ASPETOS feiert einjähriges Bestehen

Sponsoren in ganz Österreich feiern mit

Selten hat sich in Österreich ein soziales Netzwerk so rasch durchgesetzt wie ASPETOS. Das Portal für Trauernde wird bereits aus ganz Österreich unterstützt und die Zugriffszahlen zeugen vom Bedarf in der Bevölkerung. Den Beweis, dass Trauerarbeit im Internet funktioniert, hat das Entwicklerteam eindeutig erbracht.

54 Bestattungsunternehmen als Partner
Besonderer Dank gilt den vielen serviceorientierten Unternehmen, die ASPETOS bereits im ersten Jahr ihre Unterstützung zukommen ließen. Trotz Skepsis gegenüber dem Internet sprangen viele über ihren Schatten und halfen mit, das Projekt aufzubauen. Eine Übersicht aller Unternehmen gibt es unter nachstehendem Link.

Sponsoren von ASPETOS:

http://www.bestatter.or.at/index.php?option=com_content&view=article&id=72&Itemid=194

Von Institutionen und Trauernden anerkannt
2010 wurde das Projekt mit der Sozialmarie ausgezeichnet. Unter 208 Bewerberinnen wurden nur 15 prämiert und ASPETOS war das einzige Internetprojekt darunter. Eine große Ehre, da dies von Anerkennung als Dienstleister im sozialen Bereich zeugt. Auch von den Besucherinnen selbst kam viel positive Post und die Zahlen sprechen ohnehin eine deutliche Sprache. 689 000 eindeutig verschiedene Besucherinnen, 15 Millionen aufgerufener Seiten, mehr als 10 000 publizierter Trauerfälle, 4 Millionen Besuche, 98 280 angezündete Kerzen und 33 608 abgegebene Kondolenzen sind ein eindeutiger Beleg für den großen Bedarf.

Die Services
Als Trauerportal im Internet bietet Aspetos die Möglichkeit der weltweiten Vernetzung unter Trauernden zur gegenseitigen Unterstützung. Im Aspetos-TrauerForum dürfen Hinterbliebene ohne Zeitvorgabe trauern. Sie können sich mit Betroffenen vernetzen, die Einsamkeit aufbrechen und das Leid miteinander teilen. Ein Beispiel: Über den Suizid eines Kindes reden zu können, ist für viele aus verschiedensten Gründen nahezu unmöglich. Im Netz, im Schutz der Anonymität, ist es sehr wohl möglich. Man findet sogar Betroffene, denen etwas ganz Ähnliches passiert ist.

Betreut wird das Trauer-Forum derzeit von zwei 3 fachlich kompetenten Adminstratorinnen (Bestattern, Trauer-Psychologen und Pädagogen), einem Fach-Moderator (Lebens- und Sozialberater) und 2 Moderatorinnen (Betroffene) ehrenamtlich.

Alle österreichischen Bestattungsinstitute, welche Aspetos-Partner sind, stellen die Traueranzeigen ihrer Sterbefälle auf das Online-Portal. Aber auch Besucherinnen haben diese Möglichkeit. Daraus entsteht ein flächendeckendes, übersichtliches und für die Öffentlichkeit kostenloses Informationsportal über Trauerfälle in Österreich.

Die Traueranzeigen bilden auch sofort eine Art Profil, welches mit diversen Trauerritualen ausgestattet ist. Der Familie kann man kondolieren und den Verstorbenen eine Kerze anzünden oder sich an den Jahrestag erinnern lassen.

Die Zukunft
Bis Herbst 2010 sind aber bereits viele weitere Funktionen in Arbeit. Es wird dann allen Angehörigen zusätzlich die Möglichkeit gegeben, ganze Gedenktafeln anzulegen und diese in geschlossenen Benutzergruppen mit Freunden und Familie zu teilen. Diese werden dann professionell für künftige Generationen aufbewahrt.

Geplant ist auch ein eigener Blumenversand. Dabei werden ein Strauß, ein Bukett oder ein kleiner Kranz am Grab abgelegt und eine Kerze angezündet. Ein Foto wird dann im Portal die Übergabe bezeugen. Ein sinnvoller Dienst in der heutigen Zeit, da viele Familienverbände durch Beruf und Gesellschaft nicht die Möglichkeit haben, den Friedhof selbst zu besuchen.

Im Gespräch ist auch die Liveübertragung von Begräbnissen im Internet. Oft können Menschen aufgrund von Krankheit oder Entfernung nicht an der Zeremonie teilnehmen. Diese Schranken will ASPETOS gemeinsam mit den Bestattern entfernen.

“In erster Linie sind wir für die Menschen da. ASPETOS ist bereits jetzt die Rettungsinsel hunderttausender Trauernder und wir hoffen weiterhin auf viel Unterstützung aus der Wirtschaft, um diesen Dienst finanzieren und weiter ausbauen zu können”, so die Psychologin und Chefredakteurin von ASPETOS, Dr. Christine Pernlochner-Kügler.