Bart und Flagge zeigen für die Movember Foundation

Movember 2016

Im November wird der Schnurrbart wieder salonfähig! Der Moustache ist das Markenzeichen der Movember-Bewegung. Männer weltweit sind dazu aufgerufen, ihren „Mo“ (kurz für Moustache) diesen November wachsen zu lassen und damit ein Zeichen zu setzen, um das Spendenaufkommen für die Männergesundheit zu erhöhen. Denn mit der Gesundheit von Männern steht es nicht unbedingt zum Besten. Männer sterben im Allgemeinen zu jung. Im Durchschnitt leben Männer auf der ganzen Welt 6 Jahre kürzer als Frauen.

Die Movember Foundation hat sich zum Ziel gesetzt, dagegen etwas zu unternehmen und bis 2030 die Anzahl der Männer, die vorzeitig sterben, um 25 Prozent zu reduzieren. Die Stiftung setzt sich das ganze Jahr über weltweit für die Männergesundheit ein und widmet sich einigen der größten Gesundheitsprobleme von Männern: Prostata- und Hodenkrebs, einer schlechten psychischen Gesundheit sowie der Suizidprävention. In den 13 Jahren des Bestehens hat die Movember Foundation weltweit mehr als 1.200 Projekte zur Männergesundheit finanziert.

Rückblende ins Jahr 2003: Am Anfang standen Travis Garone und Luke Slattery, zwei Freunde aus Melbourne in Australien, mit ihrer Idee bei einem Feierabend-Bierchen noch ziemlich alleine da. Der Schnurrbart war damals auch wirklich ziemlich out, zugleich aber doch ein eindeutiges männliches Merkmal. Doch sie schafften es, immerhin 30 Kumpels davon zu überzeugen, sich einen Moustache wachsen zu lassen. Von den bescheidenen Anfängen hat sich Movember inzwischen zu einer wahrhaft globalen Bewegung entwickelt, der sich bis heute weltweit über 5 Millionen Menschen angeschlossen haben.

Wie kann man mitmachen?

Diesen November können sich Männer, aber auch Frauen (z.B. mit angeklebten Schnurrbärten), also wieder auf ein 30-tägiges Abenteuer einlassen, um die Gesundheit von Männer nachhaltig zu verbessern. Über die Webseite https://de.movember.com/ kann man sich für einen haarigen Monat anmelden, den Rasierer in den Winterschlaf versetzen und dann über diverse Social-Media-Kanäle persönlich einen Spendenaufruf starten.

Das ist natürlich noch nicht alles, denn die Aktion soll schließlich auch für die persönliche Gesundheit förderlich sein. Dazu sollte man die sogenannte „MOVE-Herausforderung“ annehmen und im November körperlich aktiv werden, z.B. an einem Marathon teilnehmen oder eine völlig neue Sportart ausprobieren. Die eigenen Fortschritte oder gar Bestleistungen dürfen die Teilnehmer gerne dokumentieren und damit wiederum ans Spenden für die Männergesundheit erinnern.

Als dritte Möglichkeit, Flagge zu zeigen, ruft die Stiftung dazu auf, kreativ zu werden und im trüben November so richtig Spaß zu haben. Ob beim Bowling, bei einem Konzertbesuch oder auf einer Dinner-Party, die Movember-Freunde können ihre Aktivitäten online ankündigen und dann mit anderen Mitstreitern tolle Momente erleben, die natürlich auch wieder viral im Internet verbreitet werden sollen. Auch hier steht natürlich im Vordergrund, weitere Spenden zu sammeln und damit etwas dagegen zu unternehmen, dass Männer zu jung sterben.

Auf der Internetseite der Stiftung können Spendenwillige im Lauf des Monats speziell einzelne Personen oder Teams, die bei der Movember-Initiative aktiv mitmachen, mit Spendengeldern in einer internen Rangliste nach vorne bringen. Gekürt werden am Ende der „Man of Movember“, die „Miss Movember“ und der „Lame Mo“. Alternativ kann man aber auch direkt an die Movember Foundation spenden. Die in Deutschland gesammelten Spendengelder fließen in den Förderverein Hilfe bei Prostatakrebs e.V. (FHbP) sowie in Forschungsprojekte der Movember Foundation. Wir finden, das ist eine unterstützenswerte Aktion …

https://de.movember.com/