Geisterstunde: Der Bühnen-Spiritismus von Paul Meek

906583_557336154299510_1594209287_o

Ein Kommentar von Christine Pernlochner-Kügler

Viele Betroffene spüren, hören, sehen ihre Verstorbenen. Sie geben an Besuche von ihnen zu bekommen – unter Tags, meistens aber nachts in ihren Träumen.  Anfangs hielt ich das alles für „Einbildung“, für  Halluzination, für Träume aufgrund der übergroßen Sehnsucht nach dem verstorbenen Menschen. Bald stellte ich fest, dass diese Erlebnisse Betroffenen weiterhelfen. Sie kommen weiter in ihrem Prozess der Trauerarbeit, denn es findet über diese „Begegnungen“ noch einmal ein bewusstes Abschiednehmen statt – verbunden mit der Gewissheit: Den Verstorbenen geht es gut, es gibt ein Leben danach, wir sehen uns alle wieder.

Inzwischen ist es mir nicht mehr so wichtig, ob das nun Traum oder Wirklichkeit ist, Hauptsache ist, es hilft. Auch erzählten mir Angehörige über Erlebnisse, die so erstaunlich waren, dass sie sogar mich zweifeln ließen, ob da nicht doch was dran ist. Vielleicht gibt’s ja doch was nach dem Tod? Vielleicht leben wir ja wirklich weiter. Auch wenn wir glauben, dass es danach aus ist, die Sehnsucht nach einem Wiedersehen mit all unseren Lieben kennen wohl alle.

Paul Meek versteht sich als „Europas Jenseitskontaktmedium“ und ist seit einiger Zeit in aller Munde. Er tourt durch Österreich und Deutschland, füllt Gemeindesäle mit Hunderten von Menschen und gibt bei seinen medialen Abenden „Botschaften“ von Verstorbenen an Anwesende weiter. Am Wochenende machte er im Gemeindezentrum in Tulfes Station. Nachdem bei Trauernden „Jenseitskontakte“ ein großes Thema sind, war diese Gelegenheit günstig mir Paul Meeks Auftritt einmal persönlich anzusehen. Und ganz ehrlich: Ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn mir Paul Meek ein glückliches Leben nach dem Tod bewiesen hätte.

Die Veranstaltung begann am Nachmittag, Einlass war eine Stunde vor dem Beginn. Paul Meek und sein Manager „Herr Thanner“ saßen vorne neben der Bühne und verkauften Meeks Bücher, die Thanner im eigens für Meek gegründeten Thanner-Verlag herausgibt.

Im einstündigen Vortrag am Nachmittag mit anschließender halbstündiger Frage-Antwort-Runde erzählte Meek im Plauderton aus der geistigen Welt:

Unsere Seele gehört der geistigen Welt an. Allerdings inkarniert nur ein Teil von ihr, der andere bleibt drüben. Der inkarnierte Teil hat sich entschieden, auf die Welt zu kommen, weil er sich entwickeln will, und die Welt gilt als guter Entwicklungsort für Seelen. Hier angekommen, hat die Seele eine Aufgabe zu erledigen. Ist diese Aufgabe erledigt, stirbt der Mensch und die Seele kehrt zurück. Eine Seele entwickelt sich vor allem durch Lebenskrisen weiter. Wenn ein Mensch Suizid begeht, dann ist er krank. Der Suizid verhindert die spirituelle Entwicklung der Seele,  er hindert die Seele an der Erfüllung ihrer Aufgabe und  so nimmt die Seele ihre Probleme mit in die geistige Welt. Dort gibt es ebenso verschiedene Entwicklungsstadien. Seelen, die im Leben gescheitert sind, kommen dort in ein Schattenreich, können aber durch unsere Gebete und durch die Hilfe von Lichtwesen in ihrer Entwicklung weiterkommen, sie haben also gute Chancen, wenn sie bereuen und um Hilfe bitten. Normale Durchschnittsmenschen wie wir, die keine allzu schlimmen Verbrechen begehen, sondern halt eben mitunter ein bisschen lügen und betrügen, brauchen keine Angst zu haben, wir kommen gleich in eine normale Jenseitsstufe und ins Licht. Abgetriebene Seelen kehren zurück und warten dort auf ihren nächsten Einsatz. Wiedergeburt gibt es auch: Allerdings wird nie der gleiche Teil der Seele wiedergeboren, sondern ein anderer Teil unser Seele.

