Die Gravierung von QR-Codes in Grabsteine

QR-Codes sind diese schwarz-weißen Pixelmuster, welche über das Smartphone schnell und direkt auf eine bestimmte Seite im Internet leiten. Man kennt sie von Bahn-Tickets oder aus der Werbung. Allmählich tauchen sie auch auf Friedhöfen auf. Ob im Grabstein eingraviert oder angeschraubt auf einer Messingplatte.

Infos über den Toten
Die Anzahl an Orten nimmt zu, in der die Gravierung von QR-Codes auf dem Grabstein erlaubt ist. Durch den QR-Code können Friedhofsbesucher mehr Infos über den Verstorbenen bekommen. Durch das Einlesen des QR-Codes, wird man auf eine Website oder eine Kondolenzseite geleitet.

Jeder muss es für sich selbst wissen
Ob jemand einen QR-Code auf dem eigenen Grabstein haben möchte, ist eine persönliche Entscheidung. Wenn eine Website hinterlegt ist, muss diese gepflegt werden. Bei Gedenkseiten wie Aspetos wird die Pflege von allen gemeinsam übernommen. Es können Blumen gepflückt und Kerzen angezündet werden, Kondolenzen geschrieben und Bilder eingestellt werden. So ergibt sich eine bunte Erinnerungsseite.

Grabmal 2.0
Die Nachfrage nach QR-Codes auf Grabsteinen scheint im Augenblick noch nicht allzu groß zu sein. Auf Grabsteinen bekannter Persönlichkeiten findet man sie schon häufiger. Noch ist es Zukunftsmusik und das „Grabmal 2.0“ wird sich erst mit der Zeit durchsetzen und etablieren. Der QR-Code passt zum aktuellen Trend, der sich immer mehr herauskristallisiert. Menschen leben ihre Trauer immer mehr und öfters im Internet. Es werden entsprechende Foren, Trauer- und Gedenkseiten besucht. Die Trauer am Grab oder zu Hause kann von diesen Seiten ergänzt und unterstützt werden.