Konferenz zum Thema digitaler Nachlass

digina.16

Diese Woche, genauer gesagt am Donnerstag, den 24. November, findet in Hamburg die erste deutschsprachige Fachkonferenz zu den Themen digitaler Nachlass und Online-Trauerkultur statt. Die Veranstalter der „digina.16“, Sabine Landes und Dennis Schmolk, versuchen dabei, für die Bestatterbranche dringliche Fragen zu klären: Was ist überhaupt der digitale Nachlass und wen geht er etwas an? Ist Ihre Arbeit, Ihr ehrenamtliches Engagement oder Ihr Privatleben davon betroffen? Werden Ihre Kunden neue Anforderungen stellen? Müssen Sie etwas ändern, und wenn ja: was? Wer hilft Ihnen dabei?

Angesprochen fühlen dürfen sich alle, die sich mit dem Themenkomplex befassen – Bestatter, Seelsorger, Hospiz-Mitarbeiter, Banken, Versicherungen, Juristen, Verbraucher- und Datenschützer, Nachlass- und Vorsorge-Startups und Online-Unternehmer. Ziel ist es, einen fach- und branchenübergreifenden Dialog zu ermöglichen, Interessierte für das Thema zu sensibilisieren und weiterzubilden und sich letztlich miteinander zu vernetzen und neue Ideen umzusetzen.

Interessante Vorträge

Auf der digina.16 kommen konkrete Praxisbeispiele zur Sprache, und die Redner geben aktuelle Lösungsansätze an die Hand. Trauerbegleiterin Birgit Aurelia Janetzky (Semno), Startup-Gründer Christoph Hübner (anera), Internet-Soziologe Stephan Humer, Simone Vintz von „Stiftung Warentest“, Rechtsanwältin Elisabeth Noltenius (Digital Heritage GmbH), Kai Lociks vom Verband unabhängiger Bestatter, Christopher Eiler vom digitalen Nachlassdienst Columba und weitere Redner halten fundierte Vorträge zur Digitalisierung von Trauer und Tod, zu neuen Geschäftsfeldern, den neuen Dimensionen der Seelsorge und zu den wichtigsten rechtlichen und technischen Fragen.

Die digina.16 findet am Donnerstag, den 24. November 2016 von 9 bis 18 Uhr in den Räumlichkeiten des Hamburger Bestattungsforums Ohlsdorf (Fuhlsbüttler Straße 756, 22337 Hamburg) statt. Das reguläre Ticket kostet 99 Euro.

digina16.de