Traueranzeige von
Peter Rubatto

04.11.1955 - † 19.02.2018
Traueranzeige von Peter Rubatto
Foto: Fam. Rubatto

Der deutsche Motorsportler war 1983 und 1984 Deutscher Meister in der Superbike-Klasse und trug den Spitznamen „Mister Superbike“, den er nach seiner zweiten Meisterschaftssaison auf dem Motorrad bekommen hatte. Damals konnte Peter Rubatto elf von zwölf Saisonläufen für sich entscheiden.

Der gelernte Kfz-Mechaniker fuhr in seiner Laufbahn nicht nur die nationale Superbike-Meisterschaft, sondern auch bei der 1988 eingeführten Superbike-WM mit sowie legendäre Rennen auf der Isle of Man, in Macao und Daytona. Auf der Isle of Man konnte er als letzter Deutscher noch Punkte in der Formel TT einfahren. 1991 gelang ihm als Einzigem ein Sieg in der Pro Superbike gegen Udo Mark, dessen Teamchef er vier Jahre später wurde. Als erfolgreiches Team holten sie die Thunderbike-Trophy im Rahmen der Motorrad-WM.

In den letzten Jahren demonstrierte Peter Rubatto sein fahrerisches Können vereinzelt noch auf Testfahrten oder bei Benefizrennen wie „Race-4-Kids“, organisiert von seiner Tochter Jasmin Rubatto (anfangs auch von DTM-Fahrer Timo Scheider). Peter Rubatto starb am 19. Februar 2018 nach kurzer und schwerer Krebserkrankung im Alter von nur 62 Jahren in seiner schwäbischen Heimat.

Dieses Trauerprofil wurde anlässlich des Todes von Peter Rubatto erstellt und ist dem Motorsportler vom gesamten ASPETOS-Team gewidmet.