Möglichkeiten der Bestattungsvorsorge in Deutschland

Wie sorge ich am besten vor?

Vorsorge ist sinnvoll, auch und ganz besonders, wenn es um den eigenen Tod geht. Viele stellen sich bloß die Frage, wie bewerkstellige ich das am besten? Vorsorgen kann man sowohl finanziell als auch inhaltlich – und damit im Ernstfall die Angehörigen entlasten. Denn die 7.000 Euro, die eine Bestattung im Schnitt laut Statistik der Verbraucherzentralen kostet, sind kein Pappenstiel. Außerdem ist es auch für die Betroffenen eine wertvolle Stütze, zu wissen, dass in Sachen Bestattung alles so ablaufen kann, wie sie es sich zu Lebzeiten gewünscht haben.

 

Wir helfen Ihnen!

kostenlos und unverbindlich

 

Möglichkeiten der finanziellen Vorsorge

Im Wesentlichen kann man hier zwischen der sogenannten Sterbegeldversicherung (manchmal auch Bestattungsversicherung genannt) und einer direkten Hinterlegung beim Bestattungsinstitut (Bestattungsvorsorgevertrag) unterscheiden. Selbstverständlich ist es aber auch möglich, den gewünschten Betrag direkt auf ein Sparbuch oder auf ein Treuhandkonto einzuzahlen. Auch Risikolebensversicherungen sind eine Option. Wir beleuchten hier einmal die Sterbegeldversicherung und den Bestattungsvorsorgevertrag näher.

Sterbegeldversicherung

Eine Sterbegeldversicherung ist eine zweckgebundene Kapitallebensversicherung mit vergleichsweise kleiner Versicherungssumme. In den meisten Fällen geht es um Versicherungssummen bis zu 10.000 Euro. Die Beitragsdauer ist meist begrenzt. Der Versicherte zahlt also nur bis zu einem bestimmten vereinbarten Alter in die Versicherung ein, z.B. bis zum Alter von 65 oder 75 Jahren – je nach Alter zum Vertragsabschluss. Der Schutz der Versicherung besteht auf jeden Fall bis ans Lebensende. Die Versicherungssumme kann entweder fortlaufend (monatlich, viertel- oder halbjährlich, jährlich) beglichen werden oder mittels einmaliger Einzahlung.

Eine Sterbegeldversicherung kann man mit vorheriger Gesundheitsprüfung abschließen, es geht aber auch ohne Check. In diesem Fall müssen Kunden jedoch eine Wartezeit hinnehmen, d.h. viele Versicherungen zahlen erst, wenn der Versicherte noch mindestens zwölf Monate nach Vertragsabschluss gelebt hat. Bei einigen Anbietern beträgt die Wartezeit auch bis zu drei Jahre.

Wenn der Versicherte stirbt, zahlt der Anbieter die vereinbarte Summe und gegebenenfalls Überschüsse an die Erben oder denjenigen aus, der im Vertrag als Bezugsberechtigter festgehalten ist. Damit kann dann die Bestattung finanziert werden. Auch wenn man schon während des vereinbarten Beitragszeitraums stirbt, kommt es zu einer Auszahlung.

Bestattungsvorsorgevertrag

Eine Alternative zur Sterbegeldversicherung ist die Möglichkeit, mit einem Bestattungsunternehmen einen Vorsorgevertrag abzuschließen. Praktisch alle Bestatter bieten heute solche Verträge an. Im Bestattungsvorsorgevertrag kann man mit dem Bestatter alle persönlichen Wünsche und Vorstellungen von der eigenen Beisetzung schriftlich festhalten. Für die Zahlung der im Vorsorgevertrag vereinbarten Summe bestehen zwei Möglichkeiten. Entweder Sie zahlen z.B. auf ein Bestattungssparbuch (Konto mit Sperrvermerk) ein oder Sie hinterlegen das Geld auf ein Treuhandkonto, wie es in Deutschland zum Beispiel der Verband unabhängiger Bestatter (VuB) anbietet.

