TV-Tipp: „Ohne Mama, ohne Papa weiterleben.“

Am kommenden Montagabend lohnt es sich definitiv den Fernseher einzuschalten! Die Fernsehjournalistin Julia Schöning hat eine bewegende Reportage gedreht, in der es darum geht, wie Kinder und Jugendliche den überraschenden Verlust eines Elternteils über einen längeren Zeitraum hinweg verarbeiten. „Ohne Mama, ohne Papa weiterleben. Wege aus der Traurigkeit.“ heißt der halbstündige Film, der am Montag, den 6. Februar 2017 ab 22.10 Uhr im Rahmen der Reihe „Hier und heute“ im WDR-Fernsehen zu sehen ist.

Die drei jungen Trauernden in der Reportage sind Samuel, Helena und Antonia. Samuel hätte seiner Mama noch gerne gesagt, wie sehr er sie liebt. Helena vermisst die doofen Sprüche ihres Vaters. Und Antonia hat ein altes T-Shirt ihres Papas in ein Kopfkissen verwandelt. Drei Jugendliche, die etwas unendlich Wertvolles verloren haben – den Vater oder die Mutter. Wo eben noch jener geliebte Mensch war, der Liebe und das sichere Gefühl der Geborgenheit schenkte, klafft nun eine Lücke.

Wie lernt ein junger Mensch, das Unfassbare zu begreifen, es schließlich zu akzeptieren? Wie verwandelt er Verzweiflung in neuen Lebensmut und konstruktive Kraft? Reporterin Julia Schöning vom Westdeutschen Rundfunk hat sich für ihre Fernsehreportage auf die Suche gemacht und in einer Trauergruppe in Gelsenkirchen Helena, Antonia und Samuel kennen gelernt. Samuels Mama ist an Krebs, der Vater von Helena und Antonia plötzlich an einem Infarkt gestorben. Fast zwei Jahre lang begleitete die TV-Journalistin die jungen Trauernden auf den ersten Schritten jenes Weges, der sie zurück ins Leben führen soll.

Hier der Trailer zur Reportage:

Video ansehen