ASPETOS – Trauerbegleitung im Internet auch in Deutschland erfolgreich

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Schon mehr als 30 qualifizierte Bestatter an Projekt beteiligt

Wien/Berlin (pts011/03.07.2013/12:32) – Erst vor einigen Wochen wurde das Portal für Trauerbegleitung, ASPETOS.de http://www.aspetos.de , in Deutschland gelauncht. Und vom ersten Tag an war das Interesse groß. Denn das Portal wird nicht von Verlagen oder Softwareunternehmen geplant und umgesetzt, sondern von den Bestattungsunternehmen selbst. Bereits 30 Unternehmen haben sich der Projektgruppe angeschlossen. Dabei achtet die Projektleitung sehr genau auf die Qualifizierung der teilnehmenden Unternehmen. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem bisherigen Engagement innerhalb der Trauerbegleitung.

In den letzten fünf Jahren haben sich viele Werbeagenturen und Softwareunternehmen sowie regionale Verlage und Tageszeitungen angeschickt, im Internet mit sogenannten Trauer- und Gedenkportalen zu überzeugen. Entstanden sind über 100 Angebote mit mäßigem Erfolg. Das liegt vor allem daran, dass versucht wurde, Funktionen und Services von anderen erfolgreichen Konzepten zu adaptieren. Außerdem wurde den Phasen der Trauer und den Trauernden selbst zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

“Die Trauer im Internet unterscheidet sich kaum bis gar nicht von der im realen Leben. Denn das Internet ist ebenso real und heute Bestandteil unserer Gesellschaft”, meint dazu Jörg Bauer, Projektleiter und Pressesprecher von ASPETOS. “Und unmittelbar nach einem Todesfall interessiert sich niemand für die Errichtung von Gedenkseiten oder Ähnlichem. Denn die erste Phase ist die des Verdrängens. Menschen sind sich in dieser Phase noch gar nicht richtig bewusst, dass sie den geliebten Menschen nie wieder sehen werden. Da sind im Internet ganz andere Ansätze zu verfolgen, als das Erstellen von Gedenkseiten.”

ASPETOS sieht sich hier in der Verantwortung. Die Projektgruppe besteht insgesamt aus mehr als 100 Bestattungsunternehmen aus Österreich und Deutschland. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt von der Psychologin und Philosophin Dr. Christine Pernlochner-Kügler, die seit mehr als 15 Jahren in der Trauerbegleitung tätig ist. Die Verantwortung für die technischen Ausführung trägt ein Softwarehaus mit 15 Jahren Erfahrung im Internet und einem professionellen Team mit Technikern aus ganz Europa. Eine eigene Redaktion führt das dazugehörige Magazin. http://www.aspetos.de/news

“Unser Ziel ist die Kommunikation zwischen Trauernden. In Österreich konnten wir bereits vier Jahre Erfahrung sammeln. Dabei hat sich herausgestellt, dass die Kommunikation genau das ist, was wir innerhalb der Trauerbegleitung fördern müssen. ASPETOS ist sicher kein Allheilmittel, jedoch ein ideales Werkzeug, um den Bestattungsunternehmen die Möglichkeit zu geben, die Nachsorge und Betreuung der Kunden auf 24 Stunden an sieben Tagen der Woche auszudehnen”, ist Christine Pernlochner überzeugt.

Die angeschlossenen Bestattungsunternehmen sorgen nicht nur für Know-how und Projektarbeit, sondern übernehmen auch einen Großteil der Finanzierung. Angestrebt wird nun der Ausbau des Netzwerkes auf insgesamt 500 Unternehmen, wobei hohe Qualitätsmaßstäbe angesetzt werden. Denn die Unternehmen ziehen auch große Vorteile aus der Zusammenarbeit. Durch die Vernetzung, die auch technisch stattfindet, entsteht ein mächtiger Verbund innerhalb der Suchmaschinen, der zu Topplatzierungen führt. Außerdem profitiert das Netzwerk von den gemeinsam geschaffenen Inhalten und vom positiven Image des mittlerweile mehrfach ausgezeichneten Projektes.

Jörg Bauer: “Uns ist es gelungen, eine Win-win-Situation für alle Beteiligten herzustellen. Die Bestattungsunternehmen profitieren von niedrigen Jahresbeiträgen und müssen sich dabei um ihre Internetressourcen nicht mehr kümmern. Die Verbraucher profitieren von kostenfreier Betreuung und hervorragenden Lösungen für ihre Trauerarbeit und künftigen Services und Dienstleistungen, die weitere Erleichterung in der Trauer mit sich bringen sollen. Und das Projekt selbst profitiert vom umfassenden Know-how der angebundenen Unternehmen. Wir sind überzeugt, dass sich ASPETOS später auch in der Schweiz und ganz Europa etablieren wird.”

Über ASPETOS
Für die Trauerarbeit gibt es weder eine Zeitvorgabe noch ein Patentrezept. Wichtig ist aber, dass man heute beim Trauern nicht mehr alleine sein muss. Das Trauerportal ASPETOS bietet eine gute Möglichkeit, sich mit Betroffenen zu vernetzen, die Einsamkeit aufzubrechen und das Leid miteinander zu teilen. Man kann anonym bleiben, wenn man das will, aber man ist dennoch nicht alleine. Die eigenen Gedanken und Gefühle können Menschen, die selbst einen geliebten Menschen verloren haben, leichter verstehen. Zudem bietet ASPETOS psychologische Unterstützung durch Profis sowie ein Informationsportal.

ASPETOS wurde in Österreich mehrfach ausgezeichnet, gefördert und war auch Preisträger des wichtigsten Sozialpreises.

Im Web:
http://www.aspetos.at
http://www.aspetos.de

Pressespiegel des Vorjahres: http://www.qr-code.co.at
Kooperationsangebot für Bestattungsunternehmen: http://www.bestattung-online.net