Wenn wir sterben, werden wir von den Seelen, die wir von früher her kennen, abgeholt. Wir erkennen sie, weil die Seelen einen Lichtkörper besitzen, der unserem fleischlichen Körper gleicht, nur aber, dass er nicht mehr fleischlich ist. Außerdem ist er  „perfekt“ – d.h. er sieht aus wie zu Erdenzeiten, allerdings ohne Schmerzen und Blessuren. Gleich nach dem irdischen Tod fällt die Seele in einen 3-6monatigen Seelenschlaf: In dieser Zeit sieht sie ihr Leben noch einmal als Film. Danach beurteilt sie sich selbst und entscheidet in welches Jenseitsstadium sie gehen darf. Gott gibt es, er richtet aber niemals. Das macht die Seele selbst. Es gibt auch negative Seelen, da musste Meek leider ganz ehrlich sein, aber wir brauchen keine Angst zu haben: Negatives zieht Negatives an. Und wenn wir gut sind, dann lassen die Bösen uns in Ruhe.  Meek wiederholte  sich inhaltlich zwar öfter, kam aber insgesamt sehr sympathisch und sehr humorvoll rüber.

Man kann ihm das alles nun glauben oder eben nicht. Von den ca. 450 Menschen im Publikum schienen es jedenfalls die meisten zu glauben. Das Verhältnis von Männern und Frauen im Publikum war wie erwartet bei diesem Thema: 90% Frauen, 10% Männer.

Nach einer 2-stündigen Pause ging es weiter beim „medialen Abend“. Es war wichtig, sich pünktlich mit geleerter Blase wieder im Saal einzufinden. Ich wartete also gespannt auf überzeugende Botschaften aus dem Jenseits, die mir die Inhalte des Vortrages glaubwürdiger machen sollten. Die geleerte Blase war deshalb wichtig, weil in den beiden Geisterstunden niemand aufstehen und den Saal verlassen durfte! „Steht jemand auf und geht herum, dann stört er eventuell das Kontaktfeld zum Verstorbenen und wir müssen alle gehen.“ Das sei einmal vorgekommen, erzählte der Manager Thanner schmunzelnd, und der Mann wäre vom Publikum beinahe gelyncht worden. „Gottseidank hat damals Herr Meek den Kontakt aber gleich wieder herstellen können …“. Ja, Gott sei Dank!

Punkt 19:00 Uhr eröffnete Paul Meek den medialen Abend mit drei Klavierstücken. Er war nun „offen“, wie sein Manager erklärte. Außer, dass er statt einem braunen nun einen schwarzen Anzug trug, bemerkte ich keine Veränderung. Ein Gebet wurde gesprochen, wir mussten an unsere Verstorbenen denken und ihnen in Gedanken Rosen und Liebe schicken. Und dann ging die Post ab, ein Geist nach dem anderen erschien. Leider konnte nur Meek sie wahrnehmen: „Ich sehe einen Mann etwa hier in diesem Bereich des Publikum.“ Und dabei deutete Meek auf das Publikum links unter der Bühne. „Er schickt einer Frau in schwarzem Oberteil Grüße aus der geistigen Welt. Er deutet auf seine Brust, es kann sein, dass er an einem Lungenleiden oder an einem Herzinfarkt gestorben ist. Ich bin mir nicht sicher … Kann es sein, dass er dir Grüße schickt? Meek deutet auf eine Frau in schwarzem Pullover, die sich offensichtlich angesprochen fühlte. Sie meinte ja, das könnte auf ihren verstorbenen Mann zutreffen. Von dem angesprochenen Teil des Publikum trugen mehrere Damen schwarze  Pullover, Jacken oder Shirts und die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine angesprochen fühlte, weil ihr Mann, Vater oder Großvater an einem Herzinfarkt oder einem Lungenleiden verstorben war, ist ziemlich groß. „Er sagt mir, du magst gerne Tiere, Hunde oder Katzen? Stimmt das?“ Natürlich, die meisten mögen Tiere und dass es dann Hunde oder Katzen sind, ist auch sehr wahrscheinlich. Natürlich mochte die Frau Katzen. Der Geist wusste auch, dass sie gerne Blumen hat. Für die betroffene Frau war es dann glasklar: Das konnte nur der verstorbene Ehemann sein, nur er weiß  so etwas. Dann ging‘s weiter: „Dein Mann schickt dir viel Liebe. Er sagt, du hast es nicht immer leicht gehabt im Leben, aber die schlimmste Zeit ist jetzt vorbei. Er wird dich begleiten und auf dich schauen.“ Allgemeinplätze, die auf nahezu jeden zutreffen, die Betroffene in ihrer Sehnsucht aber bereitwillig als persönliche Botschaften interpretieren.

