Traueranzeige von
Johannes Paul II.

18.05.1920 - † 02.04.2005
Traueranzeige von Johannes Paul II.
By Fels_Papst.JPG: Nikolaus von Nathusius derivative work: JJ Georges (This file was derived from Fels Papst.JPG:) [Public domain], via Wikimedia Commons
Papst Johannes Paul II wurde als Karol Józef Wojtyla am 18. Mai 1920 in Wadowice, Polen, geboren. Er wurde im Jahre 1946 ordiniert, im Jahre 1958 wurde er Bischof von Ombi und im Jahre 1964 wurde er schließlich zum Erzbischof von Krakow ernannt. Von Papst Paul VI wurde er im Jahre 1967 zum Kardinal ernannt und 1978 wurde er zum ersten nicht italienischen Papst seit mehr als 400 Jahren ernannt. Er galt als klarer Verfechter der Menschenrechte und nutzte seinen Einfluss um politische Veränderungen zu bewirken. Er starb im Jahre 2005 in Italien. Im Juli 2013 wurde angekündigt, dass er im darauffolgenden Jahr heiliggesprochen werden sollte.

Frühe Lebensjahre


Geboren am 18. Mai 1920 in Wadowice, Polen, und geboren als Karol Józef Wojtyla, war das frühe Leben von Papst Johannes Paul II. von großen Verlusten geprägt. Seine Mutter starb als er 9 Jahre alt war, sein älterer Bruder verstarb als er 12 Jahre alt war. Heranwachsend, war Johannes Paul sehr athletisch und genoss das Skifahren. Er besuchte die Jagiellonen-Universität in Krakau und interessierte sich für das Schauspielern und das Dichten. Die Universität wurde im nächsten Jahr von den Nazi-Truppen während der Besetzung Polens geschlossen. Als er Priester werden wollte, nahm Johannes Paul an einem geheimen Seminar des Erzbischofs von Krakau teil. Nachdem der zweite Weltkrieg endete, beendete er sein religiöses Studium mit Hilfe des Seminars in Krakau und wurde schließlich im Jahre 1946 ordiniert.

Aufstieg innerhalb der Kirche


Johannes Paul verbrachte zwei Jahre in Rom wo er seinen Doktor in Theologie machte. Er kehrte im Jahre 1948 nach Polen zurück, wo er in verschiedenen Gemeinden in der Nähe von Krakau tätig war. Im Jahre 1958 wurde er zum Bischof von Ombi ernannt, sechs Jahre später dann zum Erzbischof von Krakau. Er galt als einer der größten Denker der katholischen Kirche und nahm am zweiten Vatikanischen Konzil teil – auch Vatikan II genannt. Das Konzil prüfte die Kirchenlehre im Jahre 1962, dafür wurden verschiedene Sitzungen über die nächsten Jahre abgehalten. Johannes Paul war ein Mitglied dieses Konzils und unterstütze die Kirche dabei, deren Position in der Welt zu begutachten. Er genoss für seine Dienste hohes Ansehen innerhalb der Kirche und wurde letztendlich im Jahre 1967 von Papst Paul VI zum Kardinal ernannt.

Ernennung zum Papst


Im Jahre 1978 schrieb Johannes Paul Geschichte, indem er der erste nicht-italienische Papst seit mehr als 400 hundert Jahren wurde. Als Oberhaupt der katholischen Kirche bereiste er die Welt und besuchte mehr als 100 Länder um die Nachricht des Glaubens und des Friedens zu verbreiten. Als er jedoch vor der größten Aufgabe seines Lebens stand, war er in der Nähe seines Hauses. Ein Attentäter schoss zweimal auf ihn auf dem St. Peters Platz in der Vatikanstadt. Glücklicherweise waren die Verletzungen nicht allzu schwer und er erholte sich komplett von ihnen, wenig später vergab er seinem Attentäter.

Vermächtnis


Als klarer Verfechter der Menschenrechte sprach Johannes Paul oft über die Leiden der Welt. Er vertrat zu verschiedenen Themen mitunter starke Positionen, wie beispielsweise seine Ablehnung gegenüber der Todesstrafe. Er war ein charismatischer Mann, so nutzte er seinen Einfluss um eine politische Wende zu bringen und ihm wird ebenfalls zugesprochen den Fall des Kommunismus in Polen vollbracht zu haben. Er blieb allerdings nicht ohne Kritik. Manche behaupteten, dass er mit seinen Kritikern sehr brutal umging, für keine Kompromisse bereit war und stets seinen harten Kurs zu gewissen Themen, wie der Verhütung, durchzog.

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