

Kondolenzen für Wernfried Natter-Conradi
Liebe Familie Natter-Conradi, in meiner Funktion als Vorsitzende des Kuratorium des Filmfonds möchte ich unser tief empfundenes Mitgefühl zum Ausdruck bringen. Wernfried war über so viele Jahre eine tragende Säule des Filmfonds Wien. Sein Beitrag zum Erfolg des Filmfonds und damit auch der Wiener Filmlandschaft ist von großer Bedeutung. Es ist sehr traurig, dass er viel zu früh diese Welt verlassen musste. Aber er wird in den Herzen und Erinnerungen vieler präsent bleiben, die über Jahre hinweg mit ihm sehr gerne und sehr gut zusammengearbeitet haben. Adieu, Wernfried!
Marijana Stoisits
25.05.2026
Lieber Wernfried,
ich denke an viele Momente mit dir, gute Gespräche, ernsthafte und weniger ernsthafte, sie waren für mich immer bereichernd und besonders. Ich bin dir dankbar für deine Freundschaft, deine Ratschläge, für alles, was ich von dir lernen durfte, beruflich und privat. Du bleibst unvergessen.
Viel Kraft und mein herzliches Beileid allen Angehörigen.
Stefan
Stefan Hahn
24.05.2026
Lieber Wernfried!
manchmal, wenn sich mein
Selbstmitleid breit macht,
hab ich dich im Ohr:
„Hör auf mit dem Scheiß.
Hätten wir uns nie umarmt,
wie könntest du mich dann vermissen?"
Wie recht du hast. Wie so oft.
Lieber weiter umarmen also.
Die die da sind. Und weiter dich.
Bis dann, wenn's zit isch.
Andi
Andreas Gorbach
24.05.2026
"Die Bühne des Lebens ist vergänglich, doch die Spuren eines besonderen Menschen bleiben für immer."
Liebe Trauerfamilien,
tief berührt möchten wir euch unser aufrichtiges Mitgefühl zum Tod von Wernfried aussprechen.
Mit Dankbarkeit denken wir an die Zeit zurück, die er im Sieban und Ostergunten verbrachte. Die Begegnungen mit dem damaligen "Filmstudenten" werden uns stets in guter Erinnerung bleiben.
In stillem Gedenken
Claudia, Margit und Monika mit Familien
Claudia Nußbaumer
23.05.2026
Liebe Trauerfamilie,
wir möchten Ihnen auf diesem Weg unser allerherzlichstes Beileid ausdrücken und Ihnen viel Kraft für die schwierigen nächsten Tage wünschen.
Das plötzliche Ableben von Wernfried hat uns schwer getroffen. Vor ein paar Monaten sind wir noch zusammen gesessen und Wernfried hat mit leuchtenden Augen von seiner bevorstehenden Reise erzählt. Die Freude auf diese Reise und auf den neuen Lebensabschnitt waren spürbar. Es ist sehr traurig, dass ihm keine weitere Zeit, keine weiteren Abenteuer mehr vergönnt waren.
Mach's gut Wernfried, let it flow!
Wir haben Dich als Mensch, Freund und Kollegen sehr geschätzt und werden Dich und Deinen Schmäh immer in guter Erinnerung bewahren.
Deine Kolleg*innen vom Filminstitut!
Werner Z.
22.05.2026
"kein anschluß unter dieser nummer."
game over.
von nun an müssen sie ohne den natter zurecht kommen.
viel vergnügen.
& freude & erfolg wünschend,
selbiger.
das war eine der letzten Nachrichten, die ich von Wernfried Natter bekommen habe.
So typisch! So einzigartig! So besonders! So wie er war.
