SozialMarie 2010 für Trauerportal Aspetos

Einziges Internetprojekt unter den Preisträgern

Zum 6. Mal wurden die besten sozialen Innovationen mit dem Preis der SozialMarie – dem “Sozial-Oscar Österreichs” – ausgezeichnet. ASPETOS befand sich als einziges Internet Projekt unter den 15 Preisträgern.

Ziel der SozialMarie ist es, innovative soziale Ideen zu präsentieren und zu fördern. Aus über 200 Projekten wurden vergangenen Samstag in Wien 15 Projekte gekürt. Die Trauerplattform Aspetos erhielt  1.000 Euro Preisgeld. Viel wichtiger ist aber für das junge Projekt die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit.

“Unsere Idee wird bereits von 50 Bestattungsunternehmen gefördert. Trotzdem ist der Betrieb nur durch viele ehrenamtliche Mitarbeiter möglich.”, so Christine Pernlochner-Kügler. “Auszeichnungen wie  die Sozialmarie bestätigen uns in unserem Handeln und motivieren uns für die Zukunft.”

Die Jury würdigte die Trauer-Plattform Aspetos, weil sie “den Diskurs über den Tod als Teil des Lebens ermöglicht und sogar vereinfacht, indem praktische Hilfe und Unterstützung beim Verarbeiten des Todes kombiniert wird.” Hervorgehoben wurden auch die Professionalität des Online-Mediums und die Möglichkeit der individuellen Gestaltung als Erleichterung der persönlichen Trauer.

Den ersten Preis erhielt das Theaterstück “Kein Kies zum Kurven Kratzen”, welches Armut thematisiert. Den zweiten Platz erlangte das Salzburger Projekt “LebensDESIGN”, bei dem Behinderte Möbel und Spiele herstellten. Mit dem dritten Platz wurde “Balu und Du” ausgezeichnet; eine Initiative, in der Wiener Pädak-Studenten Volksschüler unterstützen.

Die Sozial-Marie
wird seit 2005 jährlich von der Unruhe Privatstiftung für soziale Innovation vergeben. Ziel der SozialMarie ist es innovative soziale Ideen und deren Umsetzung in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Die Unruhe Privatstiftung fördert durch diesen Preis auch die Vernetzung der Sozialprojekte. Somit können diese als Vorbild für andere Interessierte dienen. Zur Einreichung eingeladen sind ProjektbetreiberInnen, die aktuelle soziale Probleme mit zukunftsweisenden Mitteln aufgreifen und deren Projekt sich im Umfeld gesellschaftspolitischer Veränderungsprozesse bewährt.