In diesem Ton ging es weiter, die Technik ist eigentlich einfach zu durchschauen: Meek teilt das Publikum in 4 Quadranten ein: Die ersten Reihen links vorne, die ersten Reihen rechts vorne, die linken Reihen Mitte bis weiter hinten und die rechten Reihen Mitte bis weiter hinten. Die Reihen ganz hinten im Saal, die Meek nicht hören und sicher auch schlecht sehen konnte, die kamen gar nicht dran, für die kamen keine Botschaften aus dem Jenseits. Ganz hinten schwirrten keine Seelen rum. Ansonsten tanzen die Geister allerdings zwischen den Reihen auf und ab.

Meek spricht immer einen ganzen Publikums-Quadranten an, das sind insgesamt sicher 50 bis 70 Personen. Er beginnt immer mit einer vagen Andeutung: „Ich sehe einen Mann/eine Frau. Sie /er ist älter/jünger. Er greift sich an die Brust/Bauch/Kopf. Ich glaube er/sie war länger krank/ist plötzlich gestorben.“ Oder „Es muss ein Unfall gewesen sein, es ist aber nicht alles geklärt worden.“  Oder: „Ich sehe eine Frau, sie zeigt mir viele Flaschen.“ Solche Angaben führen bei Betroffenen, die Sehnsucht nach einer Botschaft von ihrem Verstorbenen haben, natürlich zu Reaktionen, die ein halbwegs geschultes Auge sofort sieht. Meek erkennt also, wer in Frage kommt, und rät dann so lange durch suggestive Fragestellung weiter, bis Betroffene entweder heftig nicken oder zu weinen beginnen. Mitunter erzählen sie dann Details, die passende Botschaft sehr leicht erraten lassen. Dabei bleibt Meek hauptsächlich bei allgemeinen Angaben und Botschaften, die auf einen Großteil der Bevölkerung passen würden: Frauen freuen sich über Blumen und mögen gerne Hunde oder Katzen. Mütter bekommen von ihren verstorbenen Söhnen ausgerichtet, dass ihnen das Essen der Mama immer geschmeckt hat. Ein bei einem Unfall verstorbener Sohn neckt seine jetzt gleichzeitig weinende und lachende Mutter: „Du hast ja noch Kleidung von mir! Du hast noch Schuhe von mir! Warum hältst du das alles auf?!“ Mutter und Schwester des Toten sind gerührt. Es ist ihnen offensichtlich nicht klar, dass über 90% aller Mütter Kleidung von verstorbenen Kindern aufbewahren und Meek den Trick bei wahrscheinlich allen Müttern versucht. Er wird 90% Treffer haben. Wenn er sich irrt und das kam auch öfter vor, dann sagt er zu den Betroffenen: „Ich möchte, dass du nachdenkst und noch einmal genau nachschaust.“ Das war bei einem Mann der Fall, der seinen Freund verloren hatte: „Du hast einen Glücksbringer von ihm im Auto. Einen Schlüsselanhänger oder so etwas.“ Der Mann verneinte. „Irgend einen Gegenstand von deinem Freund?“ Der Mann verneinte wieder. „Ich möchte, dass du noch einmal genau nachschaust. Es kann auch sein, dass du früher einmal einen Gegenstand von ihm im Auto gehabt hast.“ Nun, da wird sich sicher im Nachhinein etwas finden lassen, wenn man lange genug drüber nachdenkt.

