Bestattungsvorsorgevertrag

Wer vorsorgen möchte, kann mit einem Bestattungsunternehmen einen Vorsorgevertrag abschließen. Praktisch alle Bestattungsinstitute bieten heute solche Verträge an. Im Bestattungsvorsorgevertrag kann man mit dem Bestatter alle persönlichen Wünsche und Vorstellungen von der eigenen Beisetzung schriftlich festhalten. Für die Zahlung der im Vorsorgevertrag vereinbarten Summe bestehen zwei Möglichkeiten. Entweder Sie zahlen z.B. auf ein Bestattungssparbuch (Konto mit Sperrvermerk) ein oder Sie hinterlegen das Geld auf ein Treuhandkonto, wie es in Deutschland zum Beispiel der Verband unabhängiger Bestatter (VuB) anbietet.

Im Bestattungsvorsorgevertrag können Sie mit dem Bestatter Ihres Vertrauens alle Eventualitäten vorsorglich regeln. Hierzu gehören vor allem die Art der Bestattung, das gewünschte Grab, der bevorzugte Ort, das Rahmenprogramm, die Grabgestaltung und die Frage, ob eine Grabpflege auf Dauer erwünscht ist. Sogar Details wie beispielsweise die Blumendekoration auf dem Sarg oder eine bestimmte Totenkleidung können vorab festgelegt werden.

Fragen zur Bestattungsvorsorge

Was ist ein Bestattungsvorsorgevertrag?

In einem Bestattungsvorsorgevertrag kann man mit einem Bestattungsunternehmen seines Vertrauens zu Lebzeiten alle Eventualitäten vorsorglich regeln. Hierzu gehören vor allem die Art der Bestattung, das gewünschte Grab, der bevorzugte Ort, das Rahmenprogramm, die Grabgestaltung und die Frage, ob eine Grabpflege auf Dauer erwünscht ist. Auch die komplette Bezahlung der Bestattung kann so schon in die Wege geleitet werden.

Was kostet ein Bestattungsvorsorgevertrag?

Der reine Abschluss einer Bestattungsvorsorge ist meist kostenlos, denn das beauftragte Bestattungsunternehmen profitiert ja vom Vertragsverhältnis. Vorab zu bezahlen sind also nur die nach den individuellen Wünschen kalkulierten Bestattungskosten. Für diese sollte man auf jeden Fall zwischen 5.000 und 10.000 Euro einberechnen.

Kann ich meine Beerdigung zu Lebzeiten bezahlen?

Selbstverständlich ist das möglich, am besten mit einem Bestattungsvorsorgevertrag, den Sie mit einem Bestattungsunternehmen abschließen. Im Todesfall müssen die Angehörigen dann nur noch den ausgewählten Bestatter informieren, der sich in der Folge um die gewünschten Details der Beisetzung kümmert und alles mit dem zuvor einbezahlten Geld regelt. Auf vielen Friedhöfen kann auch die gewünschte Grabstätte schon zu Lebzeiten ausgesucht und bezahlt werden.

Ist eine Bestattungsvorsorge steuerlich absetzbar?

Die Vorsorge ist im Normalfall nicht absetzbar. Dafür aber können die Beerdigungskosten von den kostentragungspflichtigen Angehörigen als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden, wenn sie das Erbe übersteigen. Die Differenz kann dann in der Steuererklärung angegeben werden. Zu diesen Nachlassverbindlichkeiten zählen die Kosten für das Bestattungsunternehmen, das Grabmal, die Grabpflege und die nötigen Urkunden.

Was kostet eine Sterbevorsorge?

Im bundesweiten Schnitt kommen für eine Bestattung Kosten von knapp 7.000 Euro auf die Hinterbliebenen zu. Eine entsprechende Summe steht also auch für die Sterbevorsorge im Raum. Wer sich daher zu Lebzeiten schon um eine angemessene Bestattungsvorsorge kümmert, entlastet seine Nächsten finanziell sehr.

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