Traueranzeige von
Rudi Assauer

30.04.1944 - † 06.02.2019
Traueranzeige von Rudi Assauer
CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=175692

Der deutsche Fußballfunktionär und frühere Profispieler wurde vor allem in seiner Zeit als Manager des Bundesligisten FC Schalke 04 einem breiten Publikum bekannt. Aber auch als Erstligaspieler für Borussia Dortmund und Werder Bremen feierte er Erfolge und absolvierte insgesamt 307 Bundesligaspiele. Darüber hinaus war Rudi Assauer an der Seite seiner damaligen Lebensgefährtin, Schauspielerin Simone Thomalla, längere Zeit das prominente Gesicht einer TV-Werbekampagne der Brauerei Veltins. 2006 gewannen die beiden dafür den Fernsehpreis „Goldene Kamera“ in der Kategorie „Bester Werbespot mit Prominenten“.


Assauers Karriere als Fußballprofi begann 1964 bei Borussia Dortmund. 1966 zog er mit der Mannschaft ins Finale um den Europacup der Pokalsieger gegen den FC Liverpool ein und gehörte Anfang Mai auch zu der Elf, die durch einen 2:1-Erfolg nach Verlängerung erstmals einen Europapokal nach Deutschland holte. Nach sechs Jahren und 119 Bundesligaspielen wechselte Assauer 1970 zum SV Werder Bremen. Dort war er zwar über Jahre hinweg Stammspieler, rangierte mit seinem Team aber durchweg eher im Tabellenmittelfeld. Die Saison 1975/76 war seine letzte als Fußballprofi in der Hansestadt, anschließend wechselte er ins Management des Clubs.

Bis 1981 war Assauer bei Werder Bremen als Manager tätig, anschließend bis Dezember 1986 dann zum ersten Mal beim FC Schalke 04. Die erste Amtszeit dort endete mit seiner Entlassung. Nach einem Intermezzo im Immobilienbereich und beim VfB Oldenburg holten ihn die Gelsenkirchener 1993 zurück. Seine zweite Amtszeit war von sportlichen und finanziellen Erfolgen begleitet. So gewann der Verein 1997 den UEFA-Cup sowie in den Jahren 2001 und 2002 den DFB-Pokal. Auch der Bau der Veltins-Arene fiel in Assauers Amtszeit. Im Mai 2006 trat er nach internen Querelen als Manager zurück.

Ende Januar 2012 wurde bekannt, dass Rudi Assauer an Alzheimer erkrankt war. Die Krankheit wurde auch in einer Fernseh-Dokumentation und in Assauers Memoiren („Wie ausgewechselt“) thematisiert. Am 6. Februar 2019 starb der ehemalige Schalke-Manager im Alter von 74 Jahren nach langjähriger Krankheit. Er hinterlässt zwei Töchter.  

Dieses Trauerprofil wurde anlässlich des Todes von Rudi Assauer erstellt und ist dem Fußballer vom gesamten ASPETOS-Team gewidmet.

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Du bist ein toller Kerl. Rudi Ruhe in Frieden.

07.02.2019

Klaus Schellman
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R.I.P.

16.05.2019

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08.05.2019

08.05.2019

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12.04.2019

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16.02.2019

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10.02.2019

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Danke für deine Liebe zum Fussball !

07.02.2019

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Ruhe in Frieden lieber Rudi Assauer

06.02.2019