Alle Betroffenen, welche während des Vortrags am Nachmittag Informationen über ihre Verstorbenen preisgaben, wurden am Abend von den Verstorbenen besucht. Beim Vortrag erzählte eine Dame von ihrer besonderen Beziehung, die sie zu ihrer verstorbenen Mutter hatte. Wie erwartet, erschien ihre Mutter am Abend. Die Tochter war eine ca. 70jährige, sehr modisch gekleidete, lebhafte Dame, die auch eine schöne Perlenkette trug. Meek sah ihre Mutter bei ihr, die ihr natürlich viel Liebe schickte und folgende Botschaft: „Kind, du hast den Kasten voller Kleider, du kriegst die Türe bald nicht mehr zu.“ Eine Feststellung, die wohl sehr wahrscheinlich zutrifft, bei einer derart modisch gekleideten Frau. Die Mutter sprach dann – oh Wunder – auch die Vorliebe der Tochter für Schmuck an und schimpfte liebevoll über ihren ach so kurzen Haarschnitt … Alles offensichtliche  Aussagen, für die betroffene Frau und das gläubige Publikum aber der untrügliche Beweis, dass die verstorbene Mutter anwesend sein muss.

Die Wahrnehmung ist selektiv: Wenn ich an Meeks Kontakte glauben will, dann sehe ich seine „Treffer“ und blende leicht aus, wenn er daneben liegt. Und daneben lag er ziemlich häufig, vor allem meist dann, wenn er zu übermütig wurde und über sehr wahrscheinlich zutreffende Aussagen hinaus ins Detail ging.  Immer wenn eine „Kontaktaufnahme“ zunächst gut lief, wurde er mutiger: Er ließ dann um die  betroffene Person immer 2 bis 3 Verstorbene zusätzlich auftauchen. Die konnten meist nur mehr mit Mühe und Not zugeordnet werden: Aber irgendwen in der Familie oder in der Nachbarschaft findet man schon, auf den eine Beschreibung: „Er zeigt mir viele Flaschen“ oder „Es muss am Berg geschehen sein, vielleicht eine Lawine?“ passt, wenn man nur lange genug nachdenkt. Haarsträubend erschien mir allerdings die Geschichte eines angeblich 4-6 jährigen toten Mädchens.

Meek schaute suchend in das rechte Viertel der hinteren Reihen und sagte: „Ich sehe ein kleines Mädchen – ca. 4-6 Jahr alt. Es muss schnell gegangen sein.“ Niemand reagiert, niemand scheint sich angesprochen zu fühlen. Was macht Meek nun? „Ich sehe es aber ganz deutlich. Ich kann nicht genau sagen 4 oder 6 oder vielleicht 8 Jahre.“ Niemand meldet sich. Schweigen. Aber Meek sieht eben das Mädchen sehr deutlich und bleibt dabei: „Vielleicht gehört es doch zu jemandem weiter drüben?“.  „Das ist meine Tochter!“ sagt eine Frau, aus der linken Saalhälfte. Meek und die Frau wechseln ein paar Worte. Meek ist sich aber sicher, dass es nicht die Tochter der Frau sein kann. Das Mädchen hält sich nämlich angeblich immer noch in der rechten Stuhlreihe auf, nicht in der linken. „Tut mir leid“, sagt Meek, „vielleicht bekommen wir später noch Kontakt zu deinem Mädchen“. Wer aber war das Mädchen nun wirklich? Nach längerem Rätseln kam endlich eine Dame, die im richtigen Bereich saß, zum Schluss: „Das muss wohl die als 6-Jährige verstorbene kleine Schwester meiner Mutter sein.“ Also war angeblich auch eine tote Tante anwesend, welche die Nichte nie kennengelernt hatte … Die Tante richtete ihrer Nichte aus, dass sie sie öfter besucht und auf sie schaut.

