Sonderurlaub

Im Todesfall eines Familienmitglieds haben nahe Angehörige Anspruch auf Sonderurlaub. Die Nähe zum Verstorbenen bestimmt die Länge des Sonderurlaubs, bis zu maximal vier Tage. Die Länge wird aber auch mitunter von Tarif- und Arbeitsverträgen bestimmt.

 

Wem steht ein Sonderurlaub bei einem Todesfall zu?

Häufig können nur Hinterbliebene ersten Verwandtschaftsgrades ihren Anspruch auf Sonderurlaub im Todesfall beim Arbeitgeber geltend machen. Beim Tod eines Ehe- oder Lebenspartners, eines Kindes oder Elternteils erhalten Arbeitnehmer in der Regel zwei Tage Sonderurlaub. Eine genaue Dauer des Sonderurlaubs ist im entsprechenden § 616 BGB nicht angegeben, hier kommt es meist auf die Kulanz des Arbeitgebers an.

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