Traueranzeige von
Rip Torn

06.02.1931 - † 09.07.2019
Traueranzeige von Rip Torn
Foto: Von Alan Light, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=12810178

Der US-amerikanische Schauspieler verkörperte die Figur des Agent Z in den drei „Men in Black“-Filmen und wurde insbesondere darüber einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Rip Torn spielte aber auch viele andere Rollen in weit über 50 Filmen zwischen 1956 und 2012. Für seine darstellerische Leistung in „Cross Creek“ (1983) wurde er für den Oscar als bester Nebendarsteller nominiert.

Rip Torn, der eigentlich Elmore Rual Torn hieß, feierte sein Leinwanddebüt 1956 in Elia Kazans „Baby Doll“. Zu seinen bekanntesten Filmen neben den oben erwähnten Produktionen zählen „Cincinnati Kid“ mit Steve McQueen, „Der Mann, der vom Himmel fiel“ mit David Bowie, „Die unglaubliche Reise in einem verrückten Raumschiff“, „City Heat“ und „Marie Antionette“ von Sofia Coppola. Sein letzter großer Auftritt vor der Kamera fand im dritten Teil des Kultfilms „Men in Black“ statt.

Neben der Filmwelt spielte auch die Bühne eine Rolle in Torns Leben. Jahrelang war er am Broadway zu sehen. Außerdem war er in den Neunzigern auch im US-Fernsehen jahrelang präsent. Für seine Rolle als Artie in der „Larry Sanders Show“ wurde er sechs Mal in Folge für einen Emmy nominiert.

Rip Torn war dreimal verheiratet und hatte insgesamt sechs Kinder. Er war ein Cousin von Schauspielerin Sissy Spacek. Torn starb am 9. Juli im Alter von 88 Jahren in seinem Haus im US-Bundesstaat Connecticut im Beisein seiner Familie.

Dieses Trauerprofil wurde anlässlich des Todes von Rip Torn erstellt und ist dem Schauspieler vom gesamten ASPETOS-Team gewidmet.