Roland Teichmann
22.05.2026
Liebe Familie Conradi-Natter,
Ich weiß wie schwer es ist, einen geliebten Menschen zu früh zu verlieren und war sehr betroffen von Wernfrieds Tod zu erfahren! Ich erinnere mich gerne an die gemeinsame Zeit im Filmfonds, in der Wernfried eine unerlässliche Stütze war - sowohl inhaltlich (unerreichter Zen-Meister der excel-Tabelle) also auch durch seine trockenen Kommentare, die bisweilen hagliche Situationen entschärfen konnten und das Absurde wunderbar hervor gekehrt haben. Wir sind daher über all die Jahre beim respektvollen "Sie" geblieben, auch wenn manchmal nur ein Blick und eine gehobene Augenbraue genügt haben, um uns einig zu werden (Schlagwort "Absurdes"). Manchmal hatte ich den Eindruck, dass Wernfried diese Welt zu sehr durchschaut hatte. Ich hätte ihm und Ihnen noch einige spannende Reisen in ferne Länder gewünscht! So kann ich Ihnen nur mein aufrichtiges Beileid aussprechen. Ich wünsche Ihnen für die kommende Zeit viel Kraft, Trost und gegenseitigen Halt.
In aufrichtiger Anteilnahme
Gerlinde Seitner
Gerlinde Seitner
22.05.2026
Es ist lange her, dass wir einander sehr wichtige Freunde waren.
Viele Erinnerungen tauchen auf, sehr viele, sehr sehr viele, als wären sie immer da gewesen und hätten die ganze Zeit geduldig gewartet, um sich wieder zeigen zu können... Erinnerungen an intensiv gelebte Zeit. Wir haben viel geredet, oft getrunken dabei, gestritten auch, manchmal sehr heftig, und gemeinsam Filme gemacht. Und was uns auch verbunden hat, denke ich: dass wir beide Gedichte mochten und sehr ernst genommen haben...
Ich lege eines bei (in "Erinnerungen"), für alle, die nun auch sehr viele, und ganz besondere Erinnerungen haben.
Ich glaube, Wernfried hätte es gefallen...
Götz Spielmann
22.05.2026
Mit Betroffenheit haben wir vom Tod von Wernfried Natter-Conradi erfahren.
Persönlich und im Namen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der e&a film möchte ich der Familie von Wernfried Natter-Conradi sowie dem gesamten Team des Filmfonds Wien mein aufrichtiges Beileid aussprechen.
Auch wenn unser Kontakt nicht von ständiger Nähe geprägt war, braucht es diese nicht, um einem Menschen mit ehrlichem Respekt und großer Wertschätzung zu begegnen.
Über viele Jahre hinweg durfte ich Wernfried Natter Conradi immer wieder einmal beruflich erleben und ihn als einen besonderen Menschen wahrnehmen.
Umso bedrückender ist die Nachricht seines Todes, gerade jetzt, da nach einem langen Arbeitsleben eigentlich eine ruhigere Zeit beginnen sollte, mit mehr Raum für das Persönliche, für das Innehalten und für jene Dinge, die im Berufsalltag oft zu kurz kommen.
Manche Menschen hinterlassen mehr als Erinnerungen. Sie hinterlassen eine Haltung, eine Stimme, eine Atmosphäre, die bleibt. Auch Wernfried Natter Conradi wird in den Gedanken vieler weiterleben, in Gesprächen, Bildern und Momenten, die mit ihm verbunden sind.
Wirklich tot ist ein Mensch erst dann, wenn niemand mehr an ihn denkt. Deshalb sollten wir nicht nur die Lebenden in unseren Gedanken tragen, sondern auch jene, die gegangen sind und dennoch Teil unseres Lebens bleiben.
In respektvoller Erinnerung und aufrichtiger Anteilnahme
Markus Pauser und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der e&a film
Markus Pauser
21.05.2026
Liebe Trauerfamilien!
Die Meusburgers aus Sieban (Anton, Franz und Hilde mit Familie) sind sehr betroffen über den so frühen Tod von Wernfried. Wir möchten auf diesem Wege Nora, Luca und Caspar, sowie Reinhard, Peter, Andrea und Gudrun unsere herzliche Anteilnahme aussprechen.
Wernfried haben wir sehr schätzen und kennengelernt durch seine Tätigkeiten als "Senner", Melker und Gehilfe auf der Alpe Ostergunten.
Wir wissen nicht mehr genau, aber Wernfried hat die Jahrzahlen die er auf der Alpe Ostergunten verbracht hat in einen Balken geschnitzt. Es müßten die Jahre 1980,1981, 1982 und 1983 gewesen sein.
