigen den Verarbeitungsprozess innerhalb der Trauerarbeit. Dazu zählen alle Aktivitäten, die sich mit dem Verlust auseinandersetzen: Der bewusste Abschied vom Verstorbenen, das Mitgestalten der Trauerfeierlichkeiten, Literatur zum Thema, der Besuch von Trauer- und Selbsthilfegruppen oder Trauerforen im Internet, Trauerrituale, das Auseinandersetzen mit dem, was passiert ist, der Besuch am Sterbeort, die Grabpflege etc. Aktive Bewältigungsstrategien zielen darauf ab, den Verlust und das Geschehene zu akzeptieren und dem Todesfall bzw. der damit verbundenen Krise einen Platz im eigenen Leben zu geben und trotzdem den Alltag wieder selbst zu bewältigen.

Hinzu kommt, dass sich die Trauerkultur und die Bestattungskultur im stetigen Wandel befinden. Die Gesellschaft individualisiert sich insbesondere durch das Internet und der Bedarf an alternativen Bestattungsformen steigt. Bei vielen Bestattungsarten wie der Waldbestattung oder der Seebestattung fehlen herkömmliche Grabmale oder wie bei letzterer der physische Ort der Trauer. Und auch bei traditionellen Grabmalen ist die Hinterlassenschaft meist auf Geburtsdatum, Sterbedatum und einige schöne Worte beschränkt. Das Internet schafft hier eine sinnvolle Erweiterung, um mehr über einen Menschen, den man geliebt hat, erzählen zu können. Es schafft Raum für die geistige Hinterlassenschaft und um die schönen Momente als Trauernde auch mit anderen teilen zu können. Hier wird ein völlig neuer Zugang geschaffen, der sich innerhalb der Trauerarbeit sehr positiv auswirken kann.

Unterstützung durch Bestattungsunternehmen

In Deutschland ist ASPETOS seit einem Monat online. Die Betreuung Trauernder wird durch engagierte Bestattungsunternehmen im gesamten Bundesgebiet gewährleistet. Mehr als 20 Unternehmen haben sich dem Projekt bereits in den ersten Wochen angeschlossen. 500 sollen es werden, um Trauerbegleitung im Internet flächendeckend und kostenfrei anbieten zu können. Angestrebt wird die Partnerschaft ausschließlich mit Unternehmen, die auch bisher entsprechende Angebote innerhalb der Nachsorge bereitstellten und über Know-how in der Trauerbegleitung verfügen. “Unsere Partner werden in alle Prozesse eingebunden und wir arbeiten wie eine große Projektgruppe, um Erfahrungen zu teilen und auch im Internet Menschen nach einem Verlust eine helfende Hand zu reichen.”

Für interessierte Bestattungsunternehmen

Der Service für Bestattungsunternehmen ist sehr professionell. Das Team von ASPETOS kümmert sich zum einen mit einem hervorragenden Team um die Nachsorge für Kunden der Bestatter in deren Namen, zum Zweiten verfügt die Gruppe rund um ASPETOS über 15 Jahre Erfahrung im Internet und deckt dort die Punkte Software-Development, Online PR und Online Marketing ab. Allein in diesem Jahr wurden bereits 13 Projekte innerhalb der Branche gelauncht. In Österreich stiegen die Zugriffe bei den Partnern in einigen Fällen um mehr als 500 %. So haben alle Beteiligten Vorteile aus dem Projekt. Die angebundenen Unternehmen profitieren von den vielen Kontakten und schärfen ihr Profil innerhalb der Nachsorge. Trauernde profitieren von der raschen und ständigen Verfügbarkeit rund um die Uhr ohne Zugangsbarrieren wie Anmeldung und Login. Außerdem sind sämtliche virtuellen Dienste kostenfrei verfügbar.

“Die Idee hinter ASPETOS ist den Menschen einen Ort zu bieten, sich mit anderen Menschen mit den selben Erfahrungen auszutauschen. Es geht keineswegs um Gedenkseiten. Es geht um den raschen Zugang zu einfachen Ritualhandlungen und um viele helfende Hände. Bei uns hat man es nicht mit einer Software zu tun. Bei uns menschelt es. Software kann nur Mittel zum Zweck sein.”, so Bauer abschließend.

Bestattungsunternehmen können sich unter http://www.bestattung-online.net anmelden. Danach nimmt ein Mitarbeiter Kontakt auf um ein Vorgespräch zu führen. Denn die Unternehmen müssen auch mit deren eigener Unternehmensphilosophie zu ASPETOS passen.

Wichtige Links:
Trauerportal
Für Deutschland: http://www.aspetos.de
Für Österreich: http://www.aspetos.at

Trauerforum:
Für Deutschland: http://www.aspetos.de/forum
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Trauermagazin:
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