Traueranzeige von
Prinzessin Diana Spencer

01.07.1961 - † 31.08.1997
Traueranzeige von Prinzessin Diana Spencer
Foto: Von Nick Parfjonov - Eigenes Werk, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7366694

Die Princess of Wales war als erste Ehefrau des derzeitigen britischen Thronfolgers Charles von 1981 bis 1996 Kronprinzessin des Vereinigten Königreiches. Sie erreichte weltweit eine enorme Popularität, war als Medien-Ikone eine der am häufigsten fotografierten Frauen der Welt und engagierte sich v.a. in den 1990er-Jahren sehr stark karitativ. Aus ihrer Ehe mit Charles stammen die Söhne William und Harry. Im deutschen Volksmund wird Diana bis heute nicht nur als Prinzessin Diana, sondern oft auch als Lady Diana oder Lady Di bezeichnet, obwohl sie seit der Hochzeit den Titel „Lady“ nicht mehr führte. Nach ihrem Tod bei einem tragischen Autounfall in Paris erhielt Diana den Beinamen „Königin der Herzen“.

Diana Frances Spencer, wie sie bürgerlich hieß, war die dritte und jüngste Tochter von Edward John  Spencer und Frances Roche. Ihre Schulzeit verbrachte sie in verschiedenen Internaten. Ab 1978 ging Diana verschiedenen beruflichen Tätigkeiten nach. Sie betätigte sich als Babysitterin und Kindergartenhilfe. Von Herbst 1979 bis zu ihrer Hochzeit mit Prinz Charles arbeitete Diana als Erzieherin im Londoner Young-England-Kindergarten.

Die beiden hatten sich im November 1977 bei einer Jagdgesellschaft auf dem Familiensitz der Spencers kennengelernt. Sie wurde vom königlichen Hof als die geeignete zukünftige Königin betrachtet. Bei der Feier von Prinz Charles’ 30. Geburtstag im November 1978 machte Diana dann durch ihr angenehmes Auftreten von sich reden. Als eine der führenden Adelsfamilien Englands brachten die Spencers die besten Voraussetzungen für eine Verschwägerung mit der Königsfamilie mit. Außerdem musste die Braut des Prince of Wales eine protestantische Erziehung erhalten haben und Jungfrau sein – beides traf auf Diana zu.

Die Beziehung zwischen Diana und Charles begann im Juli 1980, als der Thronfolger Diana zu einem Polospiel in Sussex einlud. Am 8. September 1980 war das britische Boulevardblatt „The Sun“ die erste Zeitung, die den Rufnamen „Lady Di“ verwendete. Am 6. Februar 1981 machte Charles Diana auf Schloss Windsor einen Heiratsantrag. Am 24. Februar 1981 gab der Buckingham Palace die Verlobung des Paares offiziell bekannt. Die Hochzeit fand am 29. Juli 1981 in der Londoner St. Paul‘s Cathedral im Beisein von 3.500 Gästen statt. Die Fernsehübertragung des Ereignisses erreichte mit weltweit mehr als 750 Millionen Zuschauern Rekordeinschaltquoten. Auf dem Weg zur Trauungszeremonie säumten etwa 2 Millionen Menschen die Straßen der britischen Hauptstadt.

Nach der Hochzeit begann endgültig der große Medien-Hype und Diana wurde praktisch ohne Unterlass von Reportern verfolgt. Gleichzeitig setzte eine interssante Entwicklung ein: Je mehr Aufmerksamkeit sie von der Weltöffentlichkeit bekam, desto mehr schwand Charles’ Interesse an ihr. Die Medien berichteten sehr dezidiert über Diana. Charles rückte in den Hintergrund, was ihm natürlich nicht gefiel. Einer der Gründe für die folgende Krise der Ehe. Gleichzeitig wandte sich Charles 1983/84 wieder verstärkt seiner früheren Liebe Camilla Parker Bowles zu. In den späten 1980er Jahren zerbröckelte Dianas Ehe mit Prinz Charles zusehends. Diana litt weiterhin unter Bulimie und Depressionen.

Das von Andrew Morton verfasste und 1992 veröffentlichte Buch „Diana – Ihre wahre Geschichte“ enthüllte die Beziehung von Charles und Camilla, brachte aber auch Dianas Selbstmordversuche, ihre Verlassenheitsgefühle und ihre Bulimie ans Licht. Am 8. Juni 1992 trafen sich Diana und Charles zu einem privaten Gespräch im Kensington-Palast, und Charles stimmte einer Trennung zu. Erst 1995 willigte aber auch Königin Elizabeth II. ein, den Schritt einer Scheidung einzuleiten. Auf Anraten ihres Anwalts spielte Diana in diesem Punkt auf Zeit.

Am 15. Februar 1996 entschied Elisabeth II., dass Diana sich weiterhin im selben Umfang wie zuvor um ihre Söhne kümmern, ihr Büro im St. James-Palast behalten und im Kensington Palace wohnen durfte. Obwohl Diana weiterhin den Titel Princess of Wales führen konnte, wurde ihr das Prädikat „Ihre Königliche Hoheit“ aberkannt. Zudem gab das Königshaus bekannt, dass Diana trotz Scheidung ein Mitglied der Königsfamilie blieb. Die Scheidungsvereinbarung wurde am 13. Juli 1996 unterschrieben, der eigentliche Akt am 28. August 1996 vollzogen.

Nach der Scheidung entwickelte sich eine Liebesbeziehung zwischen Diana und dem ägyptisch-stämmigen Filmproduzenten und Geschäftsmann Dodi Al-Fayed, die jedoch kein gutes Ende fand. Sie starben gemeinsam in Paris bei einem Autounfall am 31. August 1997. Ihr Wagen war um 0.25 Uhr Ortszeit in einer Unterführung mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Tunnelpfeiler geprallt. Dianas Partner Dodi Al-Fayed und der Fahrer Henri Paul starben noch am Unfallort. Al-Fayeds Leibwächter Trevor Rees-Jones überlebte den Unfall mit schweren Gesichtsverletzungen. Diana war nicht sofort tot. Sie starb wenige Stunden nach dem Unfall an den Folgen ihrer schweren inneren Verletzungen im Krankenhaus. Gegen 4 Uhr morgens wurde sie offiziell für tot erklärt.

Am 6. September fand die Trauerfeier in der Westminster Abbey statt. Als enger Freund der Verstorbenen sang der britische Popmusiker Elton John bei der Feier „Goodbye, England‘s Rose“, eine mit neuem Text versehene Coverversion des Lieds „Candle in the Wind“. Etwa drei Millionen Menschen verfolgten den Trauerzug durch London. Angeblich rund 2,5 Milliarden Menschen sahen weltweit im Fernsehen die Trauerfeier, die damit das bisher meistgesehene Medienereignis gewesen sein soll.

Dieses Trauerprofil wurde anlässlich des 20. Todestages von Prinzessin Diana erstellt und ist ihr vom gesamten ASPETOS-Team gewidmet.

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