 

Möglichkeiten der inhaltlichen Vorsorge

Bestattungsvorsorgevertrag

Im Bestattungsvorsorgevertrag können Sie mit dem Bestatter Ihres Vertrauens alle Eventualitäten vorsorglich regeln. Hierzu gehören vor allem die Art der Bestattung, das gewünschte Grab, der bevorzugte Ort, das Rahmenprogramm, die Grabgestaltung und die Frage, ob eine Grabpflege auf Dauer erwünscht ist. Sogar Details wie beispielsweise die Blumendekoration auf dem Sarg oder eine bestimmte Totenkleidung können vorab festgelegt werden.

Bestattungsverfügung

In einer Bestattungsverfügung erklärt man in Schriftform zu Lebzeiten, wie mit seiner Leiche nach dem Tod verfahren werden soll. Das reicht von Hinweisen zur gewünschten Bestattungart und zum Bestattungsort bis zur Festlegung von Umfang und Gestaltung der Bestattung. Auch Hinweise zu wichtigen Schriftstücken oder die Bestimmung einer Person, die im Fall von Unklarheiten Entscheidungen treffen soll, können darin festgehalten werden. Diese Willenserklärung kann mit der Hilfe eines Bestatters, einer Kirchengemeinde oder eines Notars erstellt werden. Sie kann vom Urheber jederzeit geändert oder ganz aufgehoben werden. Die Bestattungsverfügung kann auch Teil des Testaments sein. Hierbei ist allerdings zu bedenken, dass die Eröffnung des Testaments meist nach der Beisetzung stattfindet.

 

Entlastung der Hinterbliebenen

Unabhängig davon, ob Sie Ihre Bestattung schon zu Lebzeiten über eine Willenserklärung in die Wege leiten oder eine Sterbegeldversicherung abschließen, achten Sie darauf, dass  alle wichtigen Dokumente im Todesfall schnell gefunden werden können. Nur so können Sie auch sicherstellen, dass alles nach Ihren Wünschen umgesetzt wird. Informieren Sie dazu Ihnen nahestehende Angehörige über den Vertragsabschluss oder die Hinterlegung einer Bestattungsverfügung. Auch wenn es schwer fallen mag, derartige Gespräche sind Gold wert. Ihre Angehörigen werden es Ihnen danken, wenn Sie danach Ihre Wünsche kennen, um entsprechend handeln zu können.

 

Inhaltliche Vorsorge mit ASPETOS

Wir von ASPETOS bieten Ihnen die direkte Möglichkeit, noch zu Lebzeiten die eigene Bestattung zu regeln. Das geht ganz einfach und unverbindlich mit unserem Online-Bestattungskonfigurator sowie telefonisch. Sie legen dabei die Details für Ihr Begräbnis fest, also die Art der Bestattung, den Ort, Umfang und Ablauf der Trauerfeier, Regelungen zur Grabpflege und alles, was Sie sonst noch als wichtig erachten. Je mehr Sie vorher festlegen, desto mehr Last nehmen Sie von den Schultern Ihrer Angehörigen in der schwierigen Zeit der Trauer. Neben den organisatorischen Elementen können Sie mit uns auch die Kosten und Finanzierung der Bestattung planen.

 

Hinterlegen Sie Ihre Wünsche verbindlich mit ASPETOS

Damit diese Entscheidungen auch Gewicht haben und bindend sind, wird gemeinsam mit der Planung auch ein Bestattungsvorsorgevertrag abgeschlossen. Darin beauftragen Sie schon zu Lebzeiten ein Partner-Bestattungsunternehmen von ASPETOS mit der Durchführung Ihrer Bestattung nach Ihren Vorstellungen. Den dafür erforderlichen Betrag können Sie anschließend auf ein zweckgebundenes Treuhandkonto einzahlen.

Wir helfen Ihnen!

kostenlos und unverbindlich

Ähnliche Artikel

Kremationsverfügung

Kremationsverfügung

Wer nach dem Tod gerne eingeäschert werden möchte, sollte diesen Wunsch zu Le...
TabuFrei – Sehen Sie alle Folgen online

TabuFrei – Sehen Sie alle Folgen online

tabuFREI ist eine Serie die mit zweiteiligen Folgen, das Tabu um Leben und To...
Was kostet ein Grabstein?

Was kostet ein Grabstein?

 So ein Grabstein kann ein ziemlicher Brocken sein, auch in finanzieller...
 
089 4132 73 780 Erste Hilfe im Trauerfall – 24h erreichbar