

Kondolenzen für Anna Lemberger
Lebensstationen IV:
Als ihr Mann Josef 1992 verstarb, verwirklichte sie sich einen Traum: Eine Nordlandreise. 1996 wurde mit ersten Schlaganfällen ihr Unternehmungsgeist jäh gestoppt. Auch zeigten die harten Arbeitsjahre in ihrer Jugend körperliche Auswirkungen. Trotzdem liebte sie das sommerliche Schwimmen im Holzöstersee. Ab dem Jahr 2000 nahm ihre „Zerstreutheit“ immer mehr zu und die Anforderungen des Alltags wurden mit Hilfe der guten Geister des Roten Kreuzes gemeistert, bis schließlich ein Oberschenkelhals- und ein Beckenbruch die Mobilität stark einschränkte. Anna konnte Dank hingebungsvoller Betreuung durch DANA Zuhause leben.
Josef und Klaus
01.03.2010
Lebensstationen III:
Nach dem Krieg kamen immer wieder Stadtleute aus Linz ins Mühlviertel um Lebensmittel einzutauschen. Einer davon war Josef Lemberger, der bald um Anna zu werben begann. Der junge Zöllner heiratete Anna 1948 in St. Radegund, Bezirk Braunau, aber bereits 1950 erfolgte der Umzug nach Schärding, wo 1952 KLAUS auf die Welt kam. Berufsbedingt erfolgte weitere Versetzungen: 1954 Achleiten bei Passau, 1956 Sandl im Mühlviertel. 1957 kam JOSEF in Linz auf die Welt. 1958 Umzug nach Haibach bei Schärding, 1966 der letzte Umzug nach Braunau/Inn.Sie hielt den Haushalt zusammen und ermöglichte durch ihre Sparsamkeit den beiden Söhnen eine gute Ausbildung, ein Studium.Sie selbst nahm sich Zeit, noch einmal eine Sprache zu lernen und so begann sie mit „Russisch“ und besuchte sogar einen Intensivkurs in Strobl. Voll stolz erzählte sie, dass die dortigen Professoren überrascht waren, was sie sich in Eigenstudium beigebracht habe und dass sie sie drängten, doch weiter zu machen.
Josef und Klaus
01.03.2010
Lebensstationen II:
Sie erzählte auch von den russischen Kriegsgefangenen, die in der Nähe von Rohrbach auf offenem Feld hinter Stacheldraht wie Tiere gehalten wurden. Trotz strengsten Verbotes versteckte sie immer wieder Brotlaibe unter ihrem Rock und warf sie in unbeachteten Momenten über den Zaun. Während des Krieges durfte sie die landwirtschaftliche Frauenschule in Admont besuchen. Zu Kriegsende wurden am Hof russische Offiziere einquartiert und ein blonder Hüne aus Odessa machte ihr einen Heiratsantrag, den sie aber ablehnte. Trotz Verbotes fuhr sie immer wieder mit dem Motorrad ihrer Brüder. Schließlich machte sie heimlich den Motorrad- und PKW-Führerschein in Linz, um mit einer Maschine das Land erkunden zu können. Auf diese Führerscheine war sie stolz und davon erzählte sie immer wieder!
Josef und Klaus
01.03.2010
Lebensstationen I:
Am 21. Juni 1921 kam Anna Lemberger in der „Fischmühle“, Unterfischbach, Bezirk Rohrbach, als VIERTES von SECHS Kindern zur Welt. Die Fischmühle liegt in einem Tal und so war der Besuch der Volksschule immer mit einem langen Aufstieg in den Ort Götzendorf verbunden. Aus ihrer frühen Kindheit erzählte sie uns immer wieder von Lausbubenstreichen ihrer Brüder „Rurei“, Loisl und Sepp, aber auch von der Arbeit, die sie selbstverständlich in der elterlichen Landwirtschaft zu leisten hatte. Da ihre Brüder „eingezogen“ wurden musste Anna immer öfter auch harte Arbeiten übernehmen. So lieferte sie bei jedem Wetter alleine Holz aus dem Sägewerk mittels Pferdegespann bis weit über Rohrbach hinaus. Anekdote: Im tiefen Winter kam das Pferdefuhrwerk ins Rutschen und überschlug sich samt Pferd und Ladung in einen Graben – wie durch ein Wunder überlebte Anna.
Josef und Klaus
01.03.2010
Du bist nicht mehr da,
wo du warst,
aber du bist überall,
wo wir sind.
Der Mensch wird nicht sterben,
so lange ein anderer sein Bild
im Herzen trägt.
Zum Gedenken an Tante Anna
Deine Nichte Ingeborg
Ingeborg Pröll
02.02.2010
Ein Mensch mit einem Herzen
einem warm schlagenden Herzen.
Die Todesnachricht hat mich tief erschüttert!
In aufrichtiger Anteilnahme
Steiner Andrea
Steiner Andrea
21.01.2010
Lieber Klaus, lieber Seppl,
zum Heimgang Eurer geliebten Mutter möchten wir unser aufrichtiges Beileid ausdrücken.
Mit Tante Anna verbinden uns viele schöne Erinnerungen und so hat sie einen steten Platz in unseren Herzen.
Herta mit Willi
Herta und Willi Dorsch
21.01.2010
Wir haben mit Ihrer Mutter eine liebenswerte und stets freundliche Nachbarin verloren.
In aufrichtiger Anteilnahme
Gudrun und August Prenninger
Gudrun und August Prenninger
20.01.2010
Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann,
ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.
Aufrichtige Anteilnahme entbieten Emil und Ingrid Eberl
Emil und Ingrid Eberl
19.01.2010
Liebe Trauerfamilie
Wir entbieten aufrichtige Anteilnahme am Tode Eurer Mutter, Schwiegermutter und Schwester und viel Kraft in dieser schweren Zeit
Familie Walter Arnreiter, Wallern
19.01.2010
