Traueranzeige von
Peter Struck

24.01.1943 - † 19.12.2012
Traueranzeige von Peter Struck
Von Bundeswehr-Fotos - Bundesverteidigungsminister Dr. Peter Struck, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=14126022

Der deutsche Politiker war von 2002 bis 2005 Bundesverteidigungsminister sowie von 1998 bis 2002 und erneut von 2005 bis 2009 Fraktionsvorsitzender der SPD im Deutschen Bundestag. Darüber hinaus war er auch Vorstandsvorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung und bekam drei Bundesverdienstkreuze verliehen. Peter Struck starb am 19. Dezember 2012 im Alter von 69 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes in der Berliner Charité.

Der studierte Jurist war seit 1964 Mitglieder der SPD. Von 1980 bis 2009 gehörte er als Abgeordneter dem Bundestag an. Von Juli 2002 bis November 2005 war der gebürtige Göttinger Bundesverteidigungsminister. Unter seiner Führung bekam die Bundeswehr im Mai 2003 neue Verteidigungspolitische Richtlinien, die eine Neuausrichtung in Sachen Auslandseinsätze mit sich brachten. Ein Jahr später wurden – unter seiner Verantwortung für Ministerium und Bundeswehr – in großem Umfang brisante Daten, etwa zu Auslandseinsätzen aus der Zeit der SPD-Regierung (1999–2003), gelöscht. Aus Kanzleramtskreisen wurde damals explizit darauf hingewiesen, dass es sich dabei um ein Versehen gehandelt habe.

Dieses Trauerprofil wurde anlässlich des 5. Todestages von Peter Struck erstellt und ist dem Politiker vom gesamten ASPETOS-Team gewidmet.