Aspetos startet mit der ersten Trauergruppe

Astrid Bechter-Boss

ASPETOS revolutioniert als Trauernetzwerk im deutschsprachigen Raum schon seit 10 Jahren das Thema Trauer im Internet. Wir waren das erste Trauerportal, auf dem virtuelle Kerzen angezündet werden konnten. Wir bieten auf unserer Plattform die Möglichkeit, individuelle Trauerprofile gratis hochzuladen und einen virtuellen Raum für Erinnerungen mit schönen Bildergalerien zu schaffen. In unserem Trauerforum findet ein stetiger Austausch statt, der von einer Trauerbegleiterin und einer Psychologin professionell moderiert wird.

Nun ist es für uns an der Zeit, das virtuelle Angebot in die reale Welt zu übertragen. Am 2. März startet unsere erste von insgesamt vier Trauergruppen in Vorarlberg, die Termine finden im März (2., 16. und 29.3.) und am 6. April in St. Arbogast statt. Noch sind einige wenige Plätze frei.

Bis Montag, den 27. Februar kann man sich noch bei Astrid Bechter-Boss informieren und anmelden, entweder telefonisch unter 0676/6113399 oder per E-Mail (abb@aspetos.com). Gesamtkosten für alle Abende: 220,– € . Mit dem Familienpass bekommen Sie eine Ermäßigung von 10,– € pro angeführtem Kind.

So laufen die Gruppenabende ab

Jede Gruppe trifft sich an vier Abenden. Durch die immer selben Teilnehmenden soll Vertrauen und durch den zeitlichen Rahmen Sicherheit entstehen. Am ersten Abend lernen sich die Teilnehmenden kennen, bauen Vertrauen auf und erzählen ihre Geschichten. Die Sicherheit entsteht, nicht alleine auf dem ungewollten Weg durch die Trauer zu sein. Durch die Gefühle in der Trauer können die eigenen Kräfte, Ressourcen und Begabungen zugedeckt werden.

Am zweiten Abend widmet sich die Gruppe dem, was es leichter machen kann. Erinnerungen und Abschied stehen am dritten Abend im Mittelpunkt, damit ein Schritt ins neue Leben möglich wird. In einem Lichtritual sollen die Teilnehmenden am vierten Abend Kraft schöpfen, Leichtigkeit und das Licht in der Dunkelheit spüren. Schweres kann verbrannt und Erleichterndes mit ins Leben genommen werden. Das Ziel der Trauergruppen ist nicht das Loslassen, sondern eine neue Beziehung zum Verstorbenen zu finden, um dann in das veränderte Leben gehen zu können. In der Gruppe wird miteinander geweint UND gelacht, miteinander geredet UND geschwiegen. Das veränderte neue Leben, das anders und schön sein darf, kann vorstellbar und erlebt werden.