Traueranzeige von
Walter Lechner

04.08.1949 - † 08.12.2020
Traueranzeige von Walter Lechner
lechnerracing.com

Der österreichische Rennfahrer und spätere Motorsport-Teamchef fuhr in den 1980er-Jahren für verschiedene Teams in der Sportwagen-Weltmeisterschaft und beim legendären 24-Stunden-Rennen von Le Mans. 1996 beendete Walter Lechner seine aktive Rennfahrer-Laufbahn und konzentrierte sich fortan darauf, sein eigenes Rennteam Lechner Racing in die Erfolgsspur zu bringen. Das gelang ihm auch nach ein paar Jahren. So gewann er 2005 und 2010 bis 2012 mit seinem Rennstall im Porsche Supercup insgesamt viermal die Fahrer- und Teamwertung. 2019 erhielt Walter Lechner den Leonidas-Preis für sein Lebenswerk.

Walter Lechner startete 1978 seine Motorsport-Karriere in der Formel 3 und wurde sofort Formel-Ford-Europameister. 1982 gewann er den VW Castrol Europa Pokal und stieg dann in die Interserie ein, wo er sich 1983 den ersten von zwei Meistertiteln sicherte. 1984 wurde er zudem Fünfter in der Gesamtwertung der amerikanischen Can-Am-Serie. In den Folgejahren ging Lechner regelmäßig in der Sportwagen-Weltmeisterschaft an den Start. 1987 gewann er mit einem Porsche 962 C erneut die Interserie, was ihm zwei Jahre später mit demselben Wagen nochmals gelang. Anfang der 1990er-Jahre entwickelte er ein eigenes Rennauto, den Lechner Spyder SC91. Damit fuhr er noch einige Jahre in der Interserie, bevor er sich immer mehr um sein eigenes Rennteam kümmerte und damit große Erfolge feierte. 

Walter Lechner hat zwei Söhne, Robert und Walter jun., die ebenfalls eng mit dem Motorsport verbunden sind. Walter jun. Lechner leitet seit 2012 auch den Rennstall Lechner Racing. Im August 2020 erhielt Walter Lechner sen. eine unerfreuliche Diagnose von seinen Ärzten. Nach kurzer, schwerer Krankheit verstarb er schließlich am 8. Dezember 2020 im Alter von 71 Jahren.

Dieses Trauerprofil wurde anlässlich des Todes von Walter Lechner erstellt und ist dem Motorsportler vom gesamten ASPETOS-Team gewidmet.