Traueranzeige von
Özcan Arkoç

02.10.1939 - † 17.02.2021
Traueranzeige von Özcan Arkoç
Foto von HalitBaris - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=99977568

Der türkische Fußballtorwart und Trainer spielte viele Jahre für Austria Wien und den Hamburger SV. Özcan Arkoç zählt heute zu den Torhüter-Legenden des HSV. Er stand zwischen 1967 und 1975 in über 200 Pflichtspielen für Hamburg zwischen den Pfosten und blieb der Hansestadt, wo er meist nur „Ötschi“ genannt wurde, privat auch nach seiner Karriere treu. Er hatte zusammen mit seiner Frau zeitweise sogar ein eigenes Restaurant in Hamburg. Am 17. Februar 2021 starb Özcan Arkoç im Alter von 81 Jahren.

Özcan Arkoç‘ Aufstieg als Fußballer begann 1958, als er zu Fenerbahce Istanbul kam und mit dem Verein in den Folgejahren zweimal Meister wurde. In dieser Zeit wurde Arkoç auch in die türkische Nationalmannschaft berufen, wo er immerhin neun Spiele bestritt. 1964 wechselte er für drei Jahre nach Österreich zu Austria Wien und verdrängte bald den damaligen Stammtorhüter und österreichischen Nationaltorhüter Gernot Fraydl. 1967 gewann er mit Austria den Pokalwettbewerb. Im selben Jahr wechselte er dann zum Hamburger SV.

Gleich in der ersten Saison erreichte Arkoç mit den Hamburgern das Finale des Europapokals der Pokalsieger, unterlag dabei aber dem AC Mailand. Bis 1973 war er Stammtorhüter des Vereins, bis er von Rudi Kargus abgelöst wurde. 1975 beendete Özcan mit 36 Jahren seine aktive Fußballspielerkarriere beim HSV, blieb aber dem Verein zunächst treu. Er trainierte bis 1977 die zweite Mannschaft des Hamburger SV, und wirkte zusätzlich als Assistenztrainer bei den Profis mit. Kurzzeitig stand er sogar als Cheftrainer des Bundesligateams an der Außenlinie. Ende der 1970er-Jahre coachte er auch noch die Zweitligisten Wormatia Worms und Holstein Kiel.

Dieses Trauerprofil wurde anlässlich des Todes von Özcan Arkoç erstellt und ist dem Fußballer vom gesamten ASPETOS-Team gewidmet.