Meek wendet sich nun wieder der anderen Mutter zu: „Jetzt habe ich hier im Mittelgang ein ca. 4-jähriges Mädchen, das auf und ab läuft. Ich glaube, das ist jetzt deine Tochter. Sie lässt dir ausrichten, dass du nicht traurig sein musst, es geht ihr gut, sie spielt hier viel.“ Die Mutter wirkt etwas konsterniert und reagiert nicht wirklich mit Tränen, eher erstaunt und gebannt. Die ältere Frau vor ihr beginnt zu schluchzen. „Gehört ihr beide zusammen?“, fragt Meek. Die Jüngere nickt. „Ist das deine Mutter?“ Ja. „Du bist die Oma von dem Mädchen.“ Die Oma nickt mit Tränen in den Augen. „Deine Enkeltochter krabbelt jetzt gerade auf deinen Schoß und umarmt dich“, beschreibt Meek, was sich angeblich gerade zuträgt. „Ist das schlecht!“, denke ich.

Nach längerem Hin und Her stellt sich Meeks Irrtum heraus: Irgendwann gab es ein Missverständnis, denn das Mädchen starb nicht als 4-Jährige, sondern als Zwilling kurz vor der Geburt. Die lebende Zwillingsschwester ist gerade 4 Jahre alt geworden.

Kein Problem für Meek, das zu deuten. Das tote Mädchen hat durch ihre Verbindung zum Zwilling in der geistigen Welt die Entwicklung des Zwillings mitgemacht und erscheint, obwohl als Baby verstorben, als 4-Jährige….

Am Ende des Abends, der pünktlich um 21:00 Uhr endete, tummelten sich sicher zwischen 30 und 40 Geister in den Publikumsreihen herum: Sie alle klopften dahin, wo sie zuletzt Beschwerden hatten bzw. woran sie gestorben waren – also auf Kopf, Brust oder Bauch. Eine Seele tanzte, die andre hinkte und musste sich immer wieder hinsetzen. Ein sicher lustiger Anblick, wenn man es denn sehen könnte. Was ich nicht ganz verstand, wie es denn möglich war, dass sie alle mit ihren Problemzonen und Blessuren anwesend waren, wo sie doch angeblich einen perfekten Lichtkörper besaßen? Und angeblich sprachen sie mit Meek und richteten ihre Botschaften und Grüße aus. Warum aber konnten sie nicht gleich von Anfang an klipp und klar sagen, zu wem sie in diesem Raum genau gehörten … Fragen über Fragen.

Was nun? Gibt es ein Leben nach dem Tod? – Ich weiß es nicht. Keine Ahnung. Kann sein, kann sein nicht. Ich lasse mich gerne überraschen, wenn es soweit ist. Ich kann mit dem Fragezeichen gut leben.

Ich will keinem Trauernden die Hoffnung nehmen. Ich will nicht sagen, dass das Spüren, Hören oder Sehen von Verstorbenen ganz sicher nur Einbildung ist. Ich maße mir hier ein Urteil schon lange nicht mehr an. Aber: Paul Meeks Spiritismus hatte den Anschein einer Bühnen-Show: Da wurde geweint, aber noch viel mehr gelacht. Dass es nicht spooky war, lag vermutlich daran, dass die Geister gehlten? Unheimlich war mir lediglich, dass ihm so viele Glauben schenken.

Durch die 450 Eintrittskarten hat Paul Meek ca. 13.500 Euro Umsatz an einem Abend gemacht. Dazu kommt noch der Buchverkauf. Kein schlechtes Geschäft.