Die Auswahl des passenden Krematoriums

Wenn der Verstorbene oder die Angehörigen eine Feuerbestattung wünschen, dann ist es notwendig ein Krematorium auszuwählen. In der Regel braucht man sich nicht selbst um die Auswahl eines Krematoriums kümmern, da jeder Bestatter mit mindestens einem Krematorium kooperiert. Das Krematorium wird somit durch den Bestatter beauftragt. Der Bestatter informiert die Angehörigen, um welches Krematorium es sich handelt und aus welchem Grund dieses ausgewählt wurde. Wenn diese Einwände haben, dürfen natürlich die Hinterbliebenen entscheiden, wo der Leichnam eingeäschert werden soll.

Einige Krematorien bieten Angehörigen die Möglichkeit, bei der Kremierung dabei zu sein. Die Anmeldung hierfür erfolgt über den Bestatter oder direkt beim Krematorium.

Leichenschau im Krematorium
Durch einen Gerichtsmediziner findet im Krematorium eine zweite Leichenschau statt. Der Arzt vergleich noch einmal die Papiere und das Personengut und kontrolliert so, ob die Todesursache mit der zuvor vermerkten übereinstimmt.

Ablauf der Kremation
Im Krematorium findet die Kennung der verstorbenen Person statt. Das bedeutet, dass ein Barcode auf den Sarg geklebt wird. Im Anschluss wird ein Schamottstein mit der eingestanzten Nummer in den Sarg gelegt. Der Stein verbrennt nicht und wird anschließend mit in die Urne gelegt. So kann jederzeit nachvollzogen werden, um wen es sich handelt.

Der Sarg kann frei gewählt werden. Beschläge und andere Verzierungen werden vor der Kremierung abmontiert. Deshalb entscheiden sich viele für einen einfachen Holzsarg, der – wie die Urne – auch bemalt werden kann.