Ausbau des Palliativkonzeps in Noe

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St. Pölten (OTS/NLK) – Seit 1998 wird in Niederösterreich intensiv am Ausbau des Palliativkonzeptes sowie an der Errichtung stationärer Hospize in Pflegeheimen und der Gründung von mobilen Hospizdiensten gearbeitet. In den vergangenen Jahren wurden in den Landeskliniken Waidhofen an der Thaya, Krems, Lilienfeld und Scheibbs 30 Palliativbetten installiert. In den Landespflegeheimen Melk, Tulln, St. Pölten, Mistelbach, Wiener Neustadt und Horn wurden 36 Hospizbetten eingerichtet. Zudem gibt es Palliativkonsiliardienste, die auch mobil tätig sind.

Im Rahmen der umfangreichen Modernisierungsoffensive an den Spitälern mit verschiedenen Zu- und Umbauten werden nun an den Klinikstandorten Mistelbach, Krems, Hollabrunn, Baden, Wiener Neustadt und im Raum Amstetten 36 weitere Palliativbetten errichtet. Überdies ist die Inbetriebnahme eines Tageshospizes im Landespflegeheim St. Pölten in Planung.

“Wo die heilende Hand aufhört, beginnt die Palliativmedizin. Sie kümmert sich um Menschen mit unheilbaren Krankheiten. Ziel ist es, möglichst viel Lebensqualität und ein „Sterben in Würde“ zu ermöglichen. Gerade in den letzten Lebenswochen ist es wichtig, die Patientinnen und Patienten medizinisch und pflegerisch bestmöglich zu versorgen”, betont dazu Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka.

Ziel der Hospiz- und Palliativbetreuung ist die pflegerische, medizinische und spirituelle Betreuung unheilbar kranker und sterbender PatientInnen sowie deren Angehöriger.

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