Er hat sich für einen Studenten sehr gut angestellt und hat die an ihn (von Anton) gestellten Erwartungen übertroffen. An den langen Abende auf dem Ostergunten hat man oft über alles mögliche diskutiert. Wernfried betrachtete die Dinge manchmal etwas anders als wir "Bauernsleut", doch es herrschte immer Sympathie und Harmonie und auch der Humor kam nie zu kurz.
Die Filmproduktion "Vom Bauer zum Senner" mit Götz Spielmann war schon etwas besonderes, dies hat sich im ganzen Bregenzerwald herumgeredet.
Aber auch die ganzen Episoden über die Materialseilbahn, Schweine, Kühe und vieles mehr, hätten einen Film gefüllt.
In den letzten Jahren freuten wir uns immer wieder über seinen Besuch bei uns im Sieban, wenn er im Ferienhaus war.
Wernfried möge ruhen in Frieden!
Den Angehörigen wünschen wir viel Trost und Kraft!
Franz Meusburger
21.05.2026
Es gibt Nachrichten, die lassen die eigene Welt stehenbleiben, bevor sie sich ächzend wieder in Bewegung setzt. Etwas ist weggeflogen und fehlt im Getriebe, das nun nicht mehr auf Touren kommen möchte.
Jemand fehlt, der wichtig war, auch wenn man einander vor vielen Jahren aus den Augen verloren hat. Der wichtig blieb, weil die gemeinsame Zeit prägend war für das Kommende.
Wernfried: „Wie geht’s?“
Ich: „Gut.“
Wernfried: „Warum?“
Er konnte schon nerven damals, mit seiner Null-Toleranz für alles Banale; mit seiner ständigen Aufforderung, wach zu bleiben und immer nochmals nachzudenken. Gleichzeitig hat er immer gehalten, wenn es darauf ankam. „Mach, was du willst – ich helfe dir.“
Wie bestürzend und traurig, dass er nicht mehr Zeit bekommen hat für alles, was er sich noch wünschte.
Meine tiefe Anteilnahme seinen Nächsten und Liebsten, die ihn nun täglich vermissen werden.
Andrea Glawogger
21.05.2026
Lieber Wernfried,
gerade hat mich die erschuetternde Nachricht erreicht und kann es noch nicht fassen!
Du wirst sehr fehlen!
Mir persoenlich vor allem Deine gewitzten Emails. In einem hast Du geschrieben:
"es ist nie zu spät, sagt ein sprichwort
aber manchmal zu früh, sagt der natter"
Uns allen ist es auch zu frueh, dass Du vorausgegangen!
Deiner ganzen Familie, Freunden, Kollegen und allen um Dich Trauernden mein herzliches Mitgefuehl!
Dunja und das ganze arx anima Team
Dunja Bernatzky
19.05.2026
Liebe Familie und Freunde von Wernfried,
im Namen des Filmfonds Wien Teams möchte ich unser herzlichstes Beileid ausdrücken. Ich wünsche den Angehörigen und Freunden viel Kraft diesen überraschenden, schmerzlichen und viel zu frühen Abschied zu verarbeiten.
Bis vor einigen Wochen haben wir noch zusammen gearbeitet, sein Arbeitsende gefeiert und seine Pläne für die Pension besprochen.
Es tut mir so leid, dass er nicht mehr Zeit bekommen hat, um all die Dinge noch zu erleben, die er sich vorgenommen hat. Aber die Lateinamerika-Reise konnte er noch machen, er hat sich schon seit Monaten darauf gefreut. Es hat ihm sehr viel bedeutet und er hat wunderbare Fotos an uns geschickt, worauf zu sehen ist, wie glücklich er war.
Einen großen Teil seines Arbeitslebens hat Wernfried dem Filmfonds gewidmet und wir sind ihm zu großen Dank verpflichtet, denn er war eine wichtige Säule dieser Institution und ein fachkundiger Ansprechpartner für die Branche. Es waren gute gemeinsame Jahre, die wir zusammen gearbeitet haben und ich werde seine Direktheit und seinen Gerechtigkeitssinn gepaart mit Herzlichkeit immer in guter Erinnerung haben.
Adieu lieber Wernfried, we'll miss you!
Christine Dollhofer
Christine Dollhofer
